Articles by "Elsa T. Kolumne"
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Wahnsinn!

 In den letzten drei Jahren haben die Tesla Model S Fahrer mehr als eine Billion Meilen elektrisch zurückgelegt! Das ist ungefähr so weit wie 4186 Reisen zum Mond! Und sie haben dabei Treibstoff gespart, der für 10 Jahre reichen würde. Mal ganz abgesehen von den 570000 Tonnen CO², das unserer Atmosphäre erspart geblieben ist. Und ganz nebenbei haben die Model S Fahrer über eine Billion Meilen lang den puren Fahrspaß erlebt (sofern nicht gerade ein verbrennungsmotorisiertes Fahrzeug die freie Fahrt versperrte).



 Anläßlich dieser großen Zahlen lädt Tesla selbst weltweit zu kostenlosen Probefahrten ein. Damit sich noch mehr Menschen informieren und begeistern können. Und die nächste Billion saubere Meilen vielleicht sogar noch schneller eingefahren werden kann. Vom 2. - 4. Juli kann man in 80 Städten von Chicago über Luxembourg bis nach Shanghai seine eigene Probefahrt buchen. Wo genau das geht, kann man dieser Karte entnehmen. Die Probefahrt läßt sich ganz bequem hier buchen.


Ich wünsche allen derzeitigen und zukünftigen Teslafahrern allzeit gute Fahrt! Auf in die nächste Billion!

Eure Elsa T.

Bevor sich das alte Jahr dem Ende neigt und ein neues beginnt, möchte ich mich noch einmal zu Wort melden.
Ich war ja doch recht lange recht still, was unter anderem einem Umzug zuzuschreiben ist.
Immerhin hat uns dieser Umzug jedoch in die Nähe von einem echten Tesla gebracht. Die gibt es in Nordschweden ja nicht so häufig. In einem recht abgelegenen Dorf in Mitteleuropa vermutet man zwar auch nicht gerade einen Tesla und doch ist uns schon in den ersten Tagen hier ein Tesla aufgefallen. Nachdem das Auto dann schon einigermaßen bekannt war, haben wir auch Bekanntschaft mit dem Fahrer gemacht. Netter Mensch übrigens – klar, bei dem Wagen!
Irgendwann sollte sich dann auch die Gelegenheit zu einer Probefahrt, exklusiv und ganz privat, ergeben.

Ausgerechnet nach einer recht großen Feier, einer langen und alkoholischen Nacht! Am Morgen danach stand er dann vor der Tür. Der Tesla. Gut, das hätten jetzt auch Nachwirkungen des vorherigen Abends sein können. Aber er stand da, ich konnte ihn anfassen, drum herumlaufen und auch einsteigen. Erstmal zum Eingewöhnen natürlich hinten. Was durchaus nicht die schlechtesten Plätze sind. Sitzheizung, Ausblick durchs Glasdach nach draußen, und genügend Platz. Und auch von hinten hat man eine gute Sicht aufs große Display, so konnte ich gut verfolgen, was da so eingestellt wird usw. …



Und dann ging es los. Auf der ersten freien geraden Strecke mußte natürlich erstmal das Durchstarten ausprobiert werden. Hat prima geklappt und mir eine Beule am Hinterkopf beschert! Ja, die Kopfstützen könnten besser gepolstert sein.
Die nächste Lektion war: man kann mit einem Tesla durchaus auch langsam und angepaßt fahren. Das ist immer dann gut, wenn man keine teuren Fotos bezahlen oder gar Punkte sammeln will. Und wenn man angepaßt fährt, reicht der Akkustrom natürlich auch länger.
Selbigen haben wir dann an der nagelneuen Tesla-Schnelladestation aufgefüllt. Strom tanken und das kostenlos. Während genau gegenüber Autofahrer aller Marken über den hohen Spritpreis meckern und nach dem Tankvorgang erstmal zur Kasse gebeten werden! Ja doch, schon ein gewisses Vergnügen. Vor allem, wenn dieselben Autofahrer nach dem Tanken anhalten und das kostenlose Laden doch etwas neidisch beobachten und ganz erstaunt über die damit erzielte Reichweite sind. Die Ladestation ist übrigens sehr nett gestaltet, sogar mit einer etwas erhöhten Sitzgruppe, von der aus man das Tanken der anderen recht bequem beobachten kann.

Frisch geladen durfte ich dann auch mal ans Steuer.
Sitz eingestellt, mit der Technik kurz vertraut gemacht, nach dem Zündschlüssel gegriffen. Festgestellt, daß da ja gar keiner ist! Nein, losfahren geht auch so. Praktisch. Und man hört und spürt nichts. Bei meinem alten Diesel merke ich schon deutlich, wann der Motor startet und läuft.
Nachdem diverse rote Ampelphasen überstanden waren, das grenzt an Folter wenn man das erste Mal in einem Tesla sitzt, war die Autobahn erreicht. Bereit für den Heimweg. Leider. Und ich stelle fest, ja man kann mit einem Tesla angepaßt fahren. Aber durchaus auch schön schnell! Was sicherlich und fraglos auch Spaß macht.
Nur hat das schnelle Fahren eben auch gewissen Nachteile: der Akku reicht nicht so weit und man ist auch schneller da. So war es dann auch. Schneller angekommen, als mir als Fahrer lieb war! Und da standen auch schon die nächsten Gäste vorm Haus. Die allesamt übrigens sehr erstaunt über das geräuschlose Ankommen waren. Ebenso über den schönen Wagen mit der rein elektrischen Antriebstechnik. Und auch darüber, wie schnell der Wagen mit seinem netten Besitzer bei Abfahrt über den Hang schnipst, lautlos und abgasfrei.

Für mich beinahe beeindruckender als der Wagen selbst waren die Gespräche und Geschichten im Wagen um und über denselben. Zum Beispiel die Geschichte eines Unfalls – der Beschreibung nach hätte ich diese Szene in einem (oder gar meinem) „normalen“ Auto nicht erleben wollen. Das hätte zumindest für den Wagen einen Totalschaden bedeutet und wahrscheinlich auch für die Insassen.
Nicht so am Tesla. Nach einem kurzen Flug von der Autobahn ins nächste Feld gab es keine erheblichen Schäden. Eine kurze Reparatur und man merkt dem Wagen nichts mehr an! Teslafahren ist also nicht nur für die Umwelt gut, sondern auch für die Sicherheit der Mitfahrenden.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ausdrücklich für diese Probefahrt bedanken! Es ist ja doch nicht selbstverständlich, daß man wildfremde Leute mit seinem Wagen fahren läßt! Teslafahrer sind eben wie ihre Autos - etwas Besonderes. Vielen vielen Dank!

Zwei wichtige Dinge habe ich auf dieser Fahrt gelernt: Schnell fahren ist schön, verkürzt das Fahrvergnügen aber leider auch erheblich! Und: nie wieder Alkohol! Denn wer getrunken hat, darf nicht Auto fahren. Und beim Tesla ist eindeutig der Rausch des Fahrens dem des Alkohols vorzuziehen! Insofern ist Teslafahren auch noch gut für die Gesundheit!



In diesem Sinn wünsche ich euch allen ein
gesundes neues Jahr!


Eure Elsa T.
... die Umwelt schonen.

Im letzten Jahr wurden 90% mehr Elektroautos zugelassen.

Liebe Leute, da geht noch was!

90% klingt schon viel und doch handelt es sich dabei um "nur" 6000 Elektroautos. Im Vergleich zu 2,95 Millionen Neuzulassungen! Jedoch soll der Trend sich im kommenden Jahr weiter fortsetzen. Das Angebot verschiedener elektrisch betriebener Autos erweitert sich ja auch ständig. Es wird also in diesem Jahr mehr und vielfältiger Gelegenheit geben, die guten Vorsätze umzusetzen und unsere Umwelt zu schonen



Also, ich hoffe, daß viele von euch dem Trend folgen! Ob nun mit einem Tesla oder einem anderen E-Auto, es schont auf jeden Fall Geldbeutel und Umwelt.

Allen ein sauberes neues Jahr,
eure Elsa T.
Man kennt das ja, viele verschiedene Automarken versuchen, sich mit einem Tesla zu messen. Und auch der Tesla wird immer wieder an anderen Automarken gemessen und muß sich beweisen. In vielen Fällen ziehen die anderen den Kürzeren. Im Prinzip weiß man also, wie solche Vergleiche ausgehen.

(Bild:© Extremetech)


In diesem Test nun wird ein Roadster gegen ein Model S ins Rennen geschickt.
Na? Wer gewinnt?

Ich nehme an, beide ... zumindest dürften beide Fahrer ausreichend Spaß gehabt haben!





Viel Spaß mit diesem Rennen!

Eure
Elsa T.
Der Alte hat ausgedient? Ein Neuer muß her? Zu Weihnachten oder im neuen Jahr?
Was soll es denn für einer sein? Benziner, Diesel? Aber sind die nicht irgendwie out?

Die Zukunft fährt schon längst auf unseren Straßen. Auch wenn man sie nicht immer gleich erkennt, die Hybriden, Erdgasautos, Elektrowagen. Das ist keine Zukunftsmusik, es passiert jetzt!

(Foto: www.umweltbank.de)

Aber die Elsa T. redet ja immer über Elektroautos ...

Was sagen denn andere Experten dazu?

Bob Lutz zum Beispiel, Legende der Automobilindustrie, auf der letzten L.A. Auto Show: "Die Elektrifizierung von Fahrzeugen wird definitiv kommen." Er sieht reine Elektroautos, elektrische Plug-in-Hybriden oder die Volts auf dem Vormarsch. Sie sind die nächste Generation alternativ betriebener Fahrzeuge.

Elektrisch betriebene Fahrzeuge kann man inzwischen an jeder Steckdose laden und Steckdosen gibt es nun wirklich überall. Man kann quasi "über Nacht" tanken. Und für die Anschaffung gibt es in vielen Ländern schon teilweise sogar ordentliche Vergünstigungen. Mal abgesehen vom gesparten Spritgeld spart man auch noch Steuern.

Die "Union of Concernd Scientists" (UCS) und die "Consumers Union" haben in einer Umfrage herausgefunden, daß 42% der  befragten Autobesitzer (etwa 45 Millionen Haushalte in den USA) für Volt- oder Hybridautos bereit sind. Über die Hälfte dieser Haushalte kämen sogar mit einem reinen Elektroauto zurecht.

"Verbraucher, die gerade darüber nachdenken, sich ein neues Auto zuzulegen, wären wohl überrascht, wie gut ein Elektroauto oder ein Hybrid in ihren Haushalt paßt!", sagt John Goldman, Analyst bei UCS.

Die Umfrage ergab auch, daß 70% der Befragten weniger als 60 Meilen (96,5km) an einem Wochentag fahren. Was durchaus im Bereich eines Elektroautos liegt! Und für den Rest gibt es ja auch die Volts und Hybriden, die mit einem kleinen Motor die Batterie laden oder das Auto betreiben, wenn der Akku mal leer ist.

Schließlich berechneten die Wissenschaftler auch, wenn alle (die das könnten) sich ein Elektro- oder Hybridauto zulegen würden, könnte die (amerikanische) Nation 15 Milliarden Liter Benzin pro Jahr sparen! Unserer Erde würden 89 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen erspart bleiben.

Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn du eine Garage und eine Steckdose hast, kannst du unsere Erde retten. Und dabei noch Spritgeld sparen ...


Das wär doch mal ein guter Vorsatz fürs neue Jahr!

Eure Elsa T.



Eine Weihnachtsgeschichte mit Tesla. So süß, daß sie es unbedingt wert ist, übersetzt und weitererzählt zu werden. Gefunden habe ich die Geschichte im Tesla Motors Club: http://www.teslamotorsclub.com/showthread.php/24982-A-Tesla-Christmas-Story-and-a-Thank-You
Und hier die Übersetzung für euch:

 


Wenn man mit einem Elektroauto unterwegs ist, kann man schon mal was erleben.
Von Tesla ist man ja gewohnt, daß an verschiedenen Plätzen das Auto kostenlos aufgeladen werden darf.
Doch, Vorsicht, nicht überall darf man einfach so seinen Stecker in die Dose stecken. Gelegentlich kann man dann schon mal mit dem Gesetz in Konflikt kommen und auch empfindliche Strafen zahlen müssen.
So geschehen in Chamblee, Georgia, USA.


Kaveh Kamooneh, Fahrer eines Nissan Leaf und Vater eines 11jährigen Sohnes, fuhr an einem Samstag im November in die Chamblee Middle School, um seinen Sohn vom Tennis abzuholen.

Dort erlaubte er sich, während des Parkens, seinen Nissan Leaf an der Außensteckdose der Schule zu laden. Nach wenigen Minuten war ein Polizist zur Stelle und drohte, Kaveh Kamooneh wegen Diebstahl anzuzeigen, weil er der Schule Strom gestohlen hatte! Der Polizist unterstellte, daß der Nissan Leaf genau für 20 Minuten an der Steckdose der Schule lud. Was übrigens einem Wert von etwa 5 Cent entspricht.

"Ich bin mir nicht sicher, wieviel Strom er gestohlen hat", sagte Sergeant Ernesto Ford. Aber er fügte hinzu, daß das gar keine Rolle spielt. "Er brach das Gesetz. Er stahl etwas, was ihm nicht gehörte!"
(www.usatoday.com)


So kann es gehen, liebe Freunde des Elektroautos. Also immer erst fragen, bevor ihr euren Stecker irgendwo reinsteckt!

Eure
Elsa T.
Oh je! Und dabei habe ich doch eine feste und langjährige Beziehung. Und eigentlich bin ich auch sehr glücklich mit ihm. Mein Jetziger ist groß und geräumig und verlässlich und bietet alles, was ich brauche. Eigentlich kommen wir gut miteinander klar. Wir haben beide unsere Macken, aber damit kommen wir klar und wir wissen, wie wir damit umgehen müssen. Wir haben schon so viel zusammen erlebt und auch durchgestanden.  Viele tausende Kilometer haben wir gemeinsam hinter uns gebracht. Gemeinsam alt geworden sind wir, er genauso wie ich. Und auch wenn ich zugeben muß, daß ich gelegentlich mal nach einem anderen Ausschau gehalten habe - eine wirklich passende Alternative gab es nie! Er ist eben der Beste!

Und jetzt kommt dieser Neue daher! Jung, dynamisch, elegant. So voller Elan, sieht gut aus und irgendwie ist er schon was Besonderes. Toll finde ich ja, daß er einfach nur da ist, ohne unbedingt Teil meines Lebens werden zu wollen. Da gibt es ganz andere! Die mir von jeder Ecke zuwinken, ihre Vorzüge anpreisen und unbedingt von mir besessen werden wollen. Fast um jeden Preis. Aber so ist er nicht. Er überzeugt einfach mit sich selber. Und ganz sicher hat er eine Menge Vorzüge - vor allem gegenüber meinem Jetzigen! Er ist jünger, sauberer und sparsamer. Und auch luxuriös, irgendwie. Ich muß zugeben, daß mich auch das beeindruckt. Ja, für ihn könnte ich mir doch vorstellen, meinen Jetzigen einzutauschen. Und das ist mir bisher noch nie in den Sinn gekommen!

Bei näherem Betrachten jedoch, paßt der Neue noch nicht so ganz. Irgendwie ist mein ganzes Leben doch etwas zu groß für ihn. Es fände in ihm einfach nicht genügend Platz. Und auch die Voraussetzungen für ein gemeinsames Leben im Alltag sind hier einfach nicht gegeben. Da ist mein Jetziger in jeder Form schon praktischer. Aber wer weiß? Die Zeiten ändern sich, gute Dinge sind auf dem Weg und vielleicht wächst der Neue ja auch? Und vielleicht kommt irgendwann einmal der Tag, an dem es richtig paßt? Dann könnte ich vielleicht doch schwach werden ...


Übrigens: mein Jetziger ist ein grüner VW T4. Und der Neue? Heißt natürlich Tesla!

Eure
Elsa T.
Nach allen negativen Schlagzeilen, all den gewonnenen und verlorenen Gerichtsprozessen und den nachgesagten und auch realen finanziellen Schwierigkeiten ist es nun endlich so weit.
Tesla hat im ersten Quartal diesen Jahres Profit gemacht! Immerhin 11 Millionen Dollar!
4900 Fahrzeuge wurden verkauft. Insgesamt sollen in diesem Jahr 15000Autos in Amerika und 30000 weltweit an den umweltbewußten Fahrer gebracht werden. Außerdem ist der Bau von 30 Servicestationen und weiteren 15 Autohäusern geplant. Im nächsten Jahr soll dann endlich das Model X in Produktion gehen.

Elon Musk twitterte heute:

"Just want to say thanks to customers & investors that took a chance on Tesla through the long, dark night. We wouldn't be here without you."

Grund zu Danken hat er sicher. Aber im Gegenzug ist auch Elon Musk und allen anderen führenden Köpfen bei Tesla zu Danken. Für ihre Nervenstärke, ihr Durchhaltevermögen und ihren unerschütterlichen Glauben an ihr Produkt.

Wir drücken weiter die Daumen und hoffen auf weiteren Profit und wieder mehr gute Nachrichten! Vielleicht ist das ja tatsächlich das Ende der Durststrecke!

Eure
Elsa T.
Tesla hilft sparen und schont unsere Umwelt.
Ja das wird oft behauptet, klingt schön und stimmt auch.

Die nackten Zahlen drücken es jedoch mal richtig deutlich aus:

das Model S hat bisher über 20 Millionen (amerikanische) Meilen zurückgelegt

das heißt es wurden etwa 1 Million Gallonen Treibstoff NICHT verbrannt!

20 Millionen amerikanische Meilen sind übrigens etwa 32 Millionen Kilometer

und 1 Million Gallonen sind fast 4 Millionen Liter ...

Und es werden täglich mehr...


Eure
Elsa T.
Daß Tesla mit seiner Firmenpolitik immer mal wieder aneckt, ist ja ein bekanntes Problem. Es kommt auch schon mal vor, daß Tesla verklagt wird, weil sie ihre Autos mehrheitlich übers Internet und nicht über ein örtliches Autohaus verkaufen. Und solche Prozesse sind nicht leicht zu gewinnen, vor allem aber teuer. Sie kosten Zeit, Kraft und Geld.

Darum gibt es momentan eine Unterschriftensammlung, die zum Ziel hat, eine Gesetzesänderung zu bewirken. Damit zukünftig Autos da verkauft werden dürfen, wo heutzutage viele Leute vieler Branchen ihre Geschäfte abwickeln. Im Internet. Eine Gesetzesänderung, die keinem Autohersteller mehr vorschreibt, teure Autohäuser in jedem (Bundes-)Land betreiben zu müssen. Autohäuser, die Geld kosten - das Kunden beim Kauf eines Autos mitzahlen müssen.

Ich denke, es muß doch möglich sein, daß der Kunde selbst die Entscheidung fällen kann, wo und wie er sein Fahrzeug erwerben möchte. Wer ins Autohaus gehen möchte und da direkt beraten werden möchte, sollte die Möglichkeit dazu haben. Wer lieber im Internet verschiedene Wagen vergleichen und sich dann auch da einen bestellen möchte, der sollte das aber genauso dürfen. Bzw. die Möglichkeit dazu haben.

Dafür ist diese Unterschriftensammlung gedacht. Auch wenn sie erstmal für Amerika gilt, könnte sie (bei positivem Ergebnis) durchaus Beispielcharakter haben. Und ein entsprechendes Gesetz auf der anderen Seite vom "großen Teich" könnte auch hier bei uns seine Wirkung zeigen.

Also, wer will, kann hier unterzeichnen.


Eure
Elsa T.



"Konkurrenz (lateinisch concurrere ‚zusammenlaufen‘, ‚um die Wette laufen‘) belebt das Geschäft!"

So heißt es. Konkurrenz meint hier den wirtschaftlichen Wettbewerb, also den Wettbewerb verschiedener Anbieter um Kunden, aber auch um Ansehen und Macht.

Gerade in der Autobranche ist der Wettbewerb groß und der Kunde hart umkämpft. Denn schließlich bieten alle Autohersteller ein und dieselbe Ware an - das Auto. Und natürlich belebt besonders hier die Konkurrenz das Geschäft. Es sei denn, man ist konkurrenzlos. Es sei denn, man bietet ein Auto an, daß sich in einem oder mehreren Aspekten deutlich von allen anderen Autos abhebt. Dann wird aus Konkurrenz schnell Neid oder Mißgunst. Gefolgt von der Angst um den eigenen Umsatz, um die eigene Existenz am Markt. Und spätestens dann geht es nicht mehr um Konkurrenz, um Wettbewerb, um "gemeinsam um die Wette laufen". Dann geht es darum, den anderen mit allen Mitteln aus dem Weg zu räumen.

Und offensichtlich ist da nahezu jedes Mittel recht.
Endlose Rechtsstreits zum Beispiel, am liebsten mehrere und möglichst gleichzeitg und durch alle Instanzen. Das kostet Zeit, Geld und Nerven. Und es kostet ein Stück vom guten Ruf des gegnerischen Angeklagten, ob die Klage nun berechtigt ist oder nicht. Vor allem, wenn dann noch alles in den Medien breitgetreten wird, objektiv oder nicht.

Oder falsche Beurteilungen des gegnerischen Produkts. Öffentlich natürlich und am besten auch da mehrere, die dann immer wieder in schöner Regelmäßigkeit neu aufs Papier oder den Bildschirm gebracht werden können. Da ist es am Ende völlig egal, ob der Fake aufgeflogen ist oder widerlegt wurde. Auch hier bleibt immer etwas "kleben". Es kostet hier ebenso Zeit, Geld, Nerven und ein weiteres Stück vom guten Ruf.

Und wenn dann noch beim Konkurrenten mal nicht alles hundertprozentig nach Plan läuft, läßt sich das noch viel besser ausschlachten und publik machen. Und es ist nicht einmal widerlegbar - umso mehr bleibt also haften. Völlig egal, daß das jedem mal passiert - der einen Firma vielleicht öfter als der anderen. Aber nach Plan läuft doch bei keinem alles! Aber hier paßt es natürlich perfekt und hat, entsprechend hervorgehoben, erhebliche Konsequenzen.

Kommt alles zusammen, hilft auch kein noch so zufriedener Kundenstamm. Da helfen keine Appelle, Demonstrationen oder sonstige Anstrengungen der "Fans". Irgendwann nimmt das Geschehen nahezu unsteuerbar seinen Lauf. Da bekommen Kreditgeber und Aktionäre kalte Füße. Da ziehen potentielle Kunden ihr Interesse zurück. Da wird eine junge aufstrebende und wirklich mal innovative Firma an den Rand des Ruins gedrängt! Und vielleicht sogar darüber hinaus?

Wollen wir hoffen, daß es so weit nicht kommen wird! Wollen wir hoffen, daß die großen Konkurrenten in der Branche diesmal nicht gewinnen! Es wäre schade um diese gute Idee, diese Autos und ihren Nutzen für uns, unsere Umwelt und die, die nach uns kommen.

Es ist tatsächlich nicht einfach, sich fast alleine gegen eine ganze Industrie zu stellen und all den schlauen Köpfen einfach vorzumachen, wie es geht.
David hatte es ja auch nicht leicht gegen Goliath - aber letztendlich hat er gewonnen und wurde König. Vielleicht gelingt das wieder?
Ich würde es mir wünschen!

Eure
Elsa T.


"Straßenverkehrsordnung
§ 1  Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."

Das lernt man als erstes in der Fahrschule. Vorausschauendes Fahren. Bedeutet: gelassen, ruhig, konzentriert und gleichmäßig fahren. Und immer mit den Fehlern der anderen Verkehrsteilnehmer rechnen.  Drei Autos weiter und auch zurück denken. Das verringert  das Risiko abrupter Fahrmanöver, die einen selbst oder andere gefährden können.

Das sollten wir Verkehrsteilnehmer mal konsequent und bis zu Ende denken!

Vorausschauendes Fahren heißt nämlich noch viel mehr. Wir gefährden uns selbst und andere nicht nur durch die bloße Teilnahme am Straßenverkehr, sondern auch dadurch, womit wir teilnehmen! Und hier ist Weiterdenken durchaus angebracht.

Schon mit dem Drehen des Zündschlüssels fangen wir an, Lärm und Dreck zu produzieren und damit allen Anderen Gehör- und Atemprobleme zu verursachen. Wir belästigen nicht nur unsere Mitmenschen, sondern belasten auch erheblich unsere Umwelt. Je älter das Auto, umso größer die Belastung. Wir verursachen mit dem Anlassen des Autos Smog, Baumsterben, die Klimaerwärmung mit all ihren negativen Konsequenzen. Und gefährden damit nicht nur die anderen Verkehrsteilnehmer, sondern auch zukünftige Generationen an Verkehrsteilnehmern! Wo bleibt denn da das "vorausschauende Fahren"?



Ohne Frage will und kann heute niemand mehr ohne Fahrzeuge (welcher Art auch immer) auskommen. Die Zeit der Postkutsche oder der langen Fußmärsche ist unwiederbringlich vorbei. Weiterentwicklung und Fortschritt sind hier wirklich gute Sachen und haben die Menschheit, uns, weiter gebracht. Warum aber bleibt der Fortschritt im Ölzeitalter stehen? Ich denke, es ist an der Zeit weiterzugehen! Es ist an der Zeit, erworbenes Wissen konsequent anzuwenden und umzusetzen. Die Ursachen unserer Umweltprobleme sind erkannt und Möglichkeiten, die Probleme zu beheben bzw. zu verhindern sind erforscht, erprobt und durchführbar. Jetzt ist es an uns, das gewonnene Wissen anzuwenden und umzusetzen. Und den (Fort)Schritt in ein neues Zeitalter zu wagen.


In Zukunft können wir noch vorausschauender Fahren, als es die Fahrschulen bisher gelehrt haben. Wir können uns so verhalten, "dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird."


Eure
Elsa T.
Gerade jetzt im Frühjahr spüren wir die wieder zunehmende Kraft der Sonne.
Jaja ich weiß schon, gestern kam der Winter zurück und hat weiten Teilen Deutschlands Schnee beschehrt. Und doch kann man spüren, daß die Sonne kräftiger und wärmer scheint. Wenn sie scheint.
Im Sommer, wenn es warm und trocken ist, reicht ja schon eine kleine Glasscherbe, um einen ganzen Wald abzubrennen.
Und größere Scherben oder Glasscheiben oder Spiegel können manche Leute dann auf noch ganz andere Gedanken bringen:


Es wär schon ganz schön blöd, wenn wir diese Energie nicht nutzen würden. Energie, die praktisch kostenlos jeden Tag vom Himmel brennt. Im Sommer mehr, im Winter weniger aber auch. Damit kann man nicht nur Würstchen grillen! Sondern auch ganze Häuser beheizen und all die geliebten großen und kleinen Elektrogeräte betreiben. Und man kann damit natürlich auch Auto fahren! Kostenlos. Sauber. Naturschonend.
Stellt euch nur mal vor, man hätte nicht nur einen Spiegel (oder ein Glas) wie in dem Video, sondern mehrere! Wieviel Energie das bringt!

                                     
                                                                                       (Bildquelle: www.waerme-wohnen.info)

Wir sollten ernsthaft - und damit meine ich ernsthafter als bisher! - darüber nachdenken! Wir sollten das Licht nutzen, daß auf uns scheint, bevor wir uns, durch unser Tun selbst das Licht ausknipsen!

Eure Elsa T.
BMW hat ein neues Projekt!

15 Pendler aus Sachsen sollen über 12 Wochen BMWs ActivE Elektrowagen testen und dabei täglich zwischen 40 und 100km weit fahren. Zu Hause oder auf Arbeit sollen die Testpendler dann selbständig Ladestationen einrichten. So will man neue Erkenntnisse in der Elektromobilität (Theorie und Praxis) gewinnen.

                                          (Bildquelle: BMW)

Währenddessen stellt Tesla seinen nunmehr dritten Wagen (Model X) in Genf vor. An dem kleinen aber seriösen Stand kann man natürlich auch zwei Vertreter des Model S bestaunen, von dem ja noch in diesem Jahr einige in Europa ausgeliefert werden sollen. Die amerikanischen Model S-Besitzer sind durch die Bank weg total begeistert. Und die europäischen Besteller können es auch kaum noch erwarten.
Und immerhin schaffen Roadster, Model S und wohl auch das Model X bei moderater Fahrweise die von BMW anvisierten 160km hin UND zurück. Und zwar ohne zwischendurch laden zu müssen!
Da kann man nur hoffen, daß sich die elektromobilen Autohersteller in Genf den Stand von Tesla (Nummer 2150, wer es nicht weiß) mal ganz genau anschauen. Denn da kann man ja noch richtig was lernen.
Und für alle, die es nicht nach Genf schaffen, haben wir ein paar schöne Bilder zusammengestellt.



Eure Elsa T.

Denn Elektroautos werden mit Strom betrieben und dieser muß auch erstmal irgendwie erzeugt werden. Und nachdem Deutschland ja die Atomkraftwerke abschaltet - muß nun wieder mehr Kohle (oder sonst was) verfeuert werden, um Energie zu erzeugen.
Energie, mit der ich mein Elektroauto betreiben will. Das ist zwar ganz schön billig für mich (allerdings auch nur im Vergleich zum Benzinpreis). Und gibt ein gutes Gefühl, wenns hinten aus keinem Auspuff qualmt und stinkt. Ist aber im Prinzip auch nicht besser, wenn dafür ein Kraftwerk (an meiner Stelle) den Dreck in die Luft pustet.

Da bekommt mein grünes Gewissen doch ein paar rußige Stellen. Um diese wieder rein zu waschen könnte ich natürlich garantierten Ökostrom bestellen. Was doch um einiges teurer ist. Und ob da wirklich Öko aus der Steckdose kommt ... wer kann das schon nachprüfen?
Bis es in Deutschland (oder wo auch immer in Europa) einmal reinen Ökostrom geben wird, wird es noch sehr sehr lange dauern. Und auch hier heißt es wieder warten, bis die Damen und Herren Politiker Gesetze, Rahmen und Möglichkeiten dafür geschaffen haben und das dann auch durchsetzen. Genau wie bei der Einführung alternativer Antriebsmethoden beim Auto. Geplant und geredet wird viel - aber letztendlich sind sie doch alle vom Öl abhängig!

Da lerne ich lieber von Elon Musk und Tesla! Nicht warten, bis entschieden wird. Sondern selber entscheiden und einfach machen! Elon Musk hat ein Elektroauto mit vertretbaren Parametern gebaut.
Und das kann ich auch! Wenn mir der Staat keinen sicheren Ökostrom anbietet, dann mach ich ihn mir eben selber! Gut so einfach geht das jetzt auch nicht. Und es kostet auch was. Natürlich. Wie alle guten und innovativen Ideen - einen Tesla gibts ja auch nicht geschenkt.

Aber die Möglichkeiten sind da und das recht vielfältig. Die wohl bekannteste Möglichkeit ist die Nutzung der Sonnenenergie - da gibt es verschiedene Techniken, die sich aber alle irgendwie auf dem Haus- oder Garagendach platzieren lassen. Ich könnte mir auch eine kleine Windkraftanlage aufs Dach oder in den Garten stellen. Die sind allerdings noch recht teuer und eine Genehmigung bekommt man auch nicht so leicht. Eine dritte Möglichkeit wäre der Tausch meiner Heizungsanlage gegen ein kleines Blockheizkraftwerk, welches nicht nur heizt und Wasser wärmt, sondern auch noch Strom erzeugt. Was ich in dem Kessel dann verbrenne, habe ich selbst in der Hand. Und da sind wir sicher noch nicht am Ende meiner Möglichkeiten angelangt.

Auf jeden Fall könnte ich so nicht nur mein Auto tanken, sondern vor allem auch noch vom Energieanbieter unabhängig werden! Ganz im Gegenteil - meine überschüssig produzierte Energie kann ich ins Netz einspeisen und mir auch noch bezahlen lassen!



Aber wie bei allem, so ist es auch hier. Es kostet eben alles Geld. Da heißt es weit vorausplanen und gut rechnen. Es beginnt alles mit dem ersten Schritt. Ersteinmal muß ich mich überhaupt für meine Umwelt und unsere Erde einsetzen wollen. Ich muß bereit sein, mich auf den steinigen Weg zu begeben und unabhängig von diversen Anbietern der Öl- oder Stromindustrie werden wollen. Das ist weder einfach noch billig und erfordert auch eine gewisse Umstellung meiner bisherigen Gewohnheiten.
Aber der Aufwand lohnt sich! Denn durch Unabhängigkeit gewinnt man auch eine Menge an Freiheit und Lebensqualität. Und das in diesem Fall auch mit einem guten Gewissen. Denn meine Freiheit geht nicht zu Lasten der Umwelt oder zu Lasten meiner Mitmenschen.

Letztendlich liegt es also in meiner Hand, ob mein Elektroauto (und mein Leben) umweltfreundlich ist oder nicht.

Eure Elsa T.
"Beim Verbrennungsmotor startet erstmal ein zerstörerischer Explosionsprozess, bei dem ein immer knapper werdender Rohstoff rücksichtslos, aber nicht rückstandslos vernichtet wird, noch bevor sich das Fahrzeug von der Stelle bewegt." (solar-sicherheit.de)

Daß das nicht mehr sein muß, ist ja nun schon häufig und ausführlich (nicht nur hier) dargelegt worden.

Daß elektrisch Fahren aber gar nicht so einfach ist, hat ein gewisser amerikanischer Journalist der New York Times eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und ist damit zu trauriger Berühmtheit gelangt.

Was aber ist denn nun der fahrerische Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem herkömmlichen verbrennungsmotorisiertem Wagen? Gibt es Dinge, die zu beachten sind? Muß ich vielleicht noch einmal zur Fahrschule?





Beim Elektroauto ist schon einiges anders und auch anderes zu beachten.
Angefangen beim Anlassen. Zündschlüssel drehen (fällt beim Tesla schon weg) und es passiert nichts. Ja, das Auto ist an! Man hört es nur nicht. 
Gang einlegen - nicht notwendig. Vielleicht muß man bei manchen Modellen einen Hebel aus der "Parken"- in die "Fahren"-Position bewegen. Ansonsten einfach "Gas" geben und losfahren, weiteres Schalten ist nicht nötig.
So bleibt genug Konzentration übrig für die anderen Verkehrsteilnehmer. Radfahrer, Fußgänger vor allem Sehbehinderte und Kinder. Denn das Auto ist tatsächlich nicht, oder kaum, zu hören. Und der Mensch ist es doch gewohnt, daß Fahrzeuge sich durch laute Explosionsgeräusche ankündigen.
Da der Ladevorgang etwas länger dauert als das herkömmliche Volltanken, ist vielleicht auch eine ökonomischere Fahrweise angebracht. Das lernt man zwar in der Fahrschule, wird doch aber gern vergessen. Die wichtigsten Punkte sind wohl: nicht Rasen, gleichmäßiges Fahren, vorausschauend Fahren, die Motorbremse nutzen. Zu beachten ist, daß ein Elektroauto stärker bremst, wenn man vom Gas geht, als ein herkömmliches Auto. Das liegt an der Energierückgewinnung, der Akku lädt, wenn der Wagen rollt. Eine wichtige Verhaltensregel ist also: nicht zu stark beschleunigen und mit dem Motor bremsen! 
Gegebenenfalls kann man sein Elektroauto auch in einen Eko-/Öko- oder sonstigen Sparmodus bringen, wenn es einmal knapp werden sollte. 
Dann hilft es auch elektrische Verbraucher abzuschalten. Radio, Klimaanlage usw. zum Beispiel. Und solche Sachen wie Innenraum oder Motor vorwärmen geschehen im Idealfall, solange das Auto noch geladen wird.

Wichtig ist auch eine genaue Planung vor Reiseantritt. Da Ladestationen ja leider noch nicht so häufig vorhanden sind wie Tankstellen. Bis sich das einmal geändert hat, sollte daher vor Abfahrt geklärt sein, wo ich mein Auto unterwegs aufladen muß. Das läßt sich relativ einfach über Googlemaps herausfinden. Auch manche Navigationssysteme haben schon Ladestationen einzelner Hersteller gespeichert.

Beachtet man wenigstens einige dieser Regeln kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wer sich trotzdem unsicher ist, sollte erstmal ein paar kleinere Runden drehen. So, daß man mit einer Akkuladung auch sicher wieder bis nach Hause kommt. Mit zunehmender Sicherheit kann der Aktionsradius Stück für Stück erweitert werden. 

Und muß ich nun noch einmal zur Fahrschule? Nein. Auch ein elektrisch betriebenes Fahrzeug  darf natürlich mit einem normalen Führerschein gefahren werden. Aber man kann! Es gibt in Deutschland schon einige Fahrschulen, die Fahrstunden im Elektroauto anbieten. Hier kann man unter Anleitung den Umgang mit dem neuen Motor erlernen.

Und was unterscheidet den Fahrer eines Elektroautos vom Fahrer eines herkömmlichen Autos? 
Der Fahrer eines Elektroautos hat es gelernt, sich ohne Lärm und Gestank fortzubewegen. Er nimmt seine Umwelt besser wahr und beeinträchtig andere nicht durch seine Mobilität. Der Fahrer eines Elektroautos findet es vielleicht auch normal, mit seinem Haus Strom zu erzeugen und damit auch sein Auto zu betreiben! Kurz: er ist ein netter, duftender und umsichtiger Verkehrsteilnehmer!

Eure Elsa T.
In diesem Blog ist seit seiner Entstehung schon sehr viel Lobendes und Positives über Tesla geschrieben worden. Und nicht nur hier, auch in vielen anderen Medien wird sich durchaus positiv über Tesla geäußert. Nicht nur von Fans, Besitzern, dem Hersteller natürlich, sondern auch von Gutachtern, Testfahrern und Kennern. Gut bis auf einen ...

Aber was in der letzten Woche mit und für Tesla geschehen ist, stellt alles in den Schatten. Da will auch ich gar nicht viele Worte verlieren, die Sache spricht für sich selbst.

Für alle, die es nicht so direkt mitbekommen haben - das ist passiert:

John Border, Reporter bei der New York Times, bekam ein Tesla Model S für eine Probefahrt über die Interstate 95. Wie sich inzwischen herausstellte, verstieß er so ziemlich gegen alle Regeln und scheiterte. Um es mit Elon Musk zu sagen: "Mit einen John Border hat selbst das Model S keine Chance!" Ein dementsprechend negativer Artikel erschien in der New York Times, gefolgt von einem Wortgefecht zwischen beiden Parteien und beendet durch die Veröffentlichung der Telemetriedaten durch Tesla, die klar belegen, daß Borders Angaben nicht der Wahrheit entsprechen.

Damit aber nicht genug. Denn so etwas lassen Teslafahrer nicht auf sich sitzen!
An diesem Wochenende haben sich sieben Teslabesitzer auf den Weg gemacht, um mit ihren Model S gemeinsam dieselbe Strecke noch einmal abzufahren. Über Youtube, Twitter und die Community Tesla Motors Club kann man die Reise nahezu live verfolgen. Gepostet werden die gefahrene Strecke, Ladezustände, Außen- und Innentemperatur sowie die Ladezeiten an den jeweiligen Stationen. Bisher konnten alle Daten des John Border widerlegt werden. Natürlich!

Es ist tatsächlich bewegend, zu sehen, wie sehr sich Autofahrer ins Zeug legen, um für ihr Auto und ihre Marke einzustehen. Nicht nur für mich, auch für die Köpfe der Marke Tesla. George Blankenship rief sogar höchst persönlich einen Teilnehmer des TeslaRoadTrip an: "I'm just in awe of what you guys are doing."
Welche andere Automarke kann schon etwas Ähnliches berichten?

Da zeigt es sich wieder. Das Besondere an Tesla! Nicht nur neu, umweltfreundlich, sparsam, innovativ ... Tesla verbindet auch, schafft Gemeinsamkeiten. Ein Teslakauf ist eben nicht einfach nur der Kauf eines Autos, sondern auch eine Einstellung und eine bestimmte Lebensart.

Und zu soviel Kundentreue und Loyalität gibt es nichts mehr hinzuzufügen. 
Erfahren ist eben besser als Erklären.

Eure Elsa T.

"Sucht ist eine krankhafte, zwanghafte Abhängigkeit von Stoffen wie zum Beispiel von Alkohol oder Cannabis. [...]
Wo beginnt die Abhängigkeit, die Sucht? [...]
Als Gewöhnung wird die physische oder psychische Bindung an ein Suchtmittel bezeichnet (jemand „braucht" sein Bier, um abends abzuschalten). Aus der Gewöhnung folgt dann meistens ein fließender Übergang in die Abhängigkeit. " (Quelle: www.kmdd.de)

Mein Auto ist spritsüchtig! Es braucht gewohnheitsmäßig seine wöchentliche Tankfüllung. Und ist ohne Treibstoff zu nichts fähig! Und wie beim menschlichen Süchtigen zeigt es schon die typischen Verhaltensweisen:

"Einengung der Interessen auf das Suchtmittel, das heißt der unbezwingbare Drang zur Einnahme und Beschaffung des Mittels um jeden Preis.
Wiederholungszwang und Kontrollverlust bezüglich Beginn, Beendigung und Menge des Suchtmittel-Konsums.
[...]
Anhaltender Suchtmittel-Konsum trotz psychischer und sozialer Folgeschäden."
(Quelle: www.kreuzbund.de)

Mein Auto ist tatsächlich hauptsächlich am Treibstoff interessiert (mal vom Öl abgesehen, da ist es aber nicht ganz so schlimm). Neigt sich die Tankanzeigennadel Richtung Null, hat es den unbezwingbaren Drang zur Treibstoffeinnahme - egal zu welchem Preis! Und das immer wieder und je weiter die Wege werden, umso unkontrollierter ist der Verbrauch und das Suchtverhalten. Und trotz aller Schäden für meinen Geldbeutel und unsere Umwelt hält es hartnäckig an seiner Sucht fest!

Hilfe, was kann ich nur tun?!

Selbsthilfegruppen für Angehörige spritsüchtiger Autos gibt es ja leider nicht.
Für menschliche Süchtige gibt es die unterschiedlichsten Programme, um clean zu werden und suchtfrei zu leben. Zum Beispiel das Methadonprogramm für Heroinsüchtige. Für Raucher gibt es verschiedene Ersatzprodukte vom Nikotinpflaster bis zum Nikotinkaugummi. All diese Programme helfen mehr oder weniger gut. Je nach persönlicher Einstellung des Süchtigen und seiner Willensstärke, die Entzugserscheinungen durchzuhalten.

Aber gibt es das auch für mein Auto?
Nun ja, die Wissenschaft hat sich auch hier einiges einfallen lassen. Ich könnte meinen suchtgeplagten Freund zum Beispiel auf Autogas oder so umrüsten lassen. Oder Ethanol (E10 oder E85) tanken. Das wär dann sowas wie das Methadonprogramm oder der Nikotinkaugummi.
Oder ich kann komplett auf ein Hybridmodell umsteigen. Dann ist mein Auto nur noch halb süchtig. Aber immer noch süchtig.
Und was machen all die Autobesitzer, die mit den Entzugserscheinungen nicht klar kommen? Denen der Benzingeruch und der Abgasduft fehlt. Oder beim Hybriden (im Elektromodus) der schöne blubbernde V8 - Sound?

Glücklicherweise gibt es ja nun, dank Tesla Motors, tatsächlich eine Möglichkeit völlig clean Auto zu fahren! Und das unter Beibehaltung des Fahrspaßes und der Leistung!
Es ist der Traum vieler Süchtiger, endlich clean zu sein und ein neues Leben anzufangen. Wenn man clean ist, hat man so viel mehr Möglichkeiten. Man lebt gesünder und vor allem länger. Es steht plötzlich mehr Geld zu Verfügung, mit dem man so viele schöne Dinge tun kann, anstatt den Suchtstoff finanzieren zu müssen. Kurz, suchtfrei hat man viel mehr Freude am Leben. Und mit einem Tesla kann man zudem auch noch viel mehr Fahrfreude erleben, als in einem herkömmlich spritsüchtigen Wagen.

Und die Entzugserscheinungen? Ja auf den blubbernden V8 - Sound müßte ich tatsächlich verzichten. Es sei denn, ich spiele ihn mir in MP3-Form vom Radio ab. Und sollte mir der Benzingeruch und der Abgasduft fehlen? Dann kann ich ja immer noch die Dealer der Autoszene aufsuchen und an der nächsten Tankstelle eine kurze Pause einlegen und dabei ein- oder zweimal tief einatmen.

Letztendlich ist es aber bei meinem spritsüchtigen Auto wie mit jeder anderen Sucht auch.
Alles beginnt mit dem eigenen Entschluß. Als erstes muß ich für mich den ganz festen Entschluß fassen:  Ich will nicht mehr rauchen. Ich will keine Drogen mehr nehmen.
Oder:
Ich will nie wieder anschaffen müssen, um die Sucht meines Autos zu finanzieren!



(Quelle: Mittelbayerische Zeitung, 13.4.2012)

Eure
Elsa T.

... schrieb ich vor 2 Wochen und durfte mir seither so einiges anhören.

"Das funktioniert doch sowieso nicht! Die Technik der Elektroautos ist doch noch gar nicht ausgereift."
"Ein Luxusauto und viel zu teuer!"
"Wer weiß was das noch alles kostet. Der Staat läßt sich doch nicht so viele Steuergelder (Mineralöl- und Kfz-Steuer) entgehen."
"Ich kaufe nichts aus den USA, da kann doch nichts Gescheites her kommen."

Und so weiter. Ja, dachte ich mir, wenn so viele Leute unterschiedlichen Alters dieser Meinung sind, dann sollten wir mal darüber reden. Bzw. ich mal darüber schreiben.

Nehmen wir mal Argument 1, das häufigste, das mir begegnete:
"Das funktioniert doch sowieso nicht! Die Technik der Elektroautos ist doch noch gar nicht ausgereift."

Es ist tatsächlich schwer zu glauben. Die deutsche Autoindustrie (und nicht nur die) müht sich nun schon seit Jahren einen akzeptablen Elektromotor mit akzeptabler Reichweite zu konstruieren. Und irgendwie steckt doch alles noch in den Kinderschuhen. Die Reichweite reicht meistenteils doch nur für die kleine Shoppingtour um die Ecke und muß für größere Strecken mit einem Verbrennungsmotor erweitert werden. Das ist dann irgendwie "weder noch" und ich kann jeden verstehen, der mit solchen Ergebnissen vor Augen, vor dem Kauf eines Elektroautos zurückschreckt.
Angesichts  der neuesten VW-Entwicklung mit sage und schreibe 150km elektrischer Reichweite, sind Teslas 500km auch wirklich schwer zu glauben. Außerdem soll der Tesla ja auch noch schnell und vor allem auch schnell wieder geladen sein. Klingt alles in allem wirklich ein wenig nach Science fiction oder nach amerikanischem (Wunsch)Traum.
Nun gibt es jedoch im Internet einige Blogs und Videos, welche die Teslaangaben bestätigen und sogar noch überbieten. Und wer es dann tatsächlich immer noch nicht glauben kann, kann in mehreren europäischen Läden auch mal eine Probefahrt buchen. Für Deutschland wäre das zum Beispiel in München möglich.
Und so wie es scheint, der Roadster fährt immerhin schon seit 2008, scheint die Technik (Motor, Akku usw.) tatsächlich ausgereift zu sein. Sonst würde eine große Firma wie Boeing ja nicht in Akkufragen die Firma Tesla zu Rate ziehen. Oder?

Argument 2 ist das zweithäufigste und mir auch einleuchtendste Argument:
"Ein Luxusauto und viel zu teuer!"

Richtig. Das Model S kostet runde 82 000 Euro (normale Ausstattung). Und - betrachtet man so die Ausstattung und das Ambiente, liegt tatsächlich ein Hauch (vielleicht auch mehr) von Luxus darüber. Das ist schon eine Menge Geld und kaum einer hat das mal eben so übrig. In heutigen Zeiten sowieso nicht. Nichtsdestotrotz ist es  eine rechnerische Überlegung wert. Überlege ich mir ein Auto zu kaufen - neu, Jahreswagen oder gebraucht - bliebe zu rechnen, wieviel ich mit diesem Auto in den nächsten 5 oder 10 Jahren an Steuern zahle und an Treibstoff und an Reparaturkosten, die zwangsläufig zumindest beim Gebrauchten anfallen werden. An so einem Verbrennungsmotor können schon einige Teile kaputt gehen und die sind in der Regel nicht unbedingt billig zu reparieren. All diese Kosten, über sagen wir einmal 5 Jahre, zusammengerechnet könnten dem Neupreis des Model S schon ziemlich nahe kommen! Arg vereinfacht könnte man auch sagen - das Geld, daß ich monatlich zur Tankstelle bringe, könnte ich genausogut zur Bank schaffen. Um beispielsweise den Anschaffungskredit (oder Leasingraten) abzuzahlen. So gesehen ist das Model S dann doch gar nicht so teuer. Und dafür bekommt man noch einen Hauch von Luxus dazu. Inklusive 7 Sitzplätzen und 2 Kofferräumen und einem ziemlich grünen Umweltgewissen.
Vorraussetzung ist natürlich trotz allem ein Sparschwein mit 82000Euro oder aber die eigene Kreditfähigkeit.

Argument 3 betrifft eher zukünftige Kosten:
"Wer weiß was das noch alles kostet. Der Staat läßt sich doch nicht so viele Steuergelder (Mineralöl- und Kfz-Steuer) entgehen."

Und es ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Der Staat wird sich die schönen Einnahmen nicht entgehen lassen (können und wollen). Man stelle sich nur einmal vor, die Hälfte aller deutschen Autobesitzer (oder auch nur ein Viertel) rüstet komplett auf Tesla um! Da entgeht dem deutschen Staat eine Menge an Steuereinnahmen. Und irgendwann in der Zukunft wird es sicher auch so sein, daß Autos mehr und mehr alternativ (ob nun elektrisch oder anders) betrieben werden. Und der Staat wird sich Gedanken machen, wie dieses Loch im Haushalt dann zu stopfen ist. Und natürlich wird zu Lasten des Autofahrers gestopft werden. Wahrscheinlich ist es dann aber auch egal, ob ich rein elektrisch, hybrid oder herkömmlich mit einem Verbrennungsmotor unterwegs bin.
Insofern ist Argument drei nicht wirklich eines, daß gegen den Erwerb eines Teslas spricht. Denn selbst wenn es nur der Strompreis sein sollte, der steigt. Den derzeitigen und noch zu erwartenden Diesel- oder Benzinpreis wird der Strom wohl nicht erreichen. Abgesehen davon gibt es auch für private Nutzer schon genug alternative Möglichkeiten, selbst Strom zu erzeugen oder zu gewinnen. Und wenn es die Solarzellen auf dem Garagendach sind!

Argument 4:
"Ich kaufe nichts aus den USA, da kann doch nichts Gescheites her kommen."

Jaja, Tesla hat es der deutschen Autonation schon ganz schön gezeigt! Denn was Autos angeht, sind doch eigentlich wir Deutschen die Macher, nicht wahr? Wenn wir nur an die Herren Benz und Daimler denken. Und bis heute sind deutsche Markenautos in aller Welt beliebt (auch wenn viele davon schon gar nicht mehr in Deutschland produziert werden). Und nun soll die automobile Wiege der Zukunft in Amerika, in Kalifornien liegen? Schwer zu glauben. Aber neue, innovative Ideen kommen doch öfter mal aus den USA.
Nicht nur das  Fließband, die Quarzuhr,und die Langspielplatte Anfang bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Auch die überlebenswichtige Herz-Lungen-Maschine wurde in den USA erfunden. Und natürlich auch so innovative und moderene Dinge wie die  Solarzelle, Nachrichtensatellit und Satellitennavigation, Internet und Computer, Mikroporzessoren und das Weltraumteleskop stammen aus Amerika! Warum also  nicht auch das schnellste seriengefertigte Elektroauto der Welt?!

Nicht alles, was aus den USA kommt muß zwangsläufig schlecht sein. Und nicht alles was uns die Mineralölkonzerne und deren Abhängige einflüstern wollen muß immer richtig sein.

Im Sinne unserer Zukunft, der Umwelt und der Innovationen sollten wir doch einmal unsere Vorurteile über Bord werfen, etwas über den Tellerrand hinaussehen und die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß Autofahren eben auch anders gehen kann. Die Möglichkeiten sind da - für beinahe jeden von uns!

1984 testete Stiftung Warentest den "Heimcomputer" . Urteil: "Computer sind für Heimanwender einfach nur sinnlos."



Also, Zettel und Stift raus und einmal nachrechnen und überlegen, ob sich die Anschaffung eines Tesla nicht doch lohnen könnte! Überlegen kann man doch mal ... und dabei ein wenig träumen. Nie wieder tanken, modern und schnell unterwegs sein und gemeinsam mit einem innovativen Auto in eine saubere  Zukunft starten!

Eure Elsa T.