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Freitag, 15. November 2013

Firmenchef sieht keinen Grund für Rückruf - Warum auch?

Tesla Model S Batterieschutzschild aus der Patentzeichnung.(Bild 1)
(Bild:©Tesla/Patentamt)
Nach drei Bränden der Elektro-Limousine Tesla Model S innerhalb von nur wenigen Wochen steht der amerikanische Hersteller in der Kritik - und es ist eine Debatte darüber entfacht, ob Elektroautos wirklich sicher sind.
Jetzt hat sich Elon Musk zu Wort gemeldet und den Spekulationen um eine Rückrufaktion einen Riegel vorgeschoben.


Elektroautos sind fünfmal sicherer als herkömmliche Pkw

"Es wird keinen Rückruf geben", so der Firmenmitbegründer und Chef von Tesla im Rahmen einer Veranstaltung, die im US-Fernsehen gezeigt wurde. Die Entscheidung begründete Elon Musk, auch damit, dass die Brandgefahr beim Tesla Model S um das Fünffache geringer sei als bei einem Auto mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor.

Wie mittlerweile bekannt ist, wurden zwei der drei Brände des Tesla Model S durch ein Metallstück verursacht, das den Unterboden aufriss und die Batterie beschädigte. In der Folge kam es zu einem Kurzschluss. Zumindest beim ersten Brand hat die US-Verkehrsbehörde bereits ausgeschlossen, dass ein Verarbeitungsfehler vorlag. Beim dritten Brand durchbrach der Wagen zunächst eine Mauer und fuhr dann gegen eine Wand. Dieser Vorfall wird aktuell noch untersucht. 
Doch wovor haben die Menschen eigentlich Angst? Vor einem Stromschlag? Das sie eine gewaltige Explosion in die äußere Umlaufbahn unseres Planeten befördert? Oder ist es einfach die Presse und andere Kräfte, die Tesla den Erfolg nicht gönnen? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen das die Tesla Modelle absolut sicher sind. Zu jeder Zeit! 
Versuchen wir doch mal dem "Schreckgespenst Akku" den Schrecken zu nehmen

Der Akku des Model S im einbaufertigen Zustand. (Bild 2)
(Bild:©Tesla/David Noland)
Zuerst einmal ist das Model S ein "herkömmliches Auto". Seine Karosserie besteht zu 97% aus Aluminium und ist freitragend konstruiert an dessen Unterseite der Akku fast über den gesamten Fahrzeugboden montiert ist. Die Technik des ca. 544kg kg schweren Akkus liegt gut geschützt in einer Wanne aus starken Aluminium ,die wiederum zur Kühlung der Zellen mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Fertig montiert sieht der Akku aus wie Bild 2 zeigt. Diese massive Bauweise trägt wesentlich zur Fahrzeugsicherheit bei,wie sie die NHTSA bei mehreren Crashtests nachgewiesen hat.
Diese steife Konstruktion gibt den Tesla Fahrzeugen ihre einzigartige Straßenlage und die perfekte Achslastverteilung. Nun ist es so, dass 2 der beschädigten Fahrzeuge nachweislich über große metallische Gegenstände gefahren sind. In einem "normalen" Fahrzeug hätten diese Beschädigungen zu schwersten Verletzungen der Passagiere führen können, da in solchen Fahrzeugen der Wagenboden aus maximal 2 mm starren Blech besteht. Bei dem Model S wurden die Passagiere durch ein etwa 12 cm starken Unterboden geschützt!!!
Dieser hat seinen Job auch hervorragend erledigt und die Passagiere konnten unverletzt aussteigen. 

Querschnitt durch die Karosse des Model S inklusive Akkupack. (Bild 3)
(Bild:©Tesla/Patentamt)
 Doch auch das Model S ist keine gepanzerte Limousine und kann wie alle anderen Autos auf der Welt keinen 100% igen Schutz bieten. 
Die genialen Ingeniere haben aber schon in der Konstruktionsphase der Antriebseinheit einen Schritt weiter gedacht und zum Schutz vor z.B. Felsen für kommende SUV Geländewagen eine Schutzplatte für das Akkupack entwickelt und sich patentieren lassen. (Siehe Bild 1)
Tesla beantragte bereits am 05.12.2011 ein Patent "zum verbesserten Schutz eines Akkus unter einem PKW zwischen Strasse und Passagierkabine" mit der Antragsnummer 13311435.
Dieses Patent wurde Tesla Motors am 16.Oktober 2012 zugesprochen. Patent Nummer: 8286743
Dieses Patent wurde eingetragen als "Schutzschild für Elektrofahrzeuge inklusive Feuerschutzschicht (Firewall ) zum Fahrgastraum"
Im einzelnen besagt das Patent eine Schutzplatte unter dem Akku (101 Bild1) aus einem Verbundwerkstoff wie beispielsweise einem Kohlefaser / Epoxy- Verbundmaterial oder eine Aluminiumlegierung. Eine Composite Platte wäre sicherlich leichter als Aluminium,würde aber ein vielfaches davon kosten. Dieses "Schutzschild" soll laut Patent im Abstand von 10 mm zum Akku montiert werden um eine Übertragung zu dem Energiespeicher zu vermeiden. Dieser Hohlraum wird mit einer Schicht aus komprimierbaren Material aufgefüllt.  Die kompressible Schicht kann aus Schaum oder ( Spritzgussteile ) Kunststoff hergestellt werden. So das Patentschreiben weiter.
An der Oberseite des Akkus wird  eine thermische Schutzschicht angebracht um ein übergreifen eines Feuers auf den Fahrgastraum zu verhindern oder zu verlangsamen.(Bild 3) Diese Schicht soll aus einem Material bestehen,welches Schichtweise die Wärmeleitfähigkeit zum Fahrgastraum hin verschlechtern soll. Somit sollen Temperaturen von 1800 Grad Celsius im Mittel und für wenige Sekunden bis zu 2500 Grad Celsius abgehalten werden können. So ausgerüstet kann man sich in einem Tesla wirklich sicher sein.


Quelle:GMB

Pixner

 

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und wo liegt da jetzt das Problem?

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