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Das Tesla Model S mit Allrad. (Bild:©Tesla Motors)
Akku-Upgrade. Neuerungen seit 01.01.2016.

Ja das ist seit den großen Modifikationen wie auch die Komfortsitze seit dem Sommer vergangenen Jahres möglich. Doch seit 01. Januar diesen Jahres ist das Upgrade nur noch für die Allradvariante des Tesla Model S erhältlich. 
So gibt es das Model S ab sofort in den Varianten 70,85, 85D und 90D.
Für das Tesla Model X stehen die Akku-Varianten mit 70 und 90 kWh zur Verfügung.
Kaum zu glauben aber wahr! Zumindest auf der Anzeige. (Bild:©k.A.)
Schon vor Jahren wurde über größere Akkus in den Tesla-Modellen gesprochen. Doch bisher ist bei 85 kWh das Ende der Fahnenstange erreicht. Und nun dieses Foto!

Zuerst einmal können wir nichts zu dem Fotografen sagen.Wer er ist und wo dieses Foto entstanden ist wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht in welchen Fahrzeug diese Mega-Akku verbaut sein soll.
Jedoch könnten wir uns vorstellen, dass Tesla mit der Einführung des Model X eventuell einen neuen Akku mit auf den Markt bringen kann. Vielleicht ist ja auch ein neuartiger Akkutyp verbaut.
Denn um so eine große Batterie zu laden würde selbst ein Supercharger einige Zeit benötigen. Ganz zu schweigen von dem Gesamtgewicht des Akkus.
Aber vielleicht haben die Leute von Tesla wieder einmal gezaubert und etwas revolutionäres wie die Tesla-Fahrzeuge selbst entwickelt.
Vielleicht weiss ja jemand von unseren Lesern mehr darüber.
Tesla Akku in der Testkammer.
(Bild:© Tesla)
Die Tesla Elektro-Boliden mit ihrer sagenhaften Performance werden von den zur Zeit grössten PKW Akkus angetrieben. Doch wie sieht es mit der Garantie aus?
Zur Zeit macht der Akku-Preis fast 40 % des Fahrzeugpreises aus. Somit wäre ein Totalausfall des "Stromtank" praktisch ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Doch erst einmal ein paar Details zu dem Energiespender. Tesla verwendet noch die 18650, eine 2,9- beziehungsweise jetzt neu eine 3,4-Ah -Zelle. Das ist die Rundzelle, die jeder aus elektrischen Geräten im Haushalt kennt. Mit einer Nickel-Kobalt-Aluminium-Kathode und Graphit auf der Anode und mit ein bisschen Silizium versetzt. Die Lebensdauer ist eher durchschnittlich. Ein BMW i3 hingegen verwendet eine Nickel-Kobalt-Mangan-Zelle mit Festkern. Das heißt, mit einem festen Aluminiumgehäuse, laserverschweißt. Die ist so aufgebaut, dass sie 20 Jahre Lebenszeit hat. Dies ist sehr hoch und End of Life heißt, der Akku lässt sich dann noch bis 80 Prozent seiner ursprünglichen Kapazität aufladen und muss somit ersetzt werden.
Nichts desto trotz ist das Tesla Akku gigantisch und Tesla gibt auf die 85 kWh Akku 8 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung.
Doch leider sind die Garantiebedingungen für das Akku nicht ohne weiteres zu finden.
Diese kann man im Servicecenter seperat anfordern. 
Wir haben hier mal auszugsweise einige Garantiebedingungen niedergeschrieben. (frei übersetzt)


Garantiebedingungen Tesla Akku (auszugsweise)
 
Die Modell S Lithium-Ionen-Batterie (die " Batterie" ) ist eine äußerst beanspruchtes Bauteil des Antriebsstrangs und wurde so entwickelt, dass dieser extremen Fahrbedingungen standhalten kann. Sie können sich darauf verlassen, dass Teslas Batterien erstklassig gearbeitet sind und bei Fehlfunktion oder Defekten, vorbehaltlich der unten beschriebenen Einschränkungen, von der Garantie abgedeckt sind.

Wenn bei Ihrer Fahrzeugbatterie ein Garantie-Service notwendig wird , repariert Tesla das Gerät  oder ersetzt dieses durch eine werksüberholte Einheit, die eine Energiekapazität von mindestens dem original verbauten Akku entspricht, bevor der Fehler aufgetreten ist . Um Ihnen noch mehr Sicherheit bieten zu können, wird die Garantie auf diesen Akku erneuert, und Schäden an Ihrem Fahrzeug, die durch die  Batterie entstanden sind, sind ebenfalls von dieser Garantie abgedeckt. (Tesla haftet nicht für Schäden, die bereits vor der Störung an Ihrem Fahrzeug aufgetreten sind.) Ihre Fahrzeug-Batterie hat eine Garantiedauer für einen Zeitraum von 8 Jahren oder die angegebene Anzahl an Meilen / km je nach Akkukonfiguration, je nach dem was zuerst eintritt.
  60 kWh - 125.000 Meilen ( 200.000 km )
  85 kWh - unbegrenzte Meilen / km

Die Garantie erlischt bei Schäden durch vorsätzliche Handlungen (einschließlich absichtlichen Missbrauch oder Zerstören  Ihres Fahrzeug oder Ignorieren von aktiven Fahrzeugwarnungen), einer Kollision oder einem Unfall (ohne Batteriebrand, wie oben angegeben) oder die  Öffnung der Batterie durch nicht-Tesla Personal.

 Darüber hinaus sind Schäden die durch folgende Umstände entstehen, nicht durch die Batterie Garantie abgedeckt : 
Fahrzeugumgebungstemperaturen oberhalb von über 140 ° F (60 ° C) oder unter -22 ° F ( -30 ° C) für mehr als 24 Stunden.
Schäden die durch die verbauten Akkus oder deren Verarbeitung entstehen, sind ebenfalls nicht von dieser Garantie abgedeckt.
Aufgrund dieser Beschränkungen könnten Fahrer in extremen Klimazonen sehr schnell das Nachsehen haben. Vielleicht kann da Tesla noch einmal nacharbeiten, um auch den soeben genannten Kunden die Sicherheit zu geben, sich richtig entschieden zu haben.

Pixner
 
Antriebsstrang des kommenden Model X mit Allradantrieb und Akku.
(Bild:©Tesla)
Elektroautos sind schwer durch ihren Akku und die Reichweite ist bescheiden.
Diese Aussage höre ich fast täglich wenn ich mich mit eingefleischten Fans von "Benzin oder Dieselpuffen" unterhalte. Doch woher kommt diese Aussage? Und stimmt das eigentlich?
Ich möchte dieser Sache einmal nachgehen und einen gewagten Vergleich machen.
2013 Tesla Model S
(Bild:© Car and Driver)
Neue Runde beim Wettstreit um das Elektroauto mit der größten Reichweite?
Als das Model S 2012 auf den Markt kam staunten die Menschen weltweit. Denn das was Tesla da auf den Markt brachte ist und war sensationell. Bis zu dieser Zeit gab es kein vergleichbares Automobil. Sauber und Umweltfreundlich. Perfekt verarbeitet und Sauschnell.
Und dann soll es auch noch bis zu 500km weit rein elektrisch fahren? Mit einer Akkuladung? Unmöglich sagten die meisten und die Grossen der Branche lachten. 
Model S Querschnitt Bild: ©Tesla
Es ist schon erstaunlich und bemerkenswert zugleich, Tesla Motors Werdegang mit verfolgen zu dürfen.
Während die meisten Hersteller im Europäischen Raum bis auf wenige Ausnahmen schon seit Jahrzehnten mit bla bla bla wir tunn was und so weiter und sofort viel heiße Luft produzieren, halten die Tesla-Mannen Wort!
Tesla Motors ist bekannt, geradezu berühmt dafür, gesteckte Ziele auch zu erreichen – meist sogar vor den selbst auferlegten Fristen. Auch dies ist ein Grund, warum die Tesla- Aktie weiter an Wert zulegt! -Vertrauen zahlt sich halt aus!

Der technische Leiter von Tesla Motors teilte nun mit, dass man den Preis der Akkuzellen früher als erwartet auf „weniger als ein Viertel“ des Fahrzeugpreises senken konnte. Eine genaue Preisangabe machte er jedoch nicht. In Übersee kostet das Model S mit dem 85kWh Akku 81 000 Dollar. Nach den neuen Informationen würde nun das Akku weniger als 20 250 Dollar kosten. (178 Euro pro kWh)
Insgesamt sind über 8000 Laptop-Akkus in jedem Model S mit 85 kWh Akku verbaut.


Pixner

Denn Elektroautos werden mit Strom betrieben und dieser muß auch erstmal irgendwie erzeugt werden. Und nachdem Deutschland ja die Atomkraftwerke abschaltet - muß nun wieder mehr Kohle (oder sonst was) verfeuert werden, um Energie zu erzeugen.
Energie, mit der ich mein Elektroauto betreiben will. Das ist zwar ganz schön billig für mich (allerdings auch nur im Vergleich zum Benzinpreis). Und gibt ein gutes Gefühl, wenns hinten aus keinem Auspuff qualmt und stinkt. Ist aber im Prinzip auch nicht besser, wenn dafür ein Kraftwerk (an meiner Stelle) den Dreck in die Luft pustet.

Da bekommt mein grünes Gewissen doch ein paar rußige Stellen. Um diese wieder rein zu waschen könnte ich natürlich garantierten Ökostrom bestellen. Was doch um einiges teurer ist. Und ob da wirklich Öko aus der Steckdose kommt ... wer kann das schon nachprüfen?
Bis es in Deutschland (oder wo auch immer in Europa) einmal reinen Ökostrom geben wird, wird es noch sehr sehr lange dauern. Und auch hier heißt es wieder warten, bis die Damen und Herren Politiker Gesetze, Rahmen und Möglichkeiten dafür geschaffen haben und das dann auch durchsetzen. Genau wie bei der Einführung alternativer Antriebsmethoden beim Auto. Geplant und geredet wird viel - aber letztendlich sind sie doch alle vom Öl abhängig!

Da lerne ich lieber von Elon Musk und Tesla! Nicht warten, bis entschieden wird. Sondern selber entscheiden und einfach machen! Elon Musk hat ein Elektroauto mit vertretbaren Parametern gebaut.
Und das kann ich auch! Wenn mir der Staat keinen sicheren Ökostrom anbietet, dann mach ich ihn mir eben selber! Gut so einfach geht das jetzt auch nicht. Und es kostet auch was. Natürlich. Wie alle guten und innovativen Ideen - einen Tesla gibts ja auch nicht geschenkt.

Aber die Möglichkeiten sind da und das recht vielfältig. Die wohl bekannteste Möglichkeit ist die Nutzung der Sonnenenergie - da gibt es verschiedene Techniken, die sich aber alle irgendwie auf dem Haus- oder Garagendach platzieren lassen. Ich könnte mir auch eine kleine Windkraftanlage aufs Dach oder in den Garten stellen. Die sind allerdings noch recht teuer und eine Genehmigung bekommt man auch nicht so leicht. Eine dritte Möglichkeit wäre der Tausch meiner Heizungsanlage gegen ein kleines Blockheizkraftwerk, welches nicht nur heizt und Wasser wärmt, sondern auch noch Strom erzeugt. Was ich in dem Kessel dann verbrenne, habe ich selbst in der Hand. Und da sind wir sicher noch nicht am Ende meiner Möglichkeiten angelangt.

Auf jeden Fall könnte ich so nicht nur mein Auto tanken, sondern vor allem auch noch vom Energieanbieter unabhängig werden! Ganz im Gegenteil - meine überschüssig produzierte Energie kann ich ins Netz einspeisen und mir auch noch bezahlen lassen!



Aber wie bei allem, so ist es auch hier. Es kostet eben alles Geld. Da heißt es weit vorausplanen und gut rechnen. Es beginnt alles mit dem ersten Schritt. Ersteinmal muß ich mich überhaupt für meine Umwelt und unsere Erde einsetzen wollen. Ich muß bereit sein, mich auf den steinigen Weg zu begeben und unabhängig von diversen Anbietern der Öl- oder Stromindustrie werden wollen. Das ist weder einfach noch billig und erfordert auch eine gewisse Umstellung meiner bisherigen Gewohnheiten.
Aber der Aufwand lohnt sich! Denn durch Unabhängigkeit gewinnt man auch eine Menge an Freiheit und Lebensqualität. Und das in diesem Fall auch mit einem guten Gewissen. Denn meine Freiheit geht nicht zu Lasten der Umwelt oder zu Lasten meiner Mitmenschen.

Letztendlich liegt es also in meiner Hand, ob mein Elektroauto (und mein Leben) umweltfreundlich ist oder nicht.

Eure Elsa T.
Freie Fahrt für Elektro-Autos: Als nach eigenen Angaben weltweit erstes Land hat Estland ein flächendeckendes Netz von 151 Schnell-Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
 Die Stromtankstellen stehen in allen Orten mit mehr als 5.000 Einwohnern und an den Hauptverkehrsstraßen im Abstand von höchstens 60 Kilometern, teilte die Projektgesellschaft mit. Die Wagen könnten dort in weniger als 30 Minuten bis zu 90 Prozent aufgeladen werden.


Tesladrivers.blogspot.com / Pixner


Als Tesla mitbegründer und CEO Elon Musk das Supercharger-Netzwerk im vergangenen Herbst vorstellte, änderte sich die Welt der Elektofahrzeuge. Auf einem Schlag verschwand der Begriff der "range anxiety" in den Köpfen der Model S Kunden. Zumindest in derer, die Fahrzeuge mit grossen Akkus besitzen. Darüber hinaus kündigte Musk an, dass die Energie für all jene Kunden an allen Supercharger Standorten kostenfrei ist- ein Fahrzeugleben lang. Aber ist das genug, um Verbraucher von Elektroautos zu überzeugen?Als Tesla die Superchargers angekündigt, boten sie Reportern die Chance die Technologie im Alltag zu testen, indem sie eine Reise in einem Modell S von Santa Barbara nach  Hawthorne ins
Teslas Design Center  und zurück - ungefähr 200 Meilen insgesamt.
Und an vielen Chargern wird die Energie direkt durch die Sonne gewonnen.Die Idee von der Verwendung von Solarenergie für die Energieversorgung von Elektroautos  ist wirklich die  vielversprechendste aus Umweltschutzgründen.  Mit sechs Standorten an der Westküste, und zwei an der Ostküste, ist Tesla beim Aufbau einer Infrastruktur, wo Elektroautos mit Energie direkt aus der Sonne "betankt" werden.Das Netzwerk wird bald mit neuen Stationen erweitert,die den Osten mit dem Westen verbinden, so dass Model S Besitzer das gesamte Land rein elektrisch bereisen können. Bereits nach wenigen Stunden Fahrt, wird es möglich sein, einen grossen Teil der Batterie in weniger als 30 Minuten wieder aufzuladen.Die Benutzung einer Supercharger-Station super einfach.Einfahren bis die Vorderräder auf der leichten Erhöhung stehen und per Knopfdruck das Kabelfach öffnen. Das Kabel aus dem Schacht ziehen und am Auto anschliessen.
Einmal angeschlossen
, startet das System selbstständig . Die Lüfter für die Akkukühlung im  Auto starten und das 17-Zoll-Touchscreen beginnt den Ladefortschritt anzuzeigen. Der Akku wird dann aufgeladen, bis eine Reichweite von 260 Meilen erreicht ist. Sie können buchstäblich sehen, wie die Reichweite sich im Sekundentakt erhöht.


Bei voller Leistung läd der Supercharger das Fahrzeug mit 225 Ampere mehr als 363 Volt. Nach ca.30 min ist der Ladevorgang beendet.


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Wie wir berichteten, hat Tesla die Produktion des Model S hochgefahren. Jetzt wurden auch die ersten Fahrzeuge mit einer Batterie mit 60 kWh an die Kunden ausgeliefert.
Bisher wurde nur die größte Version des Elektrofahrzeugs mit einer Batteriekapazität von 85 kWh gebaut und seit Juni 2012 an die Kunden – welche schnell genug reserviert haben – ausgeliefert. Seit kurzem können sich auch die Käufer der Variante mit der 60 kWh großen Batterie freuen, denn diese wird seit kurzem an die Kunden übergeben.


Offiziell hat der kalifornische Autohersteller die Auslieferung der mittleren der drei Tesla Model S Varianten noch nicht bestätigt, jedoch hat in dem Forum von Teslamotorsclub.com ein Käufer von der Abholung seines Model S mit 60 kWh Batterie am gestrigen Samstag berichtet.
Mit der 60 kWh kann man bis zu 370 Kilometer weit fahren, während man mit der 85kWh-Varainte bis zu 480 Kilometer weit fahren kann.
Der Preis des Tesla Model S mit 60 kWh Akku beginnt in Deutschland bei 72.000 Euro, der Kaufpreis für die 85kWh-Variante beginnt bei 82.450 Euro.
In den USA muss man für die 60kWh-Variante nur 62.400 US-Dollar (45705,94) und für die 85kWh-Version 72.400 US-Dollar (53.030,61) bezahlen, auf diese Preis kommt in den USA noch die TAX (vergleichbar mit der Mehrwertsteuer) in Höhe von ca. 10% (die Höhe variiert von Bundesstaat zu Bundesstaat) hinzu. Allerdings erhält man in den USA noch eine Kaufprämie in Höhe von 7.500 Dollar (und wenn man in Kalifornien lebt, erhält man nochmal eine Prämie in Höhe von 2.500 Dollar). So das man in den USA zusätzlich nochmal bis zu 10.000 Dollar (ca. 7.324,67 Euro) spart. Somit bezahlt man in Amerika  umgerechnet nur ca. 39.000 Euro für die 60 kWh-Variante des Model S und etwa 48.000 Euro für die 85 kWh-Version des Elektrofahrzeug Model S.
In Deutschland ist das Angebot an Elektroautos in dieser Preisklasse dünn gesäht, ganz zu schweigen, wie es in dieser Preisklasse um die Reichweite bestellt ist.

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In Zukunft soll es in der EU einen einheitlichen Ladestecker für Elektroautos geben. Die EU-Kommission erklärte den "Typ-2"-Stecker zur Norm.
An Ladestationen in Deutschland ist dies bereits das gebräuchliche System. Allerdings benötigen E-Auto-Fahrer im Ausland bislang oft ein anderes Ladekabel, um die Batterie ihres Wagens dort an einer Stromtankstelle auffrischen zu können, erklärt Jens Gayko von der Deutschen Kommission Elektrotechnik (DKE). Das soll bald nicht mehr nötig sein. Wann alle Ladestationen im Ausland auf "Typ 2" umgerüstet sind, sei allerdings noch nicht absehbar.

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USA erhöhen die Anzahl der öffentlichen Ladestationen um 40% im Jahr 2013!

Die Zahl der öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge, auf US-Territorium, nimmt rasant zu. Erst im vergangenen Monat, installierten die Amerikaner insgesamt 170 solcher Stationen im ganzen Land verteilt, und sie planen,  die Gesamtzahl um satte 40% in 2013 zu erhöhen, so das US Department of Energy.

Derzeit gibt es eine beeindruckende 5.365 Stationen in den USA, deren Zahl in beeindruckenden Tempo steigt

Die meissten Ladestationen gibt es an den  zwei Küsten, und natürlich ist es die West Coast, die über die höchste Dichte verfügt, sie beherbergt ein Drittel aller Stationen.

Die Bundesstaaten Texas und Florida gekommen auf den zweiten und dritten Rang, nach Kalifornien, mit 400 und 351 Ladestation sind.

Wenn die USA dieses Tempo beibehalten, werden die Vereinigten Staaten in wenigen Jahren über ein Flächendeckendes Netz von Ladestationen verfügen. Damit ist der Weg für Elektromobilität auf breiter Front frei. Da fragt man sich, warum geht so etwas nicht so schnell in Europa?


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"Fossile fuels such as oil or coal ar the breast milk of industrialisation. They are the optimal fuel to get started and do the first steps, but if you still drink breast milk at age 20 you may have missed one or two steps in your development." (Bernhard Siebert)

Als ich dieses Zitat von meinem Bruder las, mußte ich doch direkt an Elon Musk und seinen Tesla denken. Es steckt so viel Wahrheit darin. Ohne Erdöl und Kohle hätte es die Industrialisierung wahrscheinlich nicht gegeben - jedenfalls nicht so. Ohne Erdöl und Kohle gäbe es auch keine Autos, Züge, Flugzeuge ... Es ist schon toll, wie schnell wir heute von A nach B kommen, wie klein unsere Welt dadurch wird und welche Möglichkeiten sich dadurch bieten.

Solange es uns Menschen gibt, entwickeln wir uns weiter. Wir erweitern unsere Kenntnisse und Fähigkeiten und mit zunehmendem "Alter" nehmen wir auch unsere Umwelt, die Erde bewußter wahr. Wir lernen, wie ein Kind, auch auf die Bedürfnisse anderer, unserer Umwelt, einzugehen. In den letzten Jahrzehnten sind wir sogar richtig umweltbewußt geworden. Wir trennen unseren Müll, stellen FCKW-freie Kühlschränke her und erfinden Energiesparlampen.

Nur die Autoindustrie steckt irgendwie noch immer in den Babysöckchen! Unsere Autos - auch die ganz neuen, sind immer noch von der Muttermilch abhängig. Ja gut, es gibt schon einige und vielleicht auch immer mehr Modelle, die neben der Muttermilch durchaus auch schon festere Nahrung aufnehmen können. Ich meine Hybriden in jeder Art. Autos, in denen man neben Verbrennungs- auch Elektromotoren findet. Warum das so ist? Weil die Reichweite der Elektromotoren (bzw. deren Akkus) für unseren Bedarf einfach nicht ausreicht. Da ist unsere Welt dann doch wieder zu groß.

Es ist traurig, beschämend und es macht mich auch wütend, daß in dieser Richtung bisher einfach nicht genug geforscht und entwickelt wurde!  Daß ausgerechnet die Autoindustrie den Fortschritt, den nächsten Entwicklungsschritt verpaßt hat! Weil es ja so bequem ist mit der Muttermilch - die ist einfach da, man muß nicht kauen, nichts Neues verdauen. Und dann gibt es da noch eine Menge Leute, die ein großes Interesse daran haben, ihre Milch auch in Zukunft an den Mann, äh das Auto, zu bringen. Und die sich dieses Interesse sicher auch einiges kosten lassen. Alles auf dem Rücken unserer Umwelt, auf dem Rücken der Zukunft unserer Kinder. Jeder einzelne Baum muß dafür büßen!

Aber es geht auch anders. Alle haben gesagt, es geht nicht. Und einer hats einfach gemacht!
Und jetzt ist er da, der Elektromotor mit einem Akkupack, das Reichweite nicht nur verspricht, sondern auch hält! Die Autos von Tesla sind eindeutig aus den Kinderschuhen raus. Schon in der Pubertät? Der Roadster sicher. Das neue Model X wirkt aber eindeutig schon viel erwachsener als seine verbrennungsmotorbetriebenen Kollegen.



Müssen wir uns denn wirklich immer noch mit Hilfe von kleinen Explosionen in einem Metallkasten fortbewegen?

Eure Elsa T.
Ein neuartiger Werkstoff könnte die nächste Ära der Akkumulatoren einläuten. Graphen ist ein einschichtiger Kohlenstoff, der ein paar sehr interessante Eigenschaften aufweist. Mit ihm könnten Akku-Probleme in Smartphones, Tablets und Elektroautos schon bald der Vergangenheit angehören.




Die schiere Masse an externen Akku-Paketen und Ladestationen für iPhones, iPads und andere Smart-Devices ist ein deutliches Zeichen. Sie steht für das derzeit größte Problem bei Entwicklung und Gebrauch unserer elektronischen Helferlein: Batterielaufzeit.
Einen Tag, höchstens eine weitere Nacht hält ein durchschnittlicher Smartphone-Akku beim normalen Gebrauch inklusive Internet, Telefonie und Kamera. Wir nehmen das einfach so hin, es bleibt uns ja auch nichts anderes übrig. Und doch könnten bald Smartphones gebaut werden, deren Akku einerseits deutlich kleiner und andererseits um ein vielfaches leistungsfähiger ist.
Die zufällige Entdeckung dieser Möglichkeit in Graphen (mit Betonung auf dem „e“, nicht auf dem „a“) weist den Weg. Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) haben herausgefunden, dass sich Graphen bestens als Energiespeicher eignet.
Herkömmliche Akkus haben den Vorteil, recht viel Energie speichern zu können. Allerdings sind sie nicht in der Lage, davon große Mengen auf einmal abzugeben oder aufzunehmen und es dauert sehr lange, sie zu laden. Kondensatoren dagegen geben zwar viel Energie mit einem Schlag ab, weswegen sie zum Beispiel in Blitzgeräten zum Einsatz kommen, speichern aber nicht sehr viel.
Graphen kann beides. Sowohl große Mengen Energie speichern, als auch bis zu 100 bis 1.000 Mal schneller aufgeladen werden, als herkömmliche Akkumulatoren. Was heißt das für die Zukunft elektrischer Geräte?
Wir könnten unser Smartphone innerhalb kürzester Zeit voll aufladen. 30 Sekunden sollten genügen. Elektroautos sind derzeit unter anderem deswegen so wenig verbreitet, weil es Stunden dauert, bis sie aufgeladen sind. Graphen würde es ermöglichen, dies innerhalb einer Minute zu schaffen. Viel schneller geht Volltanken auch nicht.
Richard Kaner und Maher El-Kady von der UCLA sind zuversichtlich, dass ihre Entdeckung weitreichende Folgen haben wird. Noch müssen sich die Graphen-Superkondensatoren in der Praxis beweisen. Doch die Experimente sind vielversprechend. Sie deuten auf eine Zukunft, in der ein Akku nicht mehr den Löwenanteil des immer knapperen Raumes in mobilen Geräten beansprucht und Ladestationen stets nur für wenige Sekunden besucht werden müssen.

Quelle: UCLA

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Energiespeicher auf Lithium-Ionen-Basis sind derzeit das Nonplusultra, doch eine neuentwickelte Nanostruktur aus Lithium-Titan ist ihnen überlegen.
Einen guten Akku kennzeichnen vor allem vier Faktoren: Er soll eine hohe Energiedichte besitzen und somit bei geringem Gewicht und Größe viel Energie bereitstellen. Hinzu kommen eine möglichst hohe Leistung und eine schnelle Ladegeschwindigkeit des Akkus. Im Interesse des Nutzers liegt zudem die Stabilität des Energiespeichers, der auch nach 1000 Ladevorgängen noch funktionieren soll.
Erhitzen von Lithium-Titan-Kristallen und Polymeren auf 400°C ergibt ein Netzwerk aus zusammengewachsenen kristallartigen Nanopartikeln
Abb.: Erhitzen von Lithium-Titan-Kristallen und Polymeren auf 400°C ergibt ein Netzwerk aus zusammengewachsenen kristallartigen Nanopartikeln. (Bild: NIM / Wiley-VCH)

Für die Ladegeschwindigkeit bei hoher Stabilität haben die LMU-Forscher Thomas Bein,  Dina Fattakhova-Rohlfing, die beide dem Exzellenzcluster „Nanosystems Initative Munich" (NIM) angehören, sowie weitere Mitarbeiter in der Materialentwicklung neue Maßstäbe gesetzt. Sie stellen eine Nanostruktur vor, die die Werte der bisherigen Speichersysteme deutlich übertrifft. Dazu erhitzten sie Lithium-Titan-Kristalle und Polymere auf 400°C, wobei sich ein Netzwerk aus zusammengewachsenen kristallartigen Nanopartikeln ergab.
Mit dieser Struktur konnten die Wissenschaftler Rekordwerte messen. In nur wenigen Sekunden ließ sich das Lithium-Titan-Netzwerk komplett aufladen und auf Wunsch wieder entladen. Das Laden einer ähnlichen Nanostruktur dauerte in anderen Studien mehr als 60 Sekunden. Zudem wurde im Versuch der Münchner Wissenschaftler das Material auch nach tausend Ladezyklen nicht müde, sondern behielt die schnelle Ladezeit bei.
„Diese extrem schnellen Speicherelektroden zeigen großes Potenzial für die Entwicklung neuer effizienter Batterien“, erklärt Thomas Bein. „Sie könnten somit helfen, die Lücke zwischen Superkondensatoren und klassischen Batterien zu schließen."
NIM / OD

Quelle : Prophysik

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Man kennt das Problem auch von konventionell angetriebenen Fahrzeugen. Selbst die nuckeln dank etlicher Verbraucher auch im Stand die Batterie leer, wenn die täglichen Fahrstrecken nicht lang genug sind.


Vor wenigen Tagen berichteten wir hier über ein neues Softwareupdate und dadurch verringerte Verluste durch Selbstentladung der Fahrzeugakkus. Nun gab Tesla offiziell bekannt, dass dieses neue Batteriemanagement auch viele Vorteile beim Langzeitparken hat. Durch den "Schlafmodus" ist es möglich, das jeweilige Fahrzeug  ein Jahr zu parken ohne die Batterie vollständig zu entladen ( ca. 30% Akkuladung bleibt erhalten). Auch Ladezustände von 5% sind kein Problem mehr. Und selbst eine Komplettentladung bleibt ohne Folgen, wenn dann innerhalb von 30 Tagen das Akku wieder geladen wird. Somit hat Tesla weitere "Probleme" augemärzt, die den Kunden Sorgen bereiteten.

Quelle: Tesla

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