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Samstag, 29. Dezember 2012

Schnellladesäule Supercharger von Tesla

 Der Tesla Chef Ellen Musk präsentierte die Supercharger Schnellladesäule in Los Angeles. Darüber hinaus erklärte er bei der Präsentation "Sie tanken kostenlos Strom. Mit einem Model S(mit 85kw Akkupack). Für immer. Dank Sonnenenergie." So ein Versprechen hat die Autowelt noch nicht gehört.
Möglich machen soll das der sogenannte Supercharger. Diese Schnellladesäule bietet laut Musk eine Ladeleistung von 90 Kilowatt. Innerhalb einer halben Stunde, so rechnet er vor, lassen sich an der Anlage die Akkus des Elektroautos Tesla S so weit aufladen, dass man bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 100 km/h etwa 240 Kilometer Reichweite gewinnt. Die meissten dieser neuen Ladestationen werden mit Solarenergie betrieben, somit haben die Fahrzeuge wirklich 0% CO2 Austoss .Weil die Anlage dabei im Jahr mehr Energie produziert, als für die Betankungen der Teslas nötig sei, werde ein Überschuss ins Stromnetz eingespeist. Die genauen Kosten für einen Supercharger sind nicht bekannt, doch die Installation eines Superchargers dürfte zwischen 75.000 und 100.000 Dollar betragen.  Und nicht alle werden durch die Sonne betrieben: "Einige werden auch ans Stromnetz gehängt werden müssen." Aber auch bei diesen Superchargern ist das Stromtanken kostenlos - das werde vertraglich garantiert.
 "Ist der Supercharger erst mal installiert, fallen keine nennenswerten Kosten mehr an", so Musk.
Bei der Präsentation sagte Musk, dass ab sofort in Kalifornien sechs der Spendiersäulen - an jeder lassen sich zwei bis drei Teslas gleichzeitig laden - eröffnet seien. Dann schob er ein vollmundiges Versprechen nach: "Das ist jetzt keine Übertreibung: Bis in zwei Jahren wird es in den ganzen USA ein Netz von Superchargern geben." Gratis und grün durch ganz Amerika, so lautete die Botschaft des Abends.
Sollte es Elon Musk aber tatsächlich gelingen, seinen ehrgeizigen Plan in die Tat umzusetzen, würde das zweifelsfrei einen mächtigen Forschritt für die Elektromobilität bedeuten - denn in den USA stünde dann eine gut ausgebaute Infrastruktur zur Verfügung. 



Dass Elektroautos anderer Hersteller nicht an den Superchargern Strom tanken dürfen, versteht sich bei diesen strengen Restriktionen beinahe von selbst. Laut Herstellerangaben sind in den USA derzeit 250 Tesla S auf den Straßen unterwegs, weltweit beläuft sich die Zahl der Vorbestellungen auf 13.000. In Deutschland sollen die ersten Exemplare der Limousine Anfang 2013 ausgeliefert werden.
Andere Autobauer sehen den Ansatz der Kalifornier kritisch: "Wir planen nicht, selbst in die Infrastruktur zu investieren", sagt etwa Renault-Sprecher Reinhard Zirpel. Das sei Aufgabe und Geschäftsfeld der Energieversorger. Und bei Europas größtem Autobauer VW ist man ebenfalls der Ansicht, dass Energieunternehmen die Infrastrukturen für E-Mobilität schaffen müssen. An Musks immergültigem Gratisversprechen zweifelt VW-Sprecher Peter Weisheit: "Auf lange Zeit hinaus kann man den Strom nicht kostenlos anbieten, irgendwann muss das ja wirtschaftlich tragbar sein."
Aber wie immer ist es halt schwierig für alteingesessene Unternehmen die darüber hinaus durch ihre Struktur extrem unflexibel gworden sind ,einfache und geniale Sachen zu akzeptieren.

Tesladrivers.blogspot.com /Pixner







 




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