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Freitag, 8. November 2013

Könnte dieses neue Tesla-Patent beim kommenden Model E Verwendung finden?

Schon oft sprach Elon Musk darüber, dass die Batterien für Elektroautos günstiger werden müssen. Besonders für Modelle, die für den Massenmarkt gedacht sind.

Nun scheint Tesla für das spätestens 2017 erscheinende Model E zu gehen. Denn das E steht bei Tesla für Economy (wie seinerzeit das Ford T Modell) und soll die Massenmotorisierung mit Elektroautos vorantreiben. So soll das Model E mit 200 Meilen Reichweite ca. 30 000 Dollar kosten. Um dies zu ermöglichen, braucht Tesla eine Batterie, die deutlich günstiger ist als die aktuell verwendeten Akkus.
Doch wie kann man das erreichen? Tesla geht hier wieder einmal einen neuen Weg, wie 3 vor wenigen Tagen in einem US Forum veröffentlichten Zeichnungen beweisen.
Darstellung 1
Der Ansatz dazu liegt dabei in einem neuen Tesla Patent, welches auf die Ladezyklen von Batterien eingeht. Momentan nutzt Tesla Batterien mit einer hohen Energiedichte um

entsprechende Reichweiten zu erreichen. Doch diese Batterien haben einen Großen Nachteil.
Diese Akkus halten nur wenige Ladezyklen. ( etwa eine Größenordnung von 500 Zyklen)

Um ein Gefühl dafür zu bekommen wie die Ladezyklen sich errechnen,schauen Sie sich bitte die Darstellung 2 an.
Ein Zyklus ist als eine vollständige Entladung der Akkus von maximal speicherbaren kwh bis 0 kwh ist definiert.
Darstellung 2


Für eine bessere Vorstellung davon zu haben, vergleichen wir ein Tesla-Akku mit dem eines Chevrolet Volt. Der Volt nutzt 65 Prozent seiner Nennkapazität . Das heißt:jedes Mal, wenn er vollständig entladen ist es verbraucht er 65 Zyklen des Lebens . In Teslas Fall sind  es nahezu 90 Prozent der vollen Akkuskapazität .  Die 85 kwh Version des Model S kann etwa 300 Meilen mit einer Akkuladung fahren. Jedes Mal, wenn er vollständig entladen ist es nutzt 0,9 Zyklen . Die Arithmetik ist sehr einfach und in der Darstellung 2 verdeutlicht .
Auf eine Lebensdauer von 100 000Meilen bei einer Reichweite von 300 Meilen pro Akkulandung würde die Batterie 333 entladen werden.
Um die selbe Strecke zu erreichen muß der Volt sogar 1710 einen vollständigen Zyklus durchlaufen.
Darstellung 3
Nun scheint Tesla einen Kompromiss gefunden zu haben. Zwei Batterien in einem Fahrzeug.Eine Hauptbatterie für den täglichen Kurzstreckeneinsatz bis 40 Meilen und eine Range Extender Batterie für Strecken über 40 Meilen.

Somit lassen sich die Kosten eindännen und die nächste Hürde für eine weitere Verbreiterung von Elektroautos sollte dann nichts mehr im Wege stehen.

PIXNER

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