Donnerstag, 9. Mai 2013

Ende der Durststrecke?

Nach allen negativen Schlagzeilen, all den gewonnenen und verlorenen Gerichtsprozessen und den nachgesagten und auch realen finanziellen Schwierigkeiten ist es nun endlich so weit.
Tesla hat im ersten Quartal diesen Jahres Profit gemacht! Immerhin 11 Millionen Dollar!
4900 Fahrzeuge wurden verkauft. Insgesamt sollen in diesem Jahr 15000Autos in Amerika und 30000 weltweit an den umweltbewußten Fahrer gebracht werden. Außerdem ist der Bau von 30 Servicestationen und weiteren 15 Autohäusern geplant. Im nächsten Jahr soll dann endlich das Model X in Produktion gehen.

Elon Musk twitterte heute:

"Just want to say thanks to customers & investors that took a chance on Tesla through the long, dark night. We wouldn't be here without you."

Grund zu Danken hat er sicher. Aber im Gegenzug ist auch Elon Musk und allen anderen führenden Köpfen bei Tesla zu Danken. Für ihre Nervenstärke, ihr Durchhaltevermögen und ihren unerschütterlichen Glauben an ihr Produkt.

Wir drücken weiter die Daumen und hoffen auf weiteren Profit und wieder mehr gute Nachrichten! Vielleicht ist das ja tatsächlich das Ende der Durststrecke!

Eure
Elsa T.

Donnerstag, 25. April 2013

ausgerechnet

Tesla hilft sparen und schont unsere Umwelt.
Ja das wird oft behauptet, klingt schön und stimmt auch.

Die nackten Zahlen drücken es jedoch mal richtig deutlich aus:

das Model S hat bisher über 20 Millionen (amerikanische) Meilen zurückgelegt

das heißt es wurden etwa 1 Million Gallonen Treibstoff NICHT verbrannt!

20 Millionen amerikanische Meilen sind übrigens etwa 32 Millionen Kilometer

und 1 Million Gallonen sind fast 4 Millionen Liter ...

Und es werden täglich mehr...


Eure
Elsa T.

Mittwoch, 17. April 2013

Eure Hilfe ist gefragt!

Daß Tesla mit seiner Firmenpolitik immer mal wieder aneckt, ist ja ein bekanntes Problem. Es kommt auch schon mal vor, daß Tesla verklagt wird, weil sie ihre Autos mehrheitlich übers Internet und nicht über ein örtliches Autohaus verkaufen. Und solche Prozesse sind nicht leicht zu gewinnen, vor allem aber teuer. Sie kosten Zeit, Kraft und Geld.

Darum gibt es momentan eine Unterschriftensammlung, die zum Ziel hat, eine Gesetzesänderung zu bewirken. Damit zukünftig Autos da verkauft werden dürfen, wo heutzutage viele Leute vieler Branchen ihre Geschäfte abwickeln. Im Internet. Eine Gesetzesänderung, die keinem Autohersteller mehr vorschreibt, teure Autohäuser in jedem (Bundes-)Land betreiben zu müssen. Autohäuser, die Geld kosten - das Kunden beim Kauf eines Autos mitzahlen müssen.

Ich denke, es muß doch möglich sein, daß der Kunde selbst die Entscheidung fällen kann, wo und wie er sein Fahrzeug erwerben möchte. Wer ins Autohaus gehen möchte und da direkt beraten werden möchte, sollte die Möglichkeit dazu haben. Wer lieber im Internet verschiedene Wagen vergleichen und sich dann auch da einen bestellen möchte, der sollte das aber genauso dürfen. Bzw. die Möglichkeit dazu haben.

Dafür ist diese Unterschriftensammlung gedacht. Auch wenn sie erstmal für Amerika gilt, könnte sie (bei positivem Ergebnis) durchaus Beispielcharakter haben. Und ein entsprechendes Gesetz auf der anderen Seite vom "großen Teich" könnte auch hier bei uns seine Wirkung zeigen.

Also, wer will, kann hier unterzeichnen.


Eure
Elsa T.


Dienstag, 26. März 2013

Neues Video zum Touchscreen vom Model S

Ein wunderschönes neues Video zu Erklärung des Touchscreen vom Model S wirde gestern veröffentlicht.

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner

Sonntag, 24. März 2013

um die Wette laufen


"Konkurrenz (lateinisch concurrere ‚zusammenlaufen‘, ‚um die Wette laufen‘) belebt das Geschäft!"

So heißt es. Konkurrenz meint hier den wirtschaftlichen Wettbewerb, also den Wettbewerb verschiedener Anbieter um Kunden, aber auch um Ansehen und Macht.

Gerade in der Autobranche ist der Wettbewerb groß und der Kunde hart umkämpft. Denn schließlich bieten alle Autohersteller ein und dieselbe Ware an - das Auto. Und natürlich belebt besonders hier die Konkurrenz das Geschäft. Es sei denn, man ist konkurrenzlos. Es sei denn, man bietet ein Auto an, daß sich in einem oder mehreren Aspekten deutlich von allen anderen Autos abhebt. Dann wird aus Konkurrenz schnell Neid oder Mißgunst. Gefolgt von der Angst um den eigenen Umsatz, um die eigene Existenz am Markt. Und spätestens dann geht es nicht mehr um Konkurrenz, um Wettbewerb, um "gemeinsam um die Wette laufen". Dann geht es darum, den anderen mit allen Mitteln aus dem Weg zu räumen.

Und offensichtlich ist da nahezu jedes Mittel recht.
Endlose Rechtsstreits zum Beispiel, am liebsten mehrere und möglichst gleichzeitg und durch alle Instanzen. Das kostet Zeit, Geld und Nerven. Und es kostet ein Stück vom guten Ruf des gegnerischen Angeklagten, ob die Klage nun berechtigt ist oder nicht. Vor allem, wenn dann noch alles in den Medien breitgetreten wird, objektiv oder nicht.

Oder falsche Beurteilungen des gegnerischen Produkts. Öffentlich natürlich und am besten auch da mehrere, die dann immer wieder in schöner Regelmäßigkeit neu aufs Papier oder den Bildschirm gebracht werden können. Da ist es am Ende völlig egal, ob der Fake aufgeflogen ist oder widerlegt wurde. Auch hier bleibt immer etwas "kleben". Es kostet hier ebenso Zeit, Geld, Nerven und ein weiteres Stück vom guten Ruf.

Und wenn dann noch beim Konkurrenten mal nicht alles hundertprozentig nach Plan läuft, läßt sich das noch viel besser ausschlachten und publik machen. Und es ist nicht einmal widerlegbar - umso mehr bleibt also haften. Völlig egal, daß das jedem mal passiert - der einen Firma vielleicht öfter als der anderen. Aber nach Plan läuft doch bei keinem alles! Aber hier paßt es natürlich perfekt und hat, entsprechend hervorgehoben, erhebliche Konsequenzen.

Kommt alles zusammen, hilft auch kein noch so zufriedener Kundenstamm. Da helfen keine Appelle, Demonstrationen oder sonstige Anstrengungen der "Fans". Irgendwann nimmt das Geschehen nahezu unsteuerbar seinen Lauf. Da bekommen Kreditgeber und Aktionäre kalte Füße. Da ziehen potentielle Kunden ihr Interesse zurück. Da wird eine junge aufstrebende und wirklich mal innovative Firma an den Rand des Ruins gedrängt! Und vielleicht sogar darüber hinaus?

Wollen wir hoffen, daß es so weit nicht kommen wird! Wollen wir hoffen, daß die großen Konkurrenten in der Branche diesmal nicht gewinnen! Es wäre schade um diese gute Idee, diese Autos und ihren Nutzen für uns, unsere Umwelt und die, die nach uns kommen.

Es ist tatsächlich nicht einfach, sich fast alleine gegen eine ganze Industrie zu stellen und all den schlauen Köpfen einfach vorzumachen, wie es geht.
David hatte es ja auch nicht leicht gegen Goliath - aber letztendlich hat er gewonnen und wurde König. Vielleicht gelingt das wieder?
Ich würde es mir wünschen!

Eure
Elsa T.

Montag, 18. März 2013

Vorausschauendes Fahren



"Straßenverkehrsordnung
§ 1  Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."

Das lernt man als erstes in der Fahrschule. Vorausschauendes Fahren. Bedeutet: gelassen, ruhig, konzentriert und gleichmäßig fahren. Und immer mit den Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen.  Drei Autos weiter und auch zurück denken. Das verringert  das Risiko abrupter Fahrmanöver, die einen selbst oder andere gefährden können.

Das sollten wir Verkehrsteilnehmer mal konsequent und bis zu Ende denken!

Vorausschauendes Fahren heißt nämlich noch viel mehr. Wir gefährden uns selbst und andere nicht nur durch die bloße Teilnahme am Straßenverkehr, sondern auch dadurch, womit wir teilnehmen! Und hier ist Weiterdenken durchaus angebracht.

Schon mit dem Drehen des Zündschlüssels fangen wir an, Lärm und Dreck zu produzieren und damit allen Anderen Gehör- und Atemprobleme zu verursachen. Wir belästigen nicht nur unsere Mitmenschen, sondern belasten auch erheblich unsere Umwelt. Je älter das Auto, umso größer die Belastung. Wir verursachen mit dem Anlassen des Autos Smog, Baumsterben, die Klimaerwärmung mit all ihren negativen Konsequenzen. Und gefährden damit nicht nur die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch zukünftige Generationen an Verkehrsteilnehmern! Wo bleibt denn da das "vorausschauende Fahren"?



Ohne Frage will und kann heute niemand mehr ohne Fahrzeuge (welcher Art auch immer) auskommen. Die Zeit der Postkutsche oder der langen Fußmärsche ist unwiederbringlich vorbei. Weiterentwicklung und Fortschritt sind hier wirklich gute Sachen und haben die Menschheit, uns, weiter gebracht. Warum aber bleibt der Fortschritt im Ölzeitalter stehen? Ich denke, es ist an der Zeit weiterzugehen! Es ist an der Zeit, erworbenes Wissen konsequent anzuwenden und umzusetzen. Die Ursachen unserer Umweltprobleme sind erkannt und Möglichkeiten, die Probleme zu beheben bzw. zu verhindern sind erforscht, erprobt und durchführbar. Jetzt ist es an uns, das gewonnene Wissen anzuwenden und umzusetzen. Und den (Fort)Schritt in ein neues Zeitalter zu wagen.


In Zukunft können wir noch vorausschauender Fahren, als es die Fahrschulen bisher gelehrt haben. Wir können uns so verhalten, "dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."


Eure
Elsa T.

Freitag, 15. März 2013

Elektromobilität im groß angelegten Flottenversuch

Im Projekt Get eReady sollen mindestens 750 neue Elektro- und Hybridfahrzeuge bis 2015 in Fahrzeugflotten in den Regionen Stuttgart und Karlsruhe zum Einsatz kommen. Die Identifikation von Erfolgsfaktoren für einen wirtschaftlichen Betrieb von Elektrofahrzeugflotten steht dabei im Mittelpunkt. Get eReady ist Teil des Schaufensters Elektromobilität Baden-Württemberg „LivingLab BWe mobil“. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist an dem Projekt beteiligt, das von der Bosch Software Innovations GmbH koordiniert wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert das Projekt mit einem Volumen von 4,7 Millionen Euro.
Weitere Projektpartner sind Athlon Car Lease Germany GmbH Co. KG,Heldele GmbH Elektro-Kommunikations-Technik und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).

Die Frage, wie der Betrieb von Elektromobilen in der Praxis wirtschaftlich umgesetzt werden kann, lässt momentan noch viele Flottenbetreiber zögern, diese in ihren Fuhrpark aufzunehmen bzw. sie zu nutzen. Durch den groß angelegten Flottenversuch sollen Anforderungen an Ladeinfrastruktur und Mobilitäts-Dienstleistungen identifiziert und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Die drei Industriepartner aus verschiedenen Branchen unterstützen Get eReady dabei mit ihrem Know-how bezüglich Ladesäulen, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Fuhrparkmanagement. Das KIT bringt mit dem Karlsruhe Service Research Institut (KSRI) aktuelle wissenschaftliche Aspekte ein und begleitet das Projekt mit einer Nutzerakzeptanzanalyse sowie bei der Evaluierung und Anpassung von Geschäftsmodellen.

Get eReady wendet sich an gewerbliche, öffentliche und nicht-kommerzielle Flottenbetreiber mit mindestens zehn Fahrzeugen. Dabei sollen einzelne Fahrzeuge durch Elektromobile dort ersetzt werden, wo sie wirtschaftlich einsetzbar sind: Auf kurzen Fahrten in einer definierten Region sowie bei hohen Nutzungsgraden. In Abstimmung mit den Teilnehmern des Projekts errichten die Kooperationspartner von Get eReady für die Elektrofahrzeuge eine breit angelegte Ladeinfrastruktur. Dieses Versorgungsnetz wird mit allen marktüblichen mobilen Endgeräten und kommunikationsfähigen Ladesäulen kompatibel sein. Ziel ist es, die Stromversorgung von Elektromobilen im öffentlich zugänglichen Raum wesentlich zu vereinfachen. Positioniert werden die Ladestationen an Orten, wo sie auch von Dritten genutzt werden können. Die von Bosch Software Innovations entwickelte intelligente Vernetzung ermöglicht den Zugang zum Stromnetz und die individuelle Abrechnung mit den Betreibern.

Da Elektrofahrzeuge momentan für viele Flottenmanager eine hohe Investition darstellen, erhalten Teilnehmer des Projekts einen Zuschuss für die Anschaffung eines neuen Elektromobils. Zudem profitieren sie von einer kostenlosen Potenzial-Analyse ihres Flottenbetriebs.

Flottenbetreiber, die gern an dem Projekt teilnehmen möchten, können sich per E-Mail (emobility@bosch-si.com) an Bosch Software Innovations wenden.

Das Projekt Get eReady ist eines von rund 40 Projekten des baden-württembergischen Schaufensters „Living BWe Mobil“ und wird mit 4,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Weitere Informationen unter http://www.schaufenster-elektromobilitaet.org

Get eReady ist Teil des baden-württembergischen Schaufensters „LivingLab BWe mobil“. Hier erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis. Das Großforschungsprojekt wird durch das Land Baden-Württemberg unterstützt. Die Projekte konzentrieren sich mit ihren Aktivitäten auf die Region Stuttgart und die Stadt Karlsruhe und sorgen auch international für eine große Sichtbarkeit. Das „LivingLab BWe mobil“ steht für einen systemischen Ansatz mit ineinandergreifenden Projekten, die Elektromobilität vom E-Bike über das E-Auto bis hin zum elektrischen Transporter und Plug-in-Linienbussen für jedermann erfahrbar machen. Die Projekte adressieren Fragestellungen zu Intermodalität, Flotten und gewerblichen Verkehren, Infrastruktur und Energie, Stadt- und Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnologie, Kommunikation und Partizipation sowie Ausbildung und Qualifizierung. Koordiniert wird das „LivingLab BWe mobil“ durch die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungs-zentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

 
Tesladrivers.blogspot.com / Pixner

Dienstag, 12. März 2013

Model X kommt etwa 1 Jahr später!

Tesla gab gestern Abend offiziell bekannt,dass das Model X nun vorraussichtlich ein Jahr später erscheint als geplant.  Eigentlich sollte das Model X Ende 2013 in die Serienproduktion gehen und die Auslieferung im Frühjahr 2014 starten. 
Nun wird von offizieller Seite angekündigt, dass die Produktion Ende 2014 beginnt und die Fahrzeuge im Frühjahr 2015 zu den Kunden kommen. Über die Gründe kann sicherlich nur spekuliert werden, wo wir uns nicht daran beteiligen möchten. Sicher ist nur, dass es noch eine Weile dauern wird, bis die Autos zu ihren sich freuenden Besitzern kommen. Doch in der Verspätung liegt auch eine grosse Chance für Tesla.
So können die angekündigten Modifizierungen am Model S vorgenommen und das Model X zur Perfektion gebracht werden.

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner