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Offizielle Reichweitenangaben für die Allradmodelle des Tesla Model S. (Bild:© Tesla Motors)
Seit der Präsentation des Model S mit Allradantrieb gab es immer wieder verschiedene Informationen zum Thema Reichweite und Beschleunigungswerte zu lesen.
Nun sind von Tesla offizielle Zahlen vorgelegt, welche ab sofort auch auf der Tesla Homepage zu finden sind. Alle Angaben wurden nach dem EPA Messverfahren ermittelt.
Demnach ist die Reichweite für den 60 mit 208 Meilen (ca.334 km), für den 85D mit 265Meilen (ca. 426 km) und den P85D mit 250Meilen (ca. 402 km) angegeben. Für den P85D mit optionalen 21-Zoll-Felgen verringert sich die Reichweite auf 242 Meilen (ca. 389 km).
Denn durch die 21-Zoll-Felgen mit Hochleistungsreifen und  Niedrigprofil ist ein höherer Rollwiederstand gegeben, welcher die Reichweite negativ beeinflusst. Im Vergleich dazu bieten die 19-Zoll-Felgen mit Allwetterreifen einen geringeren Rollwiederstand, der die Reichweite der Batterie leicht erhöhen kann.
Die offiziellen Beschleunigungswerte von 0-60 Meilen (96,56km/h) werden mit 5,9 Sekunden für den 60, 5,2 Sekunden für den 85D und mit 3,2 Sekunden für den P85D angegeben. Beide 85kWh Varianten sind für die Nutzung der Supercharger vorgerüstet, für die 60 kWh Variante ist diese optional erhältlich.
Tesla hilft sparen und schont unsere Umwelt.
Ja das wird oft behauptet, klingt schön und stimmt auch.

Die nackten Zahlen drücken es jedoch mal richtig deutlich aus:

das Model S hat bisher über 20 Millionen (amerikanische) Meilen zurückgelegt

das heißt es wurden etwa 1 Million Gallonen Treibstoff NICHT verbrannt!

20 Millionen amerikanische Meilen sind übrigens etwa 32 Millionen Kilometer

und 1 Million Gallonen sind fast 4 Millionen Liter ...

Und es werden täglich mehr...


Eure
Elsa T.
"Beim Verbrennungsmotor startet erstmal ein zerstörerischer Explosionsprozess, bei dem ein immer knapper werdender Rohstoff rücksichtslos, aber nicht rückstandslos vernichtet wird, noch bevor sich das Fahrzeug von der Stelle bewegt." (solar-sicherheit.de)

Daß das nicht mehr sein muß, ist ja nun schon häufig und ausführlich (nicht nur hier) dargelegt worden.

Daß elektrisch Fahren aber gar nicht so einfach ist, hat ein gewisser amerikanischer Journalist der New York Times eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und ist damit zu trauriger Berühmtheit gelangt.

Was aber ist denn nun der fahrerische Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem herkömmlichen verbrennungsmotorisiertem Wagen? Gibt es Dinge, die zu beachten sind? Muß ich vielleicht noch einmal zur Fahrschule?





Beim Elektroauto ist schon einiges anders und auch anderes zu beachten.
Angefangen beim Anlassen. Zündschlüssel drehen (fällt beim Tesla schon weg) und es passiert nichts. Ja, das Auto ist an! Man hört es nur nicht. 
Gang einlegen - nicht notwendig. Vielleicht muß man bei manchen Modellen einen Hebel aus der "Parken"- in die "Fahren"-Position bewegen. Ansonsten einfach "Gas" geben und losfahren, weiteres Schalten ist nicht nötig.
So bleibt genug Konzentration übrig für die anderen Verkehrsteilnehmer. Radfahrer, Fußgänger vor allem Sehbehinderte und Kinder. Denn das Auto ist tatsächlich nicht, oder kaum, zu hören. Und der Mensch ist es doch gewohnt, daß Fahrzeuge sich durch laute Explosionsgeräusche ankündigen.
Da der Ladevorgang etwas länger dauert als das herkömmliche Volltanken, ist vielleicht auch eine ökonomischere Fahrweise angebracht. Das lernt man zwar in der Fahrschule, wird doch aber gern vergessen. Die wichtigsten Punkte sind wohl: nicht Rasen, gleichmäßiges Fahren, vorausschauend Fahren, die Motorbremse nutzen. Zu beachten ist, daß ein Elektroauto stärker bremst, wenn man vom Gas geht, als ein herkömmliches Auto. Das liegt an der Energierückgewinnung, der Akku lädt, wenn der Wagen rollt. Eine wichtige Verhaltensregel ist also: nicht zu stark beschleunigen und mit dem Motor bremsen! 
Gegebenenfalls kann man sein Elektroauto auch in einen Eko-/Öko- oder sonstigen Sparmodus bringen, wenn es einmal knapp werden sollte. 
Dann hilft es auch elektrische Verbraucher abzuschalten. Radio, Klimaanlage usw. zum Beispiel. Und solche Sachen wie Innenraum oder Motor vorwärmen geschehen im Idealfall, solange das Auto noch geladen wird.

Wichtig ist auch eine genaue Planung vor Reiseantritt. Da Ladestationen ja leider noch nicht so häufig vorhanden sind wie Tankstellen. Bis sich das einmal geändert hat, sollte daher vor Abfahrt geklärt sein, wo ich mein Auto unterwegs aufladen muß. Das läßt sich relativ einfach über Googlemaps herausfinden. Auch manche Navigationssysteme haben schon Ladestationen einzelner Hersteller gespeichert.

Beachtet man wenigstens einige dieser Regeln kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wer sich trotzdem unsicher ist, sollte erstmal ein paar kleinere Runden drehen. So, daß man mit einer Akkuladung auch sicher wieder bis nach Hause kommt. Mit zunehmender Sicherheit kann der Aktionsradius Stück für Stück erweitert werden. 

Und muß ich nun noch einmal zur Fahrschule? Nein. Auch ein elektrisch betriebenes Fahrzeug  darf natürlich mit einem normalen Führerschein gefahren werden. Aber man kann! Es gibt in Deutschland schon einige Fahrschulen, die Fahrstunden im Elektroauto anbieten. Hier kann man unter Anleitung den Umgang mit dem neuen Motor erlernen.

Und was unterscheidet den Fahrer eines Elektroautos vom Fahrer eines herkömmlichen Autos? 
Der Fahrer eines Elektroautos hat es gelernt, sich ohne Lärm und Gestank fortzubewegen. Er nimmt seine Umwelt besser wahr und beeinträchtig andere nicht durch seine Mobilität. Der Fahrer eines Elektroautos findet es vielleicht auch normal, mit seinem Haus Strom zu erzeugen und damit auch sein Auto zu betreiben! Kurz: er ist ein netter, duftender und umsichtiger Verkehrsteilnehmer!

Eure Elsa T.
In diesem Blog ist seit seiner Entstehung schon sehr viel Lobendes und Positives über Tesla geschrieben worden. Und nicht nur hier, auch in vielen anderen Medien wird sich durchaus positiv über Tesla geäußert. Nicht nur von Fans, Besitzern, dem Hersteller natürlich, sondern auch von Gutachtern, Testfahrern und Kennern. Gut bis auf einen ...

Aber was in der letzten Woche mit und für Tesla geschehen ist, stellt alles in den Schatten. Da will auch ich gar nicht viele Worte verlieren, die Sache spricht für sich selbst.

Für alle, die es nicht so direkt mitbekommen haben - das ist passiert:

John Border, Reporter bei der New York Times, bekam ein Tesla Model S für eine Probefahrt über die Interstate 95. Wie sich inzwischen herausstellte, verstieß er so ziemlich gegen alle Regeln und scheiterte. Um es mit Elon Musk zu sagen: "Mit einen John Border hat selbst das Model S keine Chance!" Ein dementsprechend negativer Artikel erschien in der New York Times, gefolgt von einem Wortgefecht zwischen beiden Parteien und beendet durch die Veröffentlichung der Telemetriedaten durch Tesla, die klar belegen, daß Borders Angaben nicht der Wahrheit entsprechen.

Damit aber nicht genug. Denn so etwas lassen Teslafahrer nicht auf sich sitzen!
An diesem Wochenende haben sich sieben Teslabesitzer auf den Weg gemacht, um mit ihren Model S gemeinsam dieselbe Strecke noch einmal abzufahren. Über Youtube, Twitter und die Community Tesla Motors Club kann man die Reise nahezu live verfolgen. Gepostet werden die gefahrene Strecke, Ladezustände, Außen- und Innentemperatur sowie die Ladezeiten an den jeweiligen Stationen. Bisher konnten alle Daten des John Border widerlegt werden. Natürlich!

Es ist tatsächlich bewegend, zu sehen, wie sehr sich Autofahrer ins Zeug legen, um für ihr Auto und ihre Marke einzustehen. Nicht nur für mich, auch für die Köpfe der Marke Tesla. George Blankenship rief sogar höchst persönlich einen Teilnehmer des TeslaRoadTrip an: "I'm just in awe of what you guys are doing."
Welche andere Automarke kann schon etwas Ähnliches berichten?

Da zeigt es sich wieder. Das Besondere an Tesla! Nicht nur neu, umweltfreundlich, sparsam, innovativ ... Tesla verbindet auch, schafft Gemeinsamkeiten. Ein Teslakauf ist eben nicht einfach nur der Kauf eines Autos, sondern auch eine Einstellung und eine bestimmte Lebensart.

Und zu soviel Kundentreue und Loyalität gibt es nichts mehr hinzuzufügen. 
Erfahren ist eben besser als Erklären.

Eure Elsa T.

"Fossile fuels such as oil or coal ar the breast milk of industrialisation. They are the optimal fuel to get started and do the first steps, but if you still drink breast milk at age 20 you may have missed one or two steps in your development." (Bernhard Siebert)

Als ich dieses Zitat von meinem Bruder las, mußte ich doch direkt an Elon Musk und seinen Tesla denken. Es steckt so viel Wahrheit darin. Ohne Erdöl und Kohle hätte es die Industrialisierung wahrscheinlich nicht gegeben - jedenfalls nicht so. Ohne Erdöl und Kohle gäbe es auch keine Autos, Züge, Flugzeuge ... Es ist schon toll, wie schnell wir heute von A nach B kommen, wie klein unsere Welt dadurch wird und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten.

Solange es uns Menschen gibt, entwickeln wir uns weiter. Wir erweitern unsere Kenntnisse und Fähigkeiten und mit zunehmendem "Alter" nehmen wir auch unsere Umwelt, die Erde bewußter wahr. Wir lernen, wie ein Kind, auch auf die Bedürfnisse anderer, unserer Umwelt, einzugehen. In den letzten Jahrzehnten sind wir sogar richtig umweltbewußt geworden. Wir trennen unseren Müll, stellen FCKW-freie Kühlschränke her und erfinden Energiesparlampen.

Nur die Autoindustrie steckt irgendwie noch immer in den Babysöckchen! Unsere Autos - auch die ganz neuen, sind immer noch von der Muttermilch abhängig. Ja gut, es gibt schon einige und vielleicht auch immer mehr Modelle, die neben der Muttermilch durchaus auch schon festere Nahrung aufnehmen können. Ich meine Hybriden in jeder Art. Autos, in denen man neben Verbrennungs- auch Elektromotoren findet. Warum das so ist? Weil die Reichweite der Elektromotoren (bzw. deren Akkus) für unseren Bedarf einfach nicht ausreicht. Da ist unsere Welt dann doch wieder zu groß.

Es ist traurig, beschämend und es macht mich auch wütend, daß in dieser Richtung bisher einfach nicht genug geforscht und entwickelt wurde!  Daß ausgerechnet die Autoindustrie den Fortschritt, den nächsten Entwicklungsschritt verpaßt hat! Weil es ja so bequem ist mit der Muttermilch - die ist einfach da, man muß nicht kauen, nichts Neues verdauen. Und dann gibt es da noch eine Menge Leute, die ein großes Interesse daran haben, ihre Milch auch in Zukunft an den Mann, äh das Auto, zu bringen. Und die sich dieses Interesse sicher auch einiges kosten lassen. Alles auf dem Rücken unserer Umwelt, auf dem Rücken der Zukunft unserer Kinder. Jeder einzelne Baum muß dafür büßen!

Aber es geht auch anders. Alle haben gesagt, es geht nicht. Und einer hats einfach gemacht!
Und jetzt ist er da, der Elektromotor mit einem Akkupack, das Reichweite nicht nur verspricht, sondern auch hält! Die Autos von Tesla sind eindeutig aus den Kinderschuhen raus. Schon in der Pubertät? Der Roadster sicher. Das neue Model X wirkt aber eindeutig schon viel erwachsener als seine verbrennungsmotorbetriebenen Kollegen.



Müssen wir uns denn wirklich immer noch mit Hilfe von kleinen Explosionen in einem Metallkasten fortbewegen?

Eure Elsa T.
Die durchschnittliche Fahrstrecke, die jeder von uns pro Tag zurücklegt, liegt bei etwa 40 – 50 Kilometer     ( europaweit gesehen). Somit sollte man eigentlich annehmen, dass die ‘Reichweitenangst’ eigentlich keine Rolle spielen dürfte. Unterhält man sich über Elektroautos, so kommt man jedoch fast immer das Thema Reichweite zu sprechen. Den ‘Tank’ nicht einfach in wenigen Minuten füllen zu können, scheint viele vom Kauf eines Elektroautos abzuhalten. Dabei haben die meisten Elektroautos eine Reichweite von über 100 km – ausreichend um sicher 90 Prozent der Fahrten ersetzen zu können.Bei dem Tesla Modellen liegen die Reichweiten noch weit höher und der Rekord liegt immerhin bei 681,5km mit einem Modell S und einer Akkuladung.
Ein durchschnittliche Strecke von 50 km bedeutet jedoch gleichzeitig auch, dass es Strecken gibt, die deutlich länger sind( wie in Nordeuropa sehr oft alltäglich). Entweder man hat ein Elektroauto, dass in kurzer Zeit aufgeladen werden kann oder man muss auf öffentliche Verkehrsmittel oder einen Mietwagen setzen. Oder Mann/Frau fährt Tesla. Neben der Reichweite ist also auch die Ladedauer entscheidend. Auch hier ist Tesla wieder ein ganzes Stück weiter wie die Konkurenz. Mit einem 400 Volt Drehstromanschluss lässt sich der Tesla in ca. 1 Stunde aufladen (z.B. Supercharger). Im realen Leben heißt das,dass man auf der langen Urlaubsfahrt nach ca. 500km eine Stunde Pause gemacht wird. Und dann geht es weiter für die nächsten 500km im Optimalfall. Also 1000km Fahrstrecke sind drin. Und mit ziehmlicher Sicherheit sin über 95% der Autofahrer "platt". Nur ganz hartgesottene fahren dann noch weiter. Und für die gibt es ja vielleicht bald die Reichweite zum mitnehmen!

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner