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Samstag, 14. Dezember 2013

Elsa T. Kolumne: A Merry Tesla Christmas

Eine Weihnachtsgeschichte mit Tesla. So süß, daß sie es unbedingt wert ist, übersetzt und weitererzählt zu werden. Gefunden habe ich die Geschichte im Tesla Motors Club: http://www.teslamotorsclub.com/showthread.php/24982-A-Tesla-Christmas-Story-and-a-Thank-You
Und hier die Übersetzung für euch:


(Bild:©Tesla)


"Im vergangenen August fuhren meine Frau und ich ein Tesla Model S bei Farmers Branch, TX repair center, probe. Die Auswirkungen dieser Probefahrt sollten jedem ein Begriff sein, der schon ein mal ein Model S gefahren ist. Nach einer 15minütigen Fahrt total auf dieses Auto fixiert zu sein ist wohl eine lächerliche Untertreibung. In den Wochen danach verschlang ich buchstäblich jedes geschriebene Wort und jedes Video, das ich über das Model S finden konnte. Ich sah mir sogar kmanauto´s 2-Stunden-Road-Trip-Video auf youtube komplett an. Zweimal.

Meine Fixierung blieb weder meiner Frau noch meiner Tochter verborgen. Aber anstatt mich auszulachen, unterstützte mich meine Frau. Auf der Suche nach mir fand sie mich einmal schlafend im Sessel, das iPad aus den schlaffen Fingern gefallen, auf dem Bildschirm noch das Design Studio, sie deckte mich zu und überhörte mein fast ehebrecherisches Gemurmel "Tesla, Tesla, Tesla ...".

Meine Tochter reagierte mit Intervention. Nicht mit einem, zugegebenermaßen berechtigtem, Anruf in einer psychiatrischen Klinik, sondern beim Weihnachtsmann. Müde von dem ständigen Gerede über Tesla, schrieb sie im Oktober ihren üblichen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, mit einer erheblichen Ergänzung. Nach einer Liste mit allerlei Puppen, Spielen und Süßigkeiten flehte sie den Weihnachtsmann an, ihrem Vater einen Tesla zu bringen. "Ich schreibe früh", bot sie an, "weil ich weiß, die Elfen werden eine Weile brauchen, bis sie einen Tesla gebaut haben."

Hinter den Kulissen wechselten meine Frau und ich von "Wäre es nicht schön, einen Tesla zu haben?" zu "Ja, wir wollen so ein Auto, auch wenn es nur wenig teurer als eine Organtransplantation ist!". Ende Oktober drückten wir den Butten für einen P85 inventory (Service - Leasing). Neben den attraktiven Kosteneinsparungen hat der Kauf eines Bestandsautos den Vorteil der schnellen Erfüllung. 10 Tage von der Bestellung bis zur Auslieferung. In der heutigen Tesla-Welt ist das eine nahezu Sofort-Befriedigung, auf die eigentlich nicht zu hoffen ist. Doch die 10 Tage zogen sich hin. Letztendlich kam der P85 nach Dallas und ich machte meine Vereinbarungen mit Glover Davis in Farmers Branch für die Abholung.

Als die Lieferdetails geklärt waren, begann ich mit der Umsetzung meines Plans. Mit Hilfe von Photoshop schuf ich einen Brief vom Weihnachtsmann, zusammen mit einem Umschlag, der derartig echt aussah, als käme er direkt vom Nordpol, daß er jeden Postbeamten getäuscht hätte. Am Tag vor der Abholung schmuggelte ich den Brief in unseren Briefkasten, unter die andere Post, die noch darin war. Später schickte ich meine Tochter, die Post zu holen. Nun stellen sie sich ihre Freude vor, als sie den Brief fand, direkt vom Nordpol, vom Weihnachtsmann unterschrieben, mit der Anweisung, ihre Familie am nächsten Tag zur 13725 Welch RD zu lotsen. Für eine verfrühte Weihnachtsüberraschung.

Ich wollte niemanden im Serviccenter  mit der Anfrage nach einer aufwendigen Inszenierung belästigen. Informierte Glover aber von meinen Plänen und fragte, ob es möglich wäre, nicht zu erwähnen, daß wir das Auto gekauft haben. Ob er einfach sagen könnte, das Auto wäre wie aus dem Nichts da aufgetaucht. Dann würde mein Plan schon aufgehen.

Unsere Fahrt von McKinney zu Farmers Branch schien Stunden zu dauern. Der Tag war gefüllt mit Spekulationen unserer Tochter, was die Überraschung vom Weihnachtsmann wohl sein könnte. Ein Pony? Eine Ranch? Für welche Überraschung würde er uns sonst 20 Meilen weit weg bestellen? (Nicht besonders hilfreich  schlug ich vor, daß Santa uns zu einem Tatoo-Studio schickt, in dem wir alle weihnachtliche Motive auf den Hintern tätowiert bekommen. Komischerweise mochte meine Familie diese Idee so gar nicht.) Die scheinbar unendliche Liste unserer Tochter beinhaltete auch einen neuen Tesla. Glücklicherweise gelang es uns ernst zu bleiben und wir antworteten nur: "Ja, das wär schon ganz nett.".

Sie spekulierte weiter bis wir um die Ecke bogen und das Tesla Gebäude zu sehen war. Als sie das sah, verlor sie die Beherrrschung und sie fing an zu schreien. Diese Situation hätte nicht mal ein Video einigermaßen gut wiedergeben können, vielleicht genügt es zu sagen, daß meine Ohren noch fünf Wochen später klingelten von ihrem Schrei: "Wir kriegen einen Tesla?!?!?! Wir kriegen einen Tesla!!!! Wir kriegen einen Tesla!!!!"


(Bild:©Tesla)


Bei unserer Ankunft fragten wir nach Glover Davis, so wie es der Weihnachtsmann angewiesen hatte. Und Glover war einfach wunderbar. Nicht nur, daß er und seine Kollegen mein Spiel mitspielten. Nein noch mehr! Weihnachtselfen wären aufgetaucht und hätten einen glänzend roten P85 mit meinem Namen darauf gebracht. Das 17"-Display zeigte auch meinen Namen und ich war als Nutzer schon vorkonfiguriert.

Es schien, daß jeder Techniker und Sachbearbeiter in meinen Plan eingeweiht war. Praktisch jeder, der an diesem Nachmittag an uns vorbei kam, erzählte wie es war, als der Weihnachtsmann den Tesla gebracht hatte. Meine Tochter war so stolz, daß ihr Brief an den Weihnachtsmann so eine Wirkung erzielt hatte!

Später am Abend bekam ich eine Mail von Glover, der uns auch im Namen des Farmers Branch Personals noch einmal dankte für die "schönste Auslieferung die es je gab".

Nein, Glover. Wir haben zu danken für diese unglaublich tolle Vorstellung.  Unsere Tochter geht immer noch wie auf Wolken und sie ist so glücklich über ihre Leistung, die Wirkung ihrer einfachen Bitte an den Weihnachtsmann und die Erkenntnis, daß Wünsche wahr werden können.

Eine schöne Tesla Weihnacht euch allen!"
(Rockster, 12.11.2013)

(Bild:©Tesla)


"Und als Frau und Mutter will ich anmerken, ja, es war die verrückteste Auslieferung! Unsere 8jährige Tochter geht immer wieder raus in die Garage, kommt grinsend zurück und sagt "Ich kanns nicht glauben, der Weihnachtsmann hat uns einen Tesla gebracht!"." (Laura A.,  12.11.2013)

In diesem Sinne,
"Have a Merry Tesla Christmas, everyone!"



... und überprüft noch einmal schnell eure Wunschzettel! ...

eure
Elsa T.


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