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Nach dem Spitzentreffen von Bundesregierung und Auto-Managern zur Förderung der Elektromobilität peilen beide Seiten eine konkrete Förderstrategie innerhalb der nächsten Wochen an.

"Bundesregierung und Automobilindustrie wollen dafür bis März einen gemeinsamen Handlungsrahmen entwickeln", sagte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel laut Mitteilung zu den Ergebnissen der Beratungen vom 2. Februar 2016. Zu einzelnen Inhalten wurden keine Angaben gemacht. Die "industriepolitische Dimension" der Frage sei allen Teilnehmern aber bewusst, hieß es: "Das Thema E-Mobilität entscheidet zusammen mit der Digitalisierung über die Zukunft der Automobilindustrie."
Neben einer besseren Ladeinfrastruktur und der Weiterentwicklung der Batterietechnologie seien auch "Instrumente zur Verbesserung der Marktentwicklung" nötig, betonte Gabriel. Der SPD-Chef hatte sich für Kaufzuschüsse von 5000 Euro pro Fahrzeug ausgesprochen, die die schleppende Entwicklung E-Mobilität in Deutschland anschieben sollen. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte direkte Prämien zunächst abgelehnt, vor dem Treffen im Kanzleramt aber ein Entgegenkommen signalisiert. Die Autohersteller müssten sich jedoch auch am Ausbau des Ladenetzes beteiligen.

"Ohne Kaufprämien wird es nicht gehen", sagte Audi-Betriebsratschef Peter Mosch vor dem Treffen der "Süddeutschen Zeitung". "Den überwiegenden Teil einer Prämie sollte aber der Staat übernehmen, und die Hersteller sollten einen kleinen Anreiz mit drauflegen." Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter teilte am 31. Januar mit, eine Kaufprämie von 5000 Euro sei richtig. "Wir schlagen vor, übermotorisierte Spritfresser zur Refinanzierung heranzuziehen", so Hofreiter. "Das wäre eine echte Verkehrswende: Diejenigen fördern, die für eine bessere Luft für alle beitragen – diejenigen dazu beitragen lassen, die besonders viel verschmutzen."

Zur Beteiligung der Autoindustrie ist nach Informationen des "Spiegel" ein Fonds im Gespräch, um Kaufprämien von 5000 Euro pro Elektroauto und für Plug-in-Hybride zu finanzieren. Davon sollen demnach 1500 bis 2000 Euro von den Autoherstellern kommen. Zudem wolle die Regierung in den Bau von 16.000 Ladestationen investieren.

Nach SPD-Chef Sigmar Gabriel sprach sich auch CSU-Chef Horst Seehofer als zweiter Parteivorsitzender der großen Koalition für eine E-Auto-Prämie aus. Ziel sei es, eine Schlüsseltechnologie, in der es brutalen Wettbewerb auf der ganzen Welt gebe, in Deutschland zukunftsfähig zu machen, sagte der bayerische Ministerpräsident am 29. Januar 2016 in Berlin. Größenordnung und Selbstbeteiligung der Industrie müsse die Bundesregierung aushandeln. Gabriel hatte zuletzt eine Größenordnung von 5000 Euro gefordert. Eine andere Position zeigte zuletzt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), der bislang eine Kaufprämie ablehnte.
Sollten nun doch Elektroahrzeuge in Deutschland gefördert werden? (Bild:©unbekannt)

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel plant offenbar ein Förderprogramm in Höhe von zwei Milliarden Euro.

Jetzt kommt es wohl doch, das Förderprogramm für E-Autos: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will einem Medienbericht zufolge mit einer Geldspritze von zwei Milliarden Euro mehr Elektroautos auf deutsche Straßen bringen. Das Geld solle direkt für Kaufprämien genutzt werden, berichtete die Wochenzeitung "Die Zeit" am Mittwoch, 13. Januar 2016, vorab. Wer ein Elektroauto erwirbt, soll einen Zuschuss vom Bund erhalten. Wie hoch der sein soll, ist noch nicht bekannt. Gabriel will zudem für einen schnelleren Ausbau von Ladesäulen sorgen. Auch Bundesbehörden sollen selbst verstärkt Elektrofahrzeuge nutzen. Finanziert werden soll das Programm komplett aus dem laufenden Bundeshaushalt. Das sei angesichts des robusten Wirtschaftswachstums ohne Steuererhöhungen finanzierbar, sagte Gabriel. 

"Der Minister hält ein Maßnahmenbündel, auch bestehend aus eigenen Vorschlägen, als deutlichen Anschub für richtig und notwendig", bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium auf Nachfrage. "Kaufprämien sind ein Teil davon." Die Gespräche innerhalb der Bundesregierung "laufen konstruktiv". Einig ist sich die Bundesregierung aber bislang nicht. Eine Sprecherin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) signalisierte bereits Vorbehalte gegen Kaufprämien.

Noch im November 2015 hatten Politiker ähnliche Meldungen zurückgewiesen – schon damals berichteten Medien, es solle eine Kaufprämie für E-Autos geben, die allerdings über eine Erhöhung der Mineralölsteuer finanziert werden sollte. Damals winkten Bundesfinanzministerium und Verkehrsministerium einmütig ab. Lediglich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) plädierte für schon längere Zeit für eine Kaufprämie für E-Autos. Das taten auch die Grünen und auch der Bundesrat: Der forderte im Juli 2015, dass der Kauf von Elektroautos mit 5000 Euro und Plug-in-Hybride mit 2500 Euro bezuschusst werden sollte. Die Regierung hatte sich das Ziel gesetzt, dass bis 2020 eine Millionen E-Autos zugelassen werden, war aber angesichts nur weniger tausend verkauften Autos zuletzt davon abgerückt
E-Autokennzeichen nicht besonders beliebt. (Bild:©Tesla Motors)

Nur mäßige Bilanz für das E-Kennzeichen: Aufgrund fehlender Vorteile des zusätzlichen „E“ auf dem Nummernschild nutzen nur etwa die Hälfte aller Kunden diese Möglichkeit.  Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden bislang nur 2772 Fahrzeuge mit dem im Oktober  diesen Jahres eingeführten Spezial-Nummernschild ausgestattet.
Die Berechtigung für dieses Kennzeichen hätten aber insgesamt 3058 Elektroautos und etwa 2300 Plug-in-Hybride gehabt. (sofern sie höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen oder mindestens 30 Kilometer rein elektrisch fahren können). Somit ist etwa nur die Hälfte der betreffenden Neufahrzeuge dank dem nachgestellten „E“ als (Teilzeit-) Stromer auszumachen.
Nun ist wieder die Politik gefragt, um endlich richtige Anreize für saubere Fahrzeuge zu schaffen. Nicht nur ein zusätzlichen Buchstaben.


Neue Besen kehren gut! Dieses alte Sprichwort ist auf viele Bereiche anwendbar.
Doch von einer großen Koalition aus den Parteien CDU, CSU und SPD ist keine Revolution in Sachen nachhaltige Mobilität zu erwarten. Dementsprechend folgt ein Großteil des Vertrages, auf den sich ihre Vertreter der Parteien Ende November geeinigt hatten, “dem inspirationslosen Prinzip des ‘weiter so!’. Die Mut- und Planlosigkeit zeigt sich vor allem sprachlich. ‘Weiterführung, Weiterentwicklung, Beibehaltung, Prüfung und Verlängerung’ statt ‘Neuausrichtung, grundlegende Überarbeitung, Abschaffung und Einführung,schreibt das 2012 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Onlineportal’”  Zukunft Mobilität .
Der Autor Martin Randelhoff hat  alle verkehrspolitisch relevanten Inhalte aus dem Regierungsprogramm sortiert und stichpunktartig aufgelistet. Wir haben die Zusammenstellung auf die wesentlichen Punkte reduziert, die nur Elektro- und alternative Mobilität und nachhaltige Mobilität im Allgemeinen betreffen.
So taucht wieder einmal die “eine Million Elektroautos” ebenso auf wie der dringende Auf -und Ausbau einer Deutschlandweiten Ladeinfrastruktur für die Fahrzeuge. Die intelligente Vernetzung von Mobilitätsangeboten und Initiativen im Bereich der Forschung zu alternativer Mobilität sind ebenso wieder enthalten.
(Für interessierte steht der 180 Seiten starke Koalitionsvertrag hier als PDF zum Download  und zur Nachlese bereit):
  • Deutschland soll weiterhin zum Leitmarkt und Leitanbieter für E-Mobilität gemacht werden. Dabei verfolgt die Große Koalition einen technologieoffenen Ansatz inklusive der Wasserstoff-, Hybrid-, Batterie- und Brennstoffzellentechnologie. (S. 19)
  • Förderung umweltfreundlicher Fahrzeuge (insbesondere auch Elektrofahrzeuge): KfW-Programm mit zinsgünstigen Krediten zur Anschaffung dieser Fahrzeuge. Die Mittel sollen aus vorhandenen Eigenmitteln der KfW stammen. (S. 21)
  • Automobilforschung: Herausforderungen im Bereich der Energiespeicherung und dem Energieverbrauch unter Praxisbedingungen. (S. 35)
  • Förderung von Leichtbautechnologien, Deutschland soll Leitanbieter in diesem Sektor werden. (S. 19)
  • Straße des 21. Jahrhunderts: intelligente Verkehrsinfrastruktur sowie verstärkter Einsatz von Verkehrstelematik und modernsten Informations- und Kommunikationssystemen. (S. 43)
  • Unterstützung technologieoffener Entwicklung neuer Antriebe und Kraftstoffe bzw. Energieträger. (S. 44)
  • Verlängerung der bis Ende 2018 befristeten Energiesteuerermäßigung für klimaschonendes Autogas und Erdgas. (S. 44)
  • Eine Million Elektroautos in allen unterschiedlichen Varianten bis zum Jahr 2020. Nutzerorientierte Anreize statt Kaufprämien. (S. 44)
  • Aufbau der entsprechenden Lade- und Tankstelleninfrastruktur vorantreiben. (S. 44)
  • Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) wird ab 2016 ihre Arbeit auf die Implementierung und den Markthochlauf der Brennstoffzellentechnologie im stationären und mobilen Bereich konzentrieren. (S. 44)
  • Sukzessive Umrüstung des Fuhrparks des Bundes auf elektrische Antriebe. (S. 44)
  • Kommunen sollen Parkplätze rechtssicher für Carsharing-Autos und Elektroautos ausweisen können. (S. 44)
  • Weitere Förderung zukunftsweisender Projekte an der Schnittstelle ÖPNV / Carsharing / Fahrrad. (S. 45)
  • Mobilitätsforschung: zukünftig verstärkte Ausrichtung auf die gesamte Breite von Mobilitätsangeboten auch unter gesellschafts- und sozialwissenschaftlichen Aspekten. (S. 35)
  • Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik für eine vernetzte, sichere und effiziente Mobilität. (S. 35)
  • Ausweitung von Netzwerken wie die Nationale Plattform Elektromobilität auf alle Leitmärkte und Europa. (S. 19)
 Kurz um, es werden auch von der (teilweise) neuen Regierung in Deutschland keine positiven Signale für nachhaltige Mobilität kommen. Zu stark ist die alt eingesessene Lobby der Fahrzeugproduzenten. 
Fördermassnahmen wie in Norwegen oder Frankreich wird es in absehbarer Zukunft in Deutschland nicht geben und somit wird die Bundesrepublik kein Leitmarkt, sondern weiterhin ein Leidensmarkt für Elektromobil-Besitzer und die, die es werden wollen.

Pixner

"Konkurrenz (lateinisch concurrere ‚zusammenlaufen‘, ‚um die Wette laufen‘) belebt das Geschäft!"

So heißt es. Konkurrenz meint hier den wirtschaftlichen Wettbewerb, also den Wettbewerb verschiedener Anbieter um Kunden, aber auch um Ansehen und Macht.

Gerade in der Autobranche ist der Wettbewerb groß und der Kunde hart umkämpft. Denn schließlich bieten alle Autohersteller ein und dieselbe Ware an - das Auto. Und natürlich belebt besonders hier die Konkurrenz das Geschäft. Es sei denn, man ist konkurrenzlos. Es sei denn, man bietet ein Auto an, daß sich in einem oder mehreren Aspekten deutlich von allen anderen Autos abhebt. Dann wird aus Konkurrenz schnell Neid oder Mißgunst. Gefolgt von der Angst um den eigenen Umsatz, um die eigene Existenz am Markt. Und spätestens dann geht es nicht mehr um Konkurrenz, um Wettbewerb, um "gemeinsam um die Wette laufen". Dann geht es darum, den anderen mit allen Mitteln aus dem Weg zu räumen.

Und offensichtlich ist da nahezu jedes Mittel recht.
Endlose Rechtsstreits zum Beispiel, am liebsten mehrere und möglichst gleichzeitg und durch alle Instanzen. Das kostet Zeit, Geld und Nerven. Und es kostet ein Stück vom guten Ruf des gegnerischen Angeklagten, ob die Klage nun berechtigt ist oder nicht. Vor allem, wenn dann noch alles in den Medien breitgetreten wird, objektiv oder nicht.

Oder falsche Beurteilungen des gegnerischen Produkts. Öffentlich natürlich und am besten auch da mehrere, die dann immer wieder in schöner Regelmäßigkeit neu aufs Papier oder den Bildschirm gebracht werden können. Da ist es am Ende völlig egal, ob der Fake aufgeflogen ist oder widerlegt wurde. Auch hier bleibt immer etwas "kleben". Es kostet hier ebenso Zeit, Geld, Nerven und ein weiteres Stück vom guten Ruf.

Und wenn dann noch beim Konkurrenten mal nicht alles hundertprozentig nach Plan läuft, läßt sich das noch viel besser ausschlachten und publik machen. Und es ist nicht einmal widerlegbar - umso mehr bleibt also haften. Völlig egal, daß das jedem mal passiert - der einen Firma vielleicht öfter als der anderen. Aber nach Plan läuft doch bei keinem alles! Aber hier paßt es natürlich perfekt und hat, entsprechend hervorgehoben, erhebliche Konsequenzen.

Kommt alles zusammen, hilft auch kein noch so zufriedener Kundenstamm. Da helfen keine Appelle, Demonstrationen oder sonstige Anstrengungen der "Fans". Irgendwann nimmt das Geschehen nahezu unsteuerbar seinen Lauf. Da bekommen Kreditgeber und Aktionäre kalte Füße. Da ziehen potentielle Kunden ihr Interesse zurück. Da wird eine junge aufstrebende und wirklich mal innovative Firma an den Rand des Ruins gedrängt! Und vielleicht sogar darüber hinaus?

Wollen wir hoffen, daß es so weit nicht kommen wird! Wollen wir hoffen, daß die großen Konkurrenten in der Branche diesmal nicht gewinnen! Es wäre schade um diese gute Idee, diese Autos und ihren Nutzen für uns, unsere Umwelt und die, die nach uns kommen.

Es ist tatsächlich nicht einfach, sich fast alleine gegen eine ganze Industrie zu stellen und all den schlauen Köpfen einfach vorzumachen, wie es geht.
David hatte es ja auch nicht leicht gegen Goliath - aber letztendlich hat er gewonnen und wurde König. Vielleicht gelingt das wieder?
Ich würde es mir wünschen!

Eure
Elsa T.

Denn Elektroautos werden mit Strom betrieben und dieser muß auch erstmal irgendwie erzeugt werden. Und nachdem Deutschland ja die Atomkraftwerke abschaltet - muß nun wieder mehr Kohle (oder sonst was) verfeuert werden, um Energie zu erzeugen.
Energie, mit der ich mein Elektroauto betreiben will. Das ist zwar ganz schön billig für mich (allerdings auch nur im Vergleich zum Benzinpreis). Und gibt ein gutes Gefühl, wenns hinten aus keinem Auspuff qualmt und stinkt. Ist aber im Prinzip auch nicht besser, wenn dafür ein Kraftwerk (an meiner Stelle) den Dreck in die Luft pustet.

Da bekommt mein grünes Gewissen doch ein paar rußige Stellen. Um diese wieder rein zu waschen könnte ich natürlich garantierten Ökostrom bestellen. Was doch um einiges teurer ist. Und ob da wirklich Öko aus der Steckdose kommt ... wer kann das schon nachprüfen?
Bis es in Deutschland (oder wo auch immer in Europa) einmal reinen Ökostrom geben wird, wird es noch sehr sehr lange dauern. Und auch hier heißt es wieder warten, bis die Damen und Herren Politiker Gesetze, Rahmen und Möglichkeiten dafür geschaffen haben und das dann auch durchsetzen. Genau wie bei der Einführung alternativer Antriebsmethoden beim Auto. Geplant und geredet wird viel - aber letztendlich sind sie doch alle vom Öl abhängig!

Da lerne ich lieber von Elon Musk und Tesla! Nicht warten, bis entschieden wird. Sondern selber entscheiden und einfach machen! Elon Musk hat ein Elektroauto mit vertretbaren Parametern gebaut.
Und das kann ich auch! Wenn mir der Staat keinen sicheren Ökostrom anbietet, dann mach ich ihn mir eben selber! Gut so einfach geht das jetzt auch nicht. Und es kostet auch was. Natürlich. Wie alle guten und innovativen Ideen - einen Tesla gibts ja auch nicht geschenkt.

Aber die Möglichkeiten sind da und das recht vielfältig. Die wohl bekannteste Möglichkeit ist die Nutzung der Sonnenenergie - da gibt es verschiedene Techniken, die sich aber alle irgendwie auf dem Haus- oder Garagendach platzieren lassen. Ich könnte mir auch eine kleine Windkraftanlage aufs Dach oder in den Garten stellen. Die sind allerdings noch recht teuer und eine Genehmigung bekommt man auch nicht so leicht. Eine dritte Möglichkeit wäre der Tausch meiner Heizungsanlage gegen ein kleines Blockheizkraftwerk, welches nicht nur heizt und Wasser wärmt, sondern auch noch Strom erzeugt. Was ich in dem Kessel dann verbrenne, habe ich selbst in der Hand. Und da sind wir sicher noch nicht am Ende meiner Möglichkeiten angelangt.

Auf jeden Fall könnte ich so nicht nur mein Auto tanken, sondern vor allem auch noch vom Energieanbieter unabhängig werden! Ganz im Gegenteil - meine überschüssig produzierte Energie kann ich ins Netz einspeisen und mir auch noch bezahlen lassen!



Aber wie bei allem, so ist es auch hier. Es kostet eben alles Geld. Da heißt es weit vorausplanen und gut rechnen. Es beginnt alles mit dem ersten Schritt. Ersteinmal muß ich mich überhaupt für meine Umwelt und unsere Erde einsetzen wollen. Ich muß bereit sein, mich auf den steinigen Weg zu begeben und unabhängig von diversen Anbietern der Öl- oder Stromindustrie werden wollen. Das ist weder einfach noch billig und erfordert auch eine gewisse Umstellung meiner bisherigen Gewohnheiten.
Aber der Aufwand lohnt sich! Denn durch Unabhängigkeit gewinnt man auch eine Menge an Freiheit und Lebensqualität. Und das in diesem Fall auch mit einem guten Gewissen. Denn meine Freiheit geht nicht zu Lasten der Umwelt oder zu Lasten meiner Mitmenschen.

Letztendlich liegt es also in meiner Hand, ob mein Elektroauto (und mein Leben) umweltfreundlich ist oder nicht.

Eure Elsa T.

Bürgermeister Cunitz erhält Förderbescheid

(pia) Am heutigen Donnerstag, 14. Februar, fällt der offizielle Startschuss für die „Allianz Elektromobilität“, die von insgesamt siebzehn Partnern unter dem Motto „eine Region – sieben Projekte – eine Allianz“ gegründet wurde. Die Förderbescheide des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) wurden an die Projektpartner übergeben.

Die sieben Projekte umfassen unterschiedlichste Vorhaben, haben aber alle die Etablierung von Flottenlösungen in der Elektromobilität im Fokus. Die Spanne reicht von der Implementierung intelligenter Buchungsmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge im Freizeit- und Eventverkehr bis zu der Entwicklung eines Mobilitätsmanagementsystems für betriebseigene Elektroautoflotten.

Umsetzung im Frankfurter Westen

In seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Konversions-Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (KEG) erhielt Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz gemeinsam mit dem Geschäftsführer der KEG, Rainer Wrenger, einen Förderbescheid für das Projekt „Leben im Westen – Implementierung nachhaltiger Elektromobilität in randstädtischen Wohngebieten“ über rund 469.000 Euro. „Mit dem Geld wird die KEG nachhaltige Elektromobilität im Frankfurter Westen fördern“, erläutert Cunitz. „Die Gesellschaft wird die Infrastruktur für Verleih- und Ladestationen erstellen und eine Elektrofahrzeugflotte mit 30 Pedelecs, 18 PKW (darunter 1 Tesla)und vier Transportern aufbauen.“ Die Fahrzeuge sollen in Zukunft über ein wohnungsnahes Sharingsystem verliehen werden.

„Ich freue mich, dass die KEG damit zu den Vorreitern im Sektor Elektromobilität gehört“, sagte Cunitz nach der Verleihung. „Die mehrheitlich städtische Gesellschaft entwickelt eben nicht nur Bauprojekte, sondern geht weit darüber hinaus und unterstützt die Bewohner ihrer Projekte dabei, ihren Lebensalltag zukunftsweisend zu gestalten.“

Details zu den einzelnen Projekten der Allianz Elektromobilität und zur Modellregion Rhein-Main finden sich unter folgendem Link: http://bit.ly/X3fmS4.

Tesladrivers.blogspot.com


Der Elektroauto-Hersteller Tesla kritisiert die Bundesregierung für ihre unzureichenden Bemühungen, der neuen Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. Skandinavien und Frankreich seien deutlich engagierter, vor allem auch was öffentliche Zuschüsse betrifft.



In Deutschland werden Käufer hauptsächlich durch die hohen Anschaffungskosten und die fehlende Auflade-Infrastruktur abgeschreckt.

Hersteller Tesla will aber dennoch seine Produkte auch im europäischen Raum präsentieren. 400 Stück des Tesla S werden jede Woche gefertigt. Und mit dem Tesla Model X gibt es 2014 sogar einen Allrad-angetriebenen Elektro-SUV.

Quelle: SN

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner

In diesem Blog ist seit seiner Entstehung schon sehr viel Lobendes und Positives über Tesla geschrieben worden. Und nicht nur hier, auch in vielen anderen Medien wird sich durchaus positiv über Tesla geäußert. Nicht nur von Fans, Besitzern, dem Hersteller natürlich, sondern auch von Gutachtern, Testfahrern und Kennern. Gut bis auf einen ...

Aber was in der letzten Woche mit und für Tesla geschehen ist, stellt alles in den Schatten. Da will auch ich gar nicht viele Worte verlieren, die Sache spricht für sich selbst.

Für alle, die es nicht so direkt mitbekommen haben - das ist passiert:

John Border, Reporter bei der New York Times, bekam ein Tesla Model S für eine Probefahrt über die Interstate 95. Wie sich inzwischen herausstellte, verstieß er so ziemlich gegen alle Regeln und scheiterte. Um es mit Elon Musk zu sagen: "Mit einen John Border hat selbst das Model S keine Chance!" Ein dementsprechend negativer Artikel erschien in der New York Times, gefolgt von einem Wortgefecht zwischen beiden Parteien und beendet durch die Veröffentlichung der Telemetriedaten durch Tesla, die klar belegen, daß Borders Angaben nicht der Wahrheit entsprechen.

Damit aber nicht genug. Denn so etwas lassen Teslafahrer nicht auf sich sitzen!
An diesem Wochenende haben sich sieben Teslabesitzer auf den Weg gemacht, um mit ihren Model S gemeinsam dieselbe Strecke noch einmal abzufahren. Über Youtube, Twitter und die Community Tesla Motors Club kann man die Reise nahezu live verfolgen. Gepostet werden die gefahrene Strecke, Ladezustände, Außen- und Innentemperatur sowie die Ladezeiten an den jeweiligen Stationen. Bisher konnten alle Daten des John Border widerlegt werden. Natürlich!

Es ist tatsächlich bewegend, zu sehen, wie sehr sich Autofahrer ins Zeug legen, um für ihr Auto und ihre Marke einzustehen. Nicht nur für mich, auch für die Köpfe der Marke Tesla. George Blankenship rief sogar höchst persönlich einen Teilnehmer des TeslaRoadTrip an: "I'm just in awe of what you guys are doing."
Welche andere Automarke kann schon etwas Ähnliches berichten?

Da zeigt es sich wieder. Das Besondere an Tesla! Nicht nur neu, umweltfreundlich, sparsam, innovativ ... Tesla verbindet auch, schafft Gemeinsamkeiten. Ein Teslakauf ist eben nicht einfach nur der Kauf eines Autos, sondern auch eine Einstellung und eine bestimmte Lebensart.

Und zu soviel Kundentreue und Loyalität gibt es nichts mehr hinzuzufügen. 
Erfahren ist eben besser als Erklären.

Eure Elsa T.

CO2-Ziele der EU: Super-Kredit für Spritsparer

Im Streit um strengere CO2-Richtlinien für Autos will die Bundesregierung der Branche entgegenkommen. Hersteller, die frühzeitig auf besonders umweltfreundliche Autos setzten, sollten dafür belohnt werden, sagte ein EU-Diplomat in Brüssel.

Diesen Vorschlag der Bundesregierung debattierten Ländervertreter am Montag (4.2.2013) in einem EU-Expertengremium.

Der deutschen Position zufolge sollen die Autobauer besonders saubere Fahrzeuge wie Elektroautos ab 2016 mit dem Faktor 3,5 für die CO2-Bilanz ihrer Flotte anrechnen. Dieser Faktor solle bis 2020 auf 1,5 sinken. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte über den Vorschlag berichtet.
Bonuspunkte könnten Spritschlucker kompensieren
Von 2020 an sollen neue Autos im Flottendurchschnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. 2012 lag der Durchschnitt der Neuzulassungen in Deutschland nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes bei knapp 142 Gramm. Besonders die deutschen Premiumhersteller wie BMW, Daimler oder Audi sowie Porsche sind teils deutlich über dem Schnitt. Mit ihren schweren Fahrzeugen dürften sie größere Probleme haben als Massenhersteller wie Renault, Fiat oder Volkswagen.

Mit den sogenannten "Supercredits" für besonders sparsame Autos könnten beispielsweise E-Mobile den Verbrauch mehrerer größerer Spritschlucker kompensieren. Diese Bonuspunkte sollen ab 2016 gesammelt, aber erst nach 2020 genutzt werden, um dann noch strengere Regeln einhalten zu können, wie laut EU-Diplomaten Vorschlag hervorgeht, der der Arbeitsgruppe für Umweltfragen präsentiert wurde.

Und was bringt das alles für die Umwelt? Nix! Denn was nützt ein EV wenn dafür 10 riesen Bunsenbrenner die Atmosphäre weiter aufheizen dürfen? Am besten die Politiker lassen es einfach. So sparen wir uns wenigstens die heisse Luft, die sie den ganzen Tag von sich geben und tragen so zum Klimaschutz bei!

Quelle: AMS

Tesladriver.blogspot.com