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Mittwoch, 21. August 2013

Tesla Model S gewinnt gegen Mercedes S Klasse und BMW 750 Li

Vergleichstest Tesla Model S, Mercedes S Klasse, BMW 750 Li bei der Autozeitung.  (Bild:© Autozeitung)
Wenn mir vor 5 Jahren jemand gesagt hätte, dass es 2013 mal ein Elektroauto aus Kalifornien geben wird, welches im gleichen Atemzug mit den Highlights der deutschen Automobilbaukunst Mercedes S Klasse und BMW 750 genannt wird, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt!
Und wenn mir dieser gesagt hätte, das dieser Übersee-Emporkömmling den Deutschen so etwas von um die Ohren fährt, dass man denkt das bundesdeutsche Luxusblech wäre mit einem heftigen Defekt ins Rennen geschickt worden! Ich glaube ich hätte geantwortet: "Egal was du nimmst, aber die Dosierung stimmt nicht!"
Ja was soll ich sagen, wir haben 2013 und genau das ist passiert.
Die renommierte Autozeitung hat den Vergleich gewagt und ich war erstaunt, wie beeindruckend dieser Vergleich war.
Zum Thema Platzverhältnisse schreiben die Herren der Autozeitung:
"Der Tesla bietet den hinteren Insassen mit Ausnahme der eingeschränkten Beinfreiheit ebenfalls gute Platzverhältnisse, als Chauffeursauto tut sich der Ami allerdings nicht hervor. Er ist eher praktisch veranlagt und deklassiert die deutsche Konkurrenz mit seinem großzügigen und wegen der großen Heckklappe leicht beladbaren Kofferraum sowie der Option, dort zwei zusätzliche Einzelsitze zu installieren.Auf denen finden immerhin zwei Kinder entgegen der Fahrtrichtung Platz. Und wo bei BMW und Mercedes der Motor steckt, überrascht der Tesla mit einem weiteren Laderaum. Somit steckt in der eleganten Limousine in puncto Variabilität, Ladevolumen und der Möglichkeit, bis zu sieben Personen zu transportieren, ein ähnlich großes Talent wie in einem Van."
Und beim Thema Antrieb kann der Tesla sein Talent so richtig ausspielen. Die Redaktion merkt an:
"DER 421 PS STARKE E-MOTOR LÄSST DIE HIGHTECH-V8 ALT AUSSEHEN
Obwohl die beiden Biturbo-Achtzylinder-Benziner sämtliche Register der aktuellen Motorentechnik ziehen und zweifellos „State of the Art“ sind, wirken sie im direkten Vergleich geradezu altertümlich. Zu viele Nachteile bringt ein Verbrennungsmotor konzeptbedingt einfach mit sich. Ob Wirkungsgrad, Ansprechverhalten, Laufkultur oder Leistungsentfaltung, in allen Punkten wirkt der 421 PS starke Asynchronmotor des Model S einfach wie aus einer anderen Epoche. Fast beschleicht einen im Tesla das Gefühl, das Auto habe gar keinen Motor und werde wie von Geisterhand beschleunigt. Man sieht keinen Motor, es gibt auch keinen Startknopf, um ihn zu „starten“ oder besser gesagt in Bereitschaft zu versetzen. Stattdessen drückt man nur einmal kurz das Bremspedal durch. Mit einem Druck auf das Fahrpedal setzt sich der Stromer dann in Bewegung – und wie! Zu hören ist dabei abgesehen von einem leisen Brummen bei flotter Fahrt auch nahezu nichts. 600 Nm entwickelt der flüssigkeitsgekühlte E-Motor, und zwar aus dem Stand ohne jedwede Verzögerung, einfach so. Die Beschleunigung gleicht daher einem Katapultstart: Gnadenlos, linear und ohne Unterbrechung stürmt der Tesla nach vorn. So begeisternd das Fahr- und speziell das Beschleunigungserlebnis ist, so simpel ist die Antriebstechnik, die dahinter steckt. Ein E-Motor und eine Konstantübersetzung – that’s it."

Auch bei dem Gesamteindruck bekommt das Model S viel Lob.
"Das Verblüffendste am Tesla ist jedoch nicht der famose Elektroantrieb, sondern die Reife des Fahrzeugs, die sich auch in Bereichen wie dem Fahrwerk oder der Bedienung zeigt."
Insgesamt also ein beeindruckendes Ergebnis für ein so junges Auto. Man darf gespannt sein, was in weiteren 5 Jahren sein wird.
Den ganzen Artikel und die dazugehörigen Bilder finden Sie in der Autozeitung.de
Wir danken der Redaktion der Autozeitung für die freundliche Genehmigung.

Pixner



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