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Das völlig zerstörte Model S an der Supercharger Station im norwegischen Gjerstad.
(Bild:© FNO)
Am Neujahrstag berichteten wir von dem ausgebrannten Model S als erste in Deutschland. Nun ist noch ein Video dazu aufgetaucht.
Ein trauriger Anblick, wenn so ein Auto wie ein Model S in Flammen aufgeht. Doch wie wir schon am Freitag berichteten, wurde zum Glück keine Person verletzt.
In den Betriebs- und Sicherheitshinweisen für seine Elektroautos hat Tesla den Einsatz eines speziellen Löschmittels vorgeschrieben. Da dieses bei den örtlichen Rettungskräften nicht vorhanden war, ließen die Einsatzkräfte das Model S fvn.no zufolge kontrolliert abbrennen.

Bei dem nun aufgetauchten Video ist gut zu erkennen, dass aus dem Technikraum des Superchargers Rauch aufsteigt.
Dies könnte auf einen technichen Defekt der Anlage hindeuten. Tesla hat die Untersuchung des Vorfalls aufgenommen und wird wohl in den nächsten Tagen schon erste Ergebnisse bekannt geben.
In der Zwischenzeit hat der geschädigte Fahrer schon einen neuen Tesla erhalten.


Das ist alle was von dem Model S nach 1 Stunde Feuer noch übrig ist. (Bild:© FNO)
Der Neujahrstag 2016 endete für einen Model S Fahrer  in dem Norwegischen Gjerstad mit einem Riesenschreck und einem völlig zerstörten Fahrzeug.

Doch was war passiert?
Gegen 14,30 Uhr Ortszeit fing ein Model S, welches gerade an einem Supercharger am geladen wurde, Feuer.
Das 1. Bild zeigt das Model S etwa 1 Stunde nach Ausbruch des Feuers.
Bei diesem Brand kamen keine Personen zu Schaden.
Tesla reagierte abermals sehr schnell.
Ein Pressesprecher gab wenige Stunden nach dem Brand ein kurzes Statement ab:
 “Nobody was harmed. We are undergoing a full investigation and will share our findings as soon as possible.”

Hier noch einige Bilder von der Unfallstelle.





Model S brennt in Garage in Toronto.
(Bild:© Business Insider)
Auch 2014 scheint sich das Elektroauto Tesla Model S wieder der Frage stellen zu müssen, wie feuergefährdet die rein elektrische Limousine – und Elektroautos im Allgemeinen – eigentlich tatsächlich ist.
Nachdem bereits 2013 mehrere Fälle von in Flammen aufgehenden Model S bekannt wurden, brannte nun in einer Garage im kanadischen Toronto erneut eine der Elektroauto-Limousinen ab.
Laut dem Wirtschaftsmagazin Business Insider soll das betroffene Model S am 1. Februar dieses Jahres von seinem Besitzer nach einer Fahrt in die Garage gestellt und das Ladekabel dabei nicht eingesteckt worden sein. Die Zeit zwischen dem eigentlichen Parken in der Garage und dem Ertönen des dort installierten Feuermelders soll dann nur “einen Augenblick” betragen haben.
Während die genaue Ursache des Brands noch unklar ist, hat Tesla bereits eine Erklärung abgegeben, dass das Feuer weder von der Batterie des Model S noch von dessen Ladesystem oder dem Ladeadapter ausgelöst worden sei.
Tesla ließ Business Insider die folgende Erklärung zukommen:
“Mit gelegentlichen Bränden hat jeder Autohersteller zu kämpfen, da kein Fahrzeug unter allen Umständen feuerfest ist.
Was wichtig ist, ist die Anzahl dieser Ereignisse pro Jahr und es sollte angemerkt werden, dass benzinbetriebene Autos durchschnittlich fünf bis zehn Mal so oft pro Fahrzeug Feuer fangen wie ein Tesla. Ebenfalls äußerst wichtig ist die Tatsache, dass durch einen Brand oder sonstiges anderes Verursachen bisher noch keine ernsthafte Verletzung oder ein Todesfall in einem Model S aufgetreten sind.
Das Model S bietet weiterhin die beste Sicherheitsbilanz aller weltweit erhältlichen Fahrzeuge. Bei diesem speziellen Fall ist uns die genaue Ursache bisher noch nicht bekannt, wir haben aber feststellen können, dass diese definitiv nicht in der Batterie, dem Ladesystem, dem Ladeadapter oder der elektrischen Anschlussbuchse zu suchen ist, da diese kein Feuer gefangen haben.”
Als Reaktion auf den Brand in Toronto schickte Tesla ein 7-köpfiges Team zu dem Besitzer des Model S und bot diesem an, die durch das Feuer verursachten Schäden an Fahrzeug und Garage zu übernehmen. Dies wurde zwar wohl vom Besitzer abgelehnt, deutet jedoch auf Besorgnis beim kalifornischen Elektroauto-Hersteller hin.
Im letzten Jahr fiel der Aktienkurs von Tesla Motors kurzzeitig, als mehrere Brände seiner Limousine Model S bekannt wurden. Jedem dieser Vorfälle war jedoch ein Unfall bzw. Zusammenprall mit einem auf der Straße befindlichen Gegenstand vorausgegangen. Auch warnte die Technik des Model S die Insassen stets vor möglichen Problemen und begrenzte die Feuerschäden am Fahrzeug auf eine verhältnismäßig kleine Fläche.
Bislang gab es noch keinen tödlichen Unfall in einem Tesla Model S und das Fahrzeug ist auch nach wie vor eines der sichersten jemals von der US-Behörde NHTSA getesteten Automobile. Nichtsdestotrotz dürfte auch der Brand in Kanada für erneute Diskussionen über die Sicherheit des Model S sowie die Brandgefährlichkeit von Elektroautos im Allgemeinen hervorrufen.

Business Insider

Tesla Model S 2013. Kraftfahrt-Bundesamt hat keine Bedenken.
(Bild:©Tesla)
Nach den Brandvorfällen beim Elektroauto Tesla Model S gibt es in Deutschland keinen Rückruf. Das Kraftfahrt-Bundesamt konnte keine Anhaltspunkte für einen technischen Mangel feststellen.
In den Brandfällen beim Elektroauto Tesla Model S gibt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Entwarnung. Man habe nach Aktenlage keinen herstellerseitigen Mangel als Unfallursache feststellen können, heißt es in einer Mitteilung des KBA, das der kalifornische E-Autohersteller nun veröffentlicht hat. Maßnahmen wie eine Rückrufaktion sind aus Sicht der Behörde nicht erforderlich.
In den vergangenen Wochen waren in Amerika insgesamt drei Tesla nach Unfällen in Flammen aufgegangen. Offenbar waren zuvor Metallteile in die Akkus eingedrungen und hatten für einen Kurzschluss gesorgt. Die Insassen konnten die Fahrzeuge jeweils unverletzt verlassen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hatte daraufhin eine eigene Voruntersuchung eingeleitet. Die Ergebnisse stehen noch aus. Sollten aber zu einen ähnlichen Ergebnis kommen.



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