Articles by "Elektromobilität"
Posts mit dem Label Elektromobilität werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Tesla zu Besuch bei eRockit in Berlin.
(Bild:©C&D)
Das wohl berühmteste Elektroauto der Welt zu Gast bei dem Elektro"Motorrad" Hersteller eRockit in Berlin zu Gast zum Erfahrungsaustauch.
Der Tesla Verkaufsleiter für Tesla Nord-Ost-Deutschland Norbert............. besuchte den innovativen Elektrobike Bauer in Berlin Marzahn zum Erfahrungsaustausch. 
Im Projekt Get eReady sollen mindestens 750 neue Elektro- und Hybridfahrzeuge bis 2015 in Fahrzeugflotten in den Regionen Stuttgart und Karlsruhe zum Einsatz kommen. Die Identifikation von Erfolgsfaktoren für einen wirtschaftlichen Betrieb von Elektrofahrzeugflotten steht dabei im Mittelpunkt. Get eReady ist Teil des Schaufensters Elektromobilität Baden-Württemberg „LivingLab BWe mobil“. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist an dem Projekt beteiligt, das von der Bosch Software Innovations GmbH koordiniert wird. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert das Projekt mit einem Volumen von 4,7 Millionen Euro.
Weitere Projektpartner sind Athlon Car Lease Germany GmbH Co. KG,Heldele GmbH Elektro-Kommunikations-Technik und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).

Die Frage, wie der Betrieb von Elektromobilen in der Praxis wirtschaftlich umgesetzt werden kann, lässt momentan noch viele Flottenbetreiber zögern, diese in ihren Fuhrpark aufzunehmen bzw. sie zu nutzen. Durch den groß angelegten Flottenversuch sollen Anforderungen an Ladeinfrastruktur und Mobilitäts-Dienstleistungen identifiziert und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Die drei Industriepartner aus verschiedenen Branchen unterstützen Get eReady dabei mit ihrem Know-how bezüglich Ladesäulen, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Fuhrparkmanagement. Das KIT bringt mit dem Karlsruhe Service Research Institut (KSRI) aktuelle wissenschaftliche Aspekte ein und begleitet das Projekt mit einer Nutzerakzeptanzanalyse sowie bei der Evaluierung und Anpassung von Geschäftsmodellen.

Get eReady wendet sich an gewerbliche, öffentliche und nicht-kommerzielle Flottenbetreiber mit mindestens zehn Fahrzeugen. Dabei sollen einzelne Fahrzeuge durch Elektromobile dort ersetzt werden, wo sie wirtschaftlich einsetzbar sind: Auf kurzen Fahrten in einer definierten Region sowie bei hohen Nutzungsgraden. In Abstimmung mit den Teilnehmern des Projekts errichten die Kooperationspartner von Get eReady für die Elektrofahrzeuge eine breit angelegte Ladeinfrastruktur. Dieses Versorgungsnetz wird mit allen marktüblichen mobilen Endgeräten und kommunikationsfähigen Ladesäulen kompatibel sein. Ziel ist es, die Stromversorgung von Elektromobilen im öffentlich zugänglichen Raum wesentlich zu vereinfachen. Positioniert werden die Ladestationen an Orten, wo sie auch von Dritten genutzt werden können. Die von Bosch Software Innovations entwickelte intelligente Vernetzung ermöglicht den Zugang zum Stromnetz und die individuelle Abrechnung mit den Betreibern.

Da Elektrofahrzeuge momentan für viele Flottenmanager eine hohe Investition darstellen, erhalten Teilnehmer des Projekts einen Zuschuss für die Anschaffung eines neuen Elektromobils. Zudem profitieren sie von einer kostenlosen Potenzial-Analyse ihres Flottenbetriebs.

Flottenbetreiber, die gern an dem Projekt teilnehmen möchten, können sich per E-Mail (emobility@bosch-si.com) an Bosch Software Innovations wenden.

Das Projekt Get eReady ist eines von rund 40 Projekten des baden-württembergischen Schaufensters „Living BWe Mobil“ und wird mit 4,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt.

Weitere Informationen unter http://www.schaufenster-elektromobilitaet.org

Get eReady ist Teil des baden-württembergischen Schaufensters „LivingLab BWe mobil“. Hier erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis. Das Großforschungsprojekt wird durch das Land Baden-Württemberg unterstützt. Die Projekte konzentrieren sich mit ihren Aktivitäten auf die Region Stuttgart und die Stadt Karlsruhe und sorgen auch international für eine große Sichtbarkeit. Das „LivingLab BWe mobil“ steht für einen systemischen Ansatz mit ineinandergreifenden Projekten, die Elektromobilität vom E-Bike über das E-Auto bis hin zum elektrischen Transporter und Plug-in-Linienbussen für jedermann erfahrbar machen. Die Projekte adressieren Fragestellungen zu Intermodalität, Flotten und gewerblichen Verkehren, Infrastruktur und Energie, Stadt- und Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnologie, Kommunikation und Partizipation sowie Ausbildung und Qualifizierung. Koordiniert wird das „LivingLab BWe mobil“ durch die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungs-zentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: http://www.kit.edu

 
Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
An Elektro-Ladesäulen können auch Autos mit Verbrennungsmotor parken – Sie dürfen nicht abgeschleppt werden. Das hat ein Verwaltungsgericht jetzt bestätigt.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat mehrere Fälle zugunsten von Pkw-Fahrern entschieden, deren Autos mit Verbrennungsmotor von Parkplätzen abgeschleppt wurden (u.a. AZ. 17K4293/12). Die betroffene Stadt Dortmund bleibt auf den Kosten sitzen oder hat sie den Klägern erstattet. In Hamburg ist die Situation ähnlich: Die Parkplätze sind zwar öffentlicher Raum, die Polizei fühlt sich aber nicht zuständig und verweist auf den Betreiber der Ladesäule. Dort – zum Beispiel bei Hamburg Energie – schleppt man nicht ab, weil die "eindeutige Rechtsgrundlage" fehle.

In der Tat sind das Schild "Ladeplatz E-Mobil" oder ein auf den Asphalt gemaltes Halteverbotsschild keine der Straßenverkehrsordnung entsprechenden und damit rechtsverbindlichen Verkehrszeichen. "Ladesäulen sind prinzipiell nichts anderes als Stromtankstellen", sagt Toni Hofreiter (Grüne), Chef des Verkehrsausschusses im Bundestag. Weil eine kommerzielle Nutzung vorliege, unterstütze er kein privilegiertes Parkrecht: "Es ist nicht einzusehen, warum Elektroautofahrer Gehbehinderten gleichgestellt werden sollten." Der ADAC schlägt als Alternative Ladesäulen auf privaten Stellflächen vor. 
Das es aber auch rechtsverbindlich geht, zeigen uns wieder mal die USA. Da sind die Schilder Gesetz!
Armes Deutschland, wenn ihr nicht mal das hinbekommt!!! 

Quelle: AB

TESLADRIVERS:BLOGSPOT.COM / PIXNER
Elektrofahrzeuge und Ladestationen passen nicht immer zusammen. Oft sind unterschiedliche Systeme der Hersteller schuld. Die Folge: Die Fahrzeuge werden nicht erkannt und geladen. Mit einer am Fraunhofer IFF entwickelten Testbox können Hersteller künftig im Schnellverfahren prüfen, ob ihre E-Mobility-Komponenten mit Fremdsystemen kompatibel sind oder nicht.

Wenn ein Elektroauto an eine moderne Ladestation angeschlossen wird, tauschen beide eine Menge Daten aus. Batteriezustand, Netzstatus und zukünftig auch Stromart und -preise – all diese Informationen fließen hin und her. Damit das reibungslos funktioniert, müssen die Systeme miteinander vereinbar sein. Das ist jedoch bei der Vielzahl unterschiedlicher Hersteller noch nicht selbstverständlich. Diese müssten jedes ihrer Produkte vor Markteintritt mit den Produkten anderer Hersteller testen, um sicherzustellen, dass diese später zueinander kompatibel sind und miteinander »reden« können. Der Markt wird jedoch zunehmend unübersichtlicher. Immer mehr Hersteller drängen hinein, was umfassende Kompatibilitätstests im Vorfeld zunehmend teurer, langwieriger und komplizierter macht. In der Folge passiert es heute noch zu häufig, dass Elektroautos vor einer Ladestation stehen, ohne Strom tanken zu können, weil sie vom System nicht richtig erkannt werden.

Testbox für standardkonforme E-Mobility-Systeme

Aus dem Grund wird zurzeit ein verbindlicher Standard für die Kommunikation zwischen Elektrofahrzeug und Stromnetz entwickelt, nach dem alle Hersteller ihre Systeme bauen sollen. Die Kompatibilität zu dieser Norm ISO/IEC 15118 soll die aufwändigen Interoperabilitätstests künftig vereinfachen. Das Fraunhofer IFF hat gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung intensiv daran gearbeitet, diese Standardisierung voranzutreiben. Im nächsten Schritt arbeiten die Forscher des Fraunhofer-Instituts aus Magdeburg nun an einem automatisierten Testverfahren für die Systemkomponenten zum Nachweis der Übereinstimmung mit der Norm.
Mit der von ihnen entwickelten Testbox sollen die Hersteller von Elektrofahrzeugen, Ladestationen und anderen Schnittstellenkomponenten künftig individuell und in kürzester Zeit prüfen können, ob ihre Produkte standardkonform und damit kompatibel mit den Produkten aller anderen Hersteller sind. »Das soll so einfach wie möglich gehen«, sagt Dr. Przemyslaw Komarnicki, zuständiger Projektleiter am Fraunhofer IFF. »Einfach Stecker rein, Testvorgang initiieren und fertig. Innerhalb von Sekunden erfährt man, ob die Systeme interoperabel sind oder nicht.«

Genaue Bestimmung von Fehlern

Auf einem Bildschirm lesen die Tester das mehrstufige Ergebnis ab. Überprüft wird alles, was zur Kommunikation zwischen Fahrzeug, Ladestation und Energienetz gehört, von den elektronischen Systemen über die Software bis zum Kabel. Wenn etwas nicht stimmt, wird genau beschrieben, an welcher Stelle eine Inkompatibilität besteht. »So soll auf der einen Seite den Herstellern der Markteintritt deutlich erleichtert werden. Auf der anderen Seite verschafft es den Fahrern von Elektroautos künftig die Sicherheit, dass sie ihr Fahrzeug an einer beliebigen Ladestation auch garantiert aufladen können«, so Dr. Komarnicki.
Auf der diesjährigen Hannover Messe stellen die Forscher des Fraunhofer IFF ihre »Testbox für die Kommunikation bidirektionaler Ladeeinrichtungen« zum ersten Mal öffentlich vor. Interessierte finden sie in Halle 13, Stand C 10 – dem Stand der Fraunhofer-Allianz Energie.
Alternative Antriebe sind eines der Megathemen auf dem Genfer Autosalon. Für die deutschen Autokäufer spielen Elektroantriebe bei der Kaufentscheidung jedoch kaum eine Rolle. Nur 13 % der potenziellen Autokäufer erwägen hierzulande sich in den nächsten zwei Jahren ein E-Modell zuzulegen. Das zeigt eine aktuelle europaweite Studie von Yahoo, die dem Marketing-Portal „Horizont.net“ exklusiv vorliegt. Mit Blick auf diese Studienergebnisse gelte es für die Werbetreibenden der Automobilindustrie vor allem die finanziellen Vorteile beim Kauf eines Elektroautos in den Vordergrund zu stellen, rät Heiko Genzlinger, Vice President Sales von Yahoo Deutschland. Für die Studie hat Yahoo online über 11.400 User ab 18 Jahren in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien befragt. (Horizont.net, 6.3.13/S–)


Doppelmoral – Kommentar von Daniel Geers: Ausgerechnet im Land der Jesusschlappen und der Energiewende kann die Elektromobilität einfach keine Punkte sammeln. Während 34 % der Italiener auf ein E-Auto umsteigen wollen (Spanien: 28 %, Frankreich 22 % und Großbritannien 17 %) können sich in Deutschland nur 13 % der Befragten für ein Elektromobil erwärmen. Für die Zurückhaltung der deutschen Konsumenten gibt es mehrere „typisch deutsche“ Gründe: Da ist zum einen die Vorliebe der Autonation Deutschland nach einem „echten“ Auto. Ein kleines zartes Elektromobil ist im Mutterland der PS-Protze einfach nur schwer vermittelbar, ein Umstieg von der Limousine auf einen schwachen Winzling schon gar nicht. Hinzu kommt die von den Bundesbürgern als unausgereift angesehene Technologie: 57 % der Deutschen wollen lieber erst einmal abwarten, bis die Technik zuverlässig und besser erprobt ist. Jeder zweite sorgt sich zudem, dass es bundesweit zu wenige Ladestationen für die Fahrzeuge gibt. Kritisiert wird zudem der hohe Preis (fast 50 %) sowie das aufwändige Aufladen der Batterien (47%). So wird das aber nichts mit der Energiewende! Zwischen Nordsee und Alpenland sind gerade einmal ein paar Tausend E-Fahrzeuge unterwegs – zumeist spöttisch belächelt. Die Energiewende fängt zwar im Kleinen an – doch was hier passiert ist beschämend. Es wird allerhöchste Zeit, dass Politik und Autobranche in Deutschland gegensteuern, wenn sie der Elektromobilität tatsächlich noch zum Durchbruch verhelfen wollen. Ansonsten müssen sie das Thema abhaken! Denn wie soll ein neuer glaubwürdiger Exportboom rund um das Elektroauto gestartet werden, wenn nicht einmal die Deutschen an ihre eigenen Produkte glauben.

Tesladrivers.blogspot.com / PIXNER
BMW hat ein neues Projekt!

15 Pendler aus Sachsen sollen über 12 Wochen BMWs ActivE Elektrowagen testen und dabei täglich zwischen 40 und 100km weit fahren. Zu Hause oder auf Arbeit sollen die Testpendler dann selbständig Ladestationen einrichten. So will man neue Erkenntnisse in der Elektromobilität (Theorie und Praxis) gewinnen.

                                          (Bildquelle: BMW)

Währenddessen stellt Tesla seinen nunmehr dritten Wagen (Model X) in Genf vor. An dem kleinen aber seriösen Stand kann man natürlich auch zwei Vertreter des Model S bestaunen, von dem ja noch in diesem Jahr einige in Europa ausgeliefert werden sollen. Die amerikanischen Model S-Besitzer sind durch die Bank weg total begeistert. Und die europäischen Besteller können es auch kaum noch erwarten.
Und immerhin schaffen Roadster, Model S und wohl auch das Model X bei moderater Fahrweise die von BMW anvisierten 160km hin UND zurück. Und zwar ohne zwischendurch laden zu müssen!
Da kann man nur hoffen, daß sich die elektromobilen Autohersteller in Genf den Stand von Tesla (Nummer 2150, wer es nicht weiß) mal ganz genau anschauen. Denn da kann man ja noch richtig was lernen.
Und für alle, die es nicht nach Genf schaffen, haben wir ein paar schöne Bilder zusammengestellt.



Eure Elsa T.
Dresden. Elektroautos sollen in naher Zukunft eine wichtige Rolle spielen. An der Technischen Universität Dresden lernen 50 Studenten aus ganz Deutschland ab heute die neuesten Entwicklungen der Elektromobilität kennen. Auf Einladung des Bundesbildungsministeriums und der Fraunhofer-Gesellschaft sollen die Studenten mit Forschern und Ingenieuren ins Gespräch kommen.
Während der einwöchigen «Drive-E-Akademie» sollen am Mittwoch auch die gleichnamigen Studienpreise für herausragende Projekt- und Abschlussarbeiten vergeben werden. Die «Drive-E-Akademie» wurde 2009 ins Leben gerufen und gastiert jährlich in einer anderen Hochschule. (dpa)

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
Die Autoindustrie ruft schon seit längerem nach einer staatlichen Starthilfe für die Elektromobilität in Deutschland. Jetzt stimmen die Verbraucher in den Chor der Befürworter ein. In einer repräsentativen Umfrage der Puls Markforschung sprachen sich jetzt 70 Prozent der deutschen Autokäufer für eine Kaufprämie aus. Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde sich aufgrund einer staatlichen Förderung ein batteriebetriebenes Fahrzeug zulegen.
"Das mehrheitliche Votum pro Kaufprämie zeigt, wie wirksam ein solches Signal für die Etablierung von Elektroautos in Deutschland wäre", sagte Puls-Chef Konrad Weßner am Freitag in Nürnberg. Der Studie zufolge würde eine Prämie das Kaufinteresse vor allem bei jüngeren Personen und solchen mittleren Alters positiv beeinflussen.
Mit Blick auf die leeren öffentlichen Kassen und die langwierigen Entscheidungsprozesse in Berlin empfiehlt Weßner den Autoherstellern und -Händlern, eigene Prämienangebote zur Verkaufsförderung zu entwickeln. "Angesichts der positiven Kundenakzeptanz und der Imagewirkung wären kreative Verkaufsanreize in jedem Fall lohnenswert", so der Marktforscher. Puls hatte für die Untersuchung 1.000 Autokäufer befragt.
Der Kauf von Elektroautos wird etwa in Frankreich und den USA gefördert. Die Bundesregierung glaubt dagegen daran, dass sich der Markt weitgehend aus eigener Kraft entwickelt. Flankierende Maßnahmen sind eine Forschungsförderung in Milliardenhöhe sowie Steuerbegünstigungen. Nach wie vor ist es das Ziel von Politik und Industrie, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf den Straßen zu haben. (rp)

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
(München, ) Die 2. eCarTec Paris wurde von MunichExpo GmbH in Partnerschaft mit Avere France, Berufsverband für die Entwicklung der Elektromobilität, organisiert und verschafft Fachleuten sowie der breiten Öffentlichkeit die Gelegenheit, die neuesten Innovationen im Bereich Elektromobilität kennenzulernen.

Drei Tage lang stehen über eine Ausstellung, eine Teststrecke und eine internationale Konferenz Neuheiten in Verbindung mit Elektromobilität auf dem Programm, darunter neue Fahrzeuge, Lager- und Energie- und Infrastrukturtechnologien, Antriebs- und Motortechnologien, Ingenieurwesen und Beauftragung von Subunternehmen usw.

Die eCarTec Paris, der Treff für Elektromobilität

Die vom 16. bis zum 18. April 2013 auf dem Ausstellungsgelände Porte de Versailles veranstaltete eCarTec Paris ist mehr als eine herkömmliche Fachmesse, da sie sich um drei Hauptveranstaltungen dreht:

- eCarTec-Ausstellung: auf dieser werden die Akteure für Elektromobilität ihre Neuheiten enthüllen;
- eCarLiveDrive: eine Teststrecke, auf der sämtliche Messebesucher Elektrofahrzeuge austesten können;
- 4. internationale Konferenz zur Elektro- und Hybridmobilität: am 16. und 17. April 2013.

Diese beiden Konferenztage in französischer und englischer Sprache bieten Fachleuten für Elektromobilität die Gelegenheit, sich über Themen - wie beispielsweise Nutzfahrzeuge, Brennstoffzellen und Wasserstoffbatterien, die Verwaltung einer Flotte von Elektrofahrzeugen, digital vernetzte Fahrzeuge usw. - auszutauschen und nachzudenken. Die Eröffnung der Konferenz erfolgt in Anwesenheit von Robert Metzger, Geschäftsführer der MunichExpo GmbH und Veranstalter der eCarTec Paris, sowie Joseph Beretta, Präsident von Avere France.

Neuheit 2013: die Plattform eBikeTec in Partnerschaft mit ExtraEnergy France

Seit mehreren Jahren erfreuen sich Elektrofahrräder in Frankreich zunehmender Beliebtheit. Aufgrund dieser Begeisterung hat sich die eCarTec Paris dazu entschlossen, dem Thema Elektro-Zweiräder viel Platz einzuräumen, und bietet daher die exklusive Plattform eBikeTec auf seiner Messe an: mit einer Ausstellungs­fläche, einer spezifischen Teststrecke und einer damit verbundenen Konferenz.

- Die Messe eCarTec: http://www.ecartec.fr/
- Die internationale Konferenz: http://www.ecartec-paris-conference.eu/...
- Die Plattform eBikeTec: http://www.ebiketec.fr/


Tesladrivers.blogspot.com / Pixner 
Eine ganze Region macht sich stark in Sachen Elektromobilität: In dem beispielhaften Pilotprojekt "E-Wald" soll auf einer Fläche von über 7.000 Quadratkilometern eine innovative Struktur von Ladesäulen sowie Steuerungs- und Kommunikationskonzepten aufgebaut werden.



Das Ziel: Am Beispiel des Bayerischen Waldes soll bewiesen werden, dass die Zukunftstechnologie für umweltfreundliches Autofahren auch in ländlichen Räumen gut umsetzbar ist. Mit an Bord: Der Verbindungsspezialist Bals, der einen Großteil der im Pilotprojekt installierten Ladesäulen mit Steckvorrichtungen versorgt.
Vor kurzem haben die konkreten Arbeiten im E-Wald begonnen, bis Ende 2013 soll ein flächendeckendes Netz von rund 250 Ladepunkten entstehen. Beteiligt sind neben vielen weiteren Partnern 110 bayerische Gemeinden, die die Elektromobilität damit für Bürger und Urlauber nutzbar machen. Doch nicht nur die Infrastruktur zum Aufladen der Elektro-Fahrzeuge wird aufgebaut, zusätzlich steht ein kompletter Fuhrpark zur Verfügung, aus dem sich Interessierte ihr persönliches Wunschmodell mieten können - vom Zweisitzer, dem Elektro-Smart, bis zur ausgewachsenen Limousine oder einem geräumigen Transporter.
Bals beliefert sich bereits Jahren Hersteller von Ladesäulen, Energieversorger und andere Unternehmen mit der notwendigen Verbindungstechnik - zum Beispiel Steckern, die den gültigen Normen entsprechen und damit für Qualität und Zuverlässigkeit einstehen. Im Projekt E-Wald versorgt Bals das Unternehmen Rohde & Schwarz, das einen Großteil der geplanten Ladestationen ausrüstet, mit der benötigten Verbindungs- und Steckertechnik.
"Auch Sinnvolles braucht manchmal etwas länger", kommentiert der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Bals. "Schon 1995 haben wir auf der damaligen Hannover Messe ein erstes Ladesystem für Elektroautos vorgestellt. Umso mehr freut es mich, dass das Thema, natürlich mit moderner Technik, heute nun Verbreitung findet."
Weitere Informationen auch unter www.bals.com

Quelle: E-Wald

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
Die hiesigen Autohersteller fahren den großen Elektroautonationen wie Japan und den USA hinterher. Aus dem anvisierten "Leitmarkt für Elektromobilität" ist längst ein Leidmarkt geworden. Die Details. 

Knapp drei Jahre nachdem die WirtschaftsWoche mit der Unternehmensberatung McKinsey zum ersten Mal den Elektroauto-Index Evi vorstellte, zeigt sich: Ein weltweiter Massenmarkt für Elektroautos entsteht, doch Deutschland fährt auf absehbare Zeit hinterher. Japan und die USA haben seit Oktober 2012 ihre Spitzenpositionen ausgebaut, Frankreich und Deutschland verharren abgeschlagen im Mittelfeld. Die übrigen Nationen mit großer Autoproduktion – China, Südkorea, Italien – bilden die Schlussgruppe.



Die Bundesregierung will Deutschland zu einem „Leitmarkt für Elektromobilität“ machen. Sie unterstützt die Autoindustrie deshalb mit Subventionen von über einer Milliarde Euro. Die heimischen Autobauer haben zwar die Einführung zahlreicher Elektroautos angekündigt, noch aber stehen kaum welche bei den Händlern.
In den USA wurden seit 2009 rund 50.000 vorwiegend amerikanische und japanische Elektroautos verkauft, in Japan gut 30.000, in Deutschland dagegen nur 6000. Nach neuesten Prognosen wächst der Weltmarkt für Elektroautos bis Ende 2017 auf jährlich mehr als zwei Millionen Fahrzeuge im Wert von mehr als 60 Milliarden Euro.
Angeheizt durch Kaufprämien bis zu 7500 Dollar pro Fahrzeug, werden in den USA rund 6000 Elektroautos pro Monat abgesetzt, Tendenz stark steigend. In Deutschland, wo es keine Prämien gibt, sind es nur 250. „Die USA entwickeln sich zum führenden Volumenmarkt für Elektroautos“, sagt Autoexperte Christian Malorny von McKinsey. Für Deutschland werde es schwer, diesen Rückstand aufzuholen. Ein möglicher Ausweg: „Die deutschen Premiumhersteller könnten mit ihren Fahrzeugen einen Premiummarkt für bessere, begehrlichere Elektroautos schaffen. Dieser Markt wird jedoch frühestens 2014 sichtbar.“

Quelle/ Grafik: WIWO

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hat eine Vision: Bis 2050 will er benzin- und dieselgetriebene Autos von Europas Straßen verbannen. Der Este schwärmt von der hohen Lebensqualität, die dann erreicht würde: Er sieht Städte mit sauberer Luft und ohne Lärm vor sich. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Gerade 12.000 Elektroautos sind auf Europas Straßen unterwegs. Die Hersteller hängen bei der Einführung von Serienmodellen ihren Plänen weit hinterher.
Um das Geschäft endlich in Gang zu bringen, startet Kallas gerade eine Initiative, die mehr Ladestationen für Elektroautos schaffen soll. Doch elektrisch getriebene Vehikel haben ein schlechtes Image: Die Reichweite von gängigen Modellen liegt im Schnitt nur bei etwa 150 Kilometer. Zudem sind für Batterie, Elektromotoren und die Batterie-Autos erforderlichen Steuergeräte immer noch sehr teuer.
Das könnte sich bald ändern. Im flämischen Evergem, knapp eine Autostunde westlich vom Amtssitz des rührigen Brüsseler Kommissars, arbeitet ein kleines Team von Ingenieuren um John De Clercq an einem Motor, der die Zukunft der E-Mobilität stärker prägen könnte als alle Hilfsversuche der Politik.
De Clercq und sein Team beim Technikspezialisten Inverto haben einen Elektromotor für Hybridfahrzeuge und E-Autos entwickelt, der - anders als bisher dominante Antriebe, die mit Dauermagneten arbeiten – deutlich billiger ist. Denn der sogenannte Reluktanzmotor der Belgier kommt ohne Dauermagnete aus, in denen teure Seltenen Erden stecken.
Der bewegliche Rotor - das Herzstück des Elektromotors - besteht bei den Belgiern aus Eisen. Angetrieben wird er nicht von Dauermagneten, sondern von Spulen, die nur magnetisch werden, wenn Strom durch sie fließt. Damit ist der neue Motor nicht nur billiger, sondern verbraucht auch weniger Energie und erhöht zudem den Fahrspaß, weil höhere Drehzahlen schnittiges Überholen möglich machen sollen.

Tesladrivers.blogspot.com