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Montag, 18. März 2013

Vorausschauendes Fahren



"Straßenverkehrsordnung
§ 1  Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."

Das lernt man als erstes in der Fahrschule. Vorausschauendes Fahren. Bedeutet: gelassen, ruhig, konzentriert und gleichmäßig fahren. Und immer mit den Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen.  Drei Autos weiter und auch zurück denken. Das verringert  das Risiko abrupter Fahrmanöver, die einen selbst oder andere gefährden können.

Das sollten wir Verkehrsteilnehmer mal konsequent und bis zu Ende denken!

Vorausschauendes Fahren heißt nämlich noch viel mehr. Wir gefährden uns selbst und andere nicht nur durch die bloße Teilnahme am Straßenverkehr, sondern auch dadurch, womit wir teilnehmen! Und hier ist Weiterdenken durchaus angebracht.

Schon mit dem Drehen des Zündschlüssels fangen wir an, Lärm und Dreck zu produzieren und damit allen Anderen Gehör- und Atemprobleme zu verursachen. Wir belästigen nicht nur unsere Mitmenschen, sondern belasten auch erheblich unsere Umwelt. Je älter das Auto, umso größer die Belastung. Wir verursachen mit dem Anlassen des Autos Smog, Baumsterben, die Klimaerwärmung mit all ihren negativen Konsequenzen. Und gefährden damit nicht nur die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch zukünftige Generationen an Verkehrsteilnehmern! Wo bleibt denn da das "vorausschauende Fahren"?



Ohne Frage will und kann heute niemand mehr ohne Fahrzeuge (welcher Art auch immer) auskommen. Die Zeit der Postkutsche oder der langen Fußmärsche ist unwiederbringlich vorbei. Weiterentwicklung und Fortschritt sind hier wirklich gute Sachen und haben die Menschheit, uns, weiter gebracht. Warum aber bleibt der Fortschritt im Ölzeitalter stehen? Ich denke, es ist an der Zeit weiterzugehen! Es ist an der Zeit, erworbenes Wissen konsequent anzuwenden und umzusetzen. Die Ursachen unserer Umweltprobleme sind erkannt und Möglichkeiten, die Probleme zu beheben bzw. zu verhindern sind erforscht, erprobt und durchführbar. Jetzt ist es an uns, das gewonnene Wissen anzuwenden und umzusetzen. Und den (Fort)Schritt in ein neues Zeitalter zu wagen.


In Zukunft können wir noch vorausschauender Fahren, als es die Fahrschulen bisher gelehrt haben. Wir können uns so verhalten, "dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."


Eure
Elsa T.

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