Articles by "Vergleich"
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Vergleich zweier kommender Konzepte.
(Bild:© scandicsteel / PIXNER)

Wir wagen heute einmal einen außergewöhnlichen Vergleich zweier Fahrzeugkonzepte, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten.
Doch ist das wirklich so? Und welches Konzept ist am Ende das bessere Gesamtkonzept?

Da ist zum einen das stark wachsende Unternehmen aus Kalifornien, welches just in dem Jahr gegründet wurde, als der noch amtierende XC90 I gerade auf den Markt gekommen ist. Und zum anderen das Traditionsunternehmen Volvo, welches 1927 gegründet wurde und einen legendären Ruf in Sachen Sicherheit und Innovation hat. 
Und genau um diese beiden Fahrzeughersteller, die die wohl momentan interessantesten und innovativsten Fahrzeugkonzepte entwickeln, soll es heute gehen. 
Zum einen ist da das Tesla Model X. Ein modern gezeichneter 7-sitziger Crossover mit einem einzigartigen Türenkonzept, der nach sehr vielen Verzögerungen nun voraussichtlich 2015 zu den Kunden kommen soll. 
Zum anderen ist da der kommende XC90 II, der auf der diesjährigen Messe in Paris seine Premiere feiern soll und ebenfalls 2015 zu den Händlern rollen soll.

Karosserie / Innenraum:

Beide  Fahrzeuge haben eine freitragende Karosserie und bieten Platz für bis zu 7 Sitzplätze. Während der Schwede ein konventionelles Türenkonzept und eine zweiteilige Heckklappe hat, besticht der Kalifornier mit seinen "Falcon Wings". Flügeltüren die das Erreichen der hinteren Plätze erleichtern sollen. Doch genau diese sind der Knackpunkt. Denn aus Insiderkreisen ist schon seit längerem bekannt, daß genau diese Türen sehr schwierig in den Griff zu bekommen sind. Zum einem ist da in der Dachkonstruktion des Tesla kaum noch Platz für tragende Elemente. Und zum anderen muß da sehr viel Material in der Bodengruppe verbaut werden. Dies schlägt sich natürlich im Fahrzeuggewicht nieder. Welches beim Model X bei ca. 2,5 Tonnen liegen dürfte. Und trotz aller konstruktiver Maßnahmen wird die Verwindungssteifigkeit einer herkömmlichen Karosserie wie sie der Volvo unter dem Blechkleid trägt nicht erreicht werden können. Und kommen da noch kalte Temperaturen, Eis und Schnee mit ins Spiel, könnten diese Flügeltüren richtige Probleme machen. 
Aber einen riesigen Vorteil haben die Türen des Tesla sehr wohl. Beim Parken in engen Parklücken ist eindeutig mehr Platz zum Aussteigen, ohne dem nebenan parkenden Fahrzeug gleich die "Fassade" zu demolieren! Gerade mit Kindern ist dies sehr vorteilhaft.
Auch im Innenraum bietet der Tesla Vorteile. So hat der Wagen durchgängig einen ebenen Fahrzeugboden, während im Volvo im vorderen Bereich eine Mittelkonsole sein wird. Doch da entscheidet letztendlich der Geschmack. Anders sieht es bei der Verarbeitung, den Sitzmöbeln und der Innenraumgestaltung aus. Hier liegen ganz klar die Stärken der Schweden. (Wir gehen von einer normalen Volvo Qualität aus - da wir es real noch nicht überprüfen können.)
Ein Volvo wirkt immer wie aus einem Guß. Die Verarbeitung ist auf deutschem Premiumniveau und die Sitzmöbel sind herausragend. Besonders für Personen mit Rückenleiden sind diese Sitzmöbel erste Wahl. Bei dem Tesla Model X sind die Sitze auf den hinteren Plätzen - so die einhellige Meinung von Personen die darin Platz genommen haben - zu dünn gepolstert.
Auch waren sie bei den auf der Messe ausgestellten Prototypen noch nicht auf dem Niveau, was man in dieser  Preisklasse erwarten würde.
Von den Abmessungen ist der Tesla Model X mit einer Länge von ca. 5 Metern dem Volvo mit 4,808  Metern Außenlänge etwa 20 cm überlegen. Auch bei der Breite (ca. 2m) übertrift der Tesla den Volvo deutlich. Lediglich in der Höhe kann der Volvo dem Tesla Paroli bieten und mit eine Höhe von knapp 1,8m den Tesla um etwa 10 cm überragen.
Auch bei dem Kofferraumvolumen hat der Volvo nicht so viel zu bieten wie der Tesla, da dieser konzeptbedingt 2 Laderäume hat. Doch bei einer Zuladung von 600kg hat der Volvo gegenüber dem Tesla mit 550kg leicht die Nase vorn. Somit geht die Wertung trotz aller eventueller Schwachstellen an den Tesla. Er ist einfach geräumig und riesengroß. Typisch amerikanisch.

Bedienkonzept / Assistenzsysteme / Sicherheit:

Beide Fahrzeuge haben wohl die innovativsten Bedienkonzepte, die der weltweite Markt in absehbarer Zeit haben wird.
Der Tesla besticht mit seinem 17 Zoll großen Touch an der Armaturentafel, über den sich fast alle Fahrzeugfunktionen steuern lassen. Lediglich für die Warnblinkanlage und das Öffnen des Handschuhfachs sind Knöpfe vorhanden. Nachteil des großen Touch ist, dass dieser sich kaum dimmen läßt. Das ist besonders bei Nachtfahrten echt hinderlich, ja sogar gefährlich. Aus diesem Grund hat ein schweizerischer Anwalt ein Verbotsverfahren (Model S) eingeleitet.
Ansonsten läßt dieses System keine Wünsche offen. Schnell ins Internet, Webbradio hören u.v.m. sind mit dem fahrenden Computer möglich.
Der Volvo geht einen ähnlichen Weg. Das in Genf vorgestellte Infotainmentsystem CarPlay, welches Volvo zusammen mit Apple entwickelt hat, basiert auf dem Apple Betriebssystem und kann all das, was der Tesla auch kann. Und dabei ist der ca. 11 Zoll große Schirm wunderschön in das Fahrzeug integriert und kann völlig abgedunkelt werden. Es sind nur Funktionen zu sehen, die der/die Fahrer/in wirklich aktuell benötigt.
Bei dem neuen Volvo XC90 werden sich viel Befehle ebenso wie bei dem Model X sprachsteuern lassen. Und 2016 soll bei Volvo noch die Gestensteuerung dazukommen. Auch können viele wichtige Informationen über ein Head Up Display direkt in das Sichtfeld des Fahrers eingeblendet werden. Dieses System erhöht die Sicherheit, ist aber bei Tesla nicht lieferbar.
Bei den Assistenzsystemen sieht es momentan bei Tesla traurig aus. Denn es gibt keine!
Bei Volvo hingegen  bekommt der Kunde was das Herz begehrt und das Fahren sicherer macht. Angefangen bei dem Bremsassistenten der im Notfall das Fahrzeug selbstständig zum Stehen bringt, oder das Nachtsichtgerät, oder der Spurhalteassistent oder, oder, oder.
Demnächst wird der neue XC90 autonom fahren können und selbstständig einen Parkplatz suchen. 
Und in Sachen Sicherheit ist es ähnlich. Sicherlich wird das Model X wieder eine 5-Sterne Crash Sicherheit bekommen, wie das Model S. Doch so eine extrem harte Karosse hat einen sehr großen Nachteil. Sie läßt im Ernstfall schwächeren Verkehrsteilnehmern keine Überlebenschance.
Der Volvo wird ebenfalls 5 Sterne erreichen. Jedoch hat dieser einen weichen Vorderwagen inkl. Fußgängerairbag. Was anderen Verkehrsteilnehmern den nötigen Platz zum Überleben gibt. Und mit allen Assistenzsystemen an Bord, kann der Volvo gänzlich Unfälle vermeiden.
Dieses Kapitel geht ganz klar an Volvo.

Antrieb / Alltagstauglichkeit:

Das sollte die Paradedisziplin des Tesla sein. Und gewiss wird der rein elektrisch angetriebene  Model X Beschleunigungswerte eines Porsche abliefern und so den meisten Autos auf diesem Planeten um die Ohren fahren. Der neue XC90 wird mit dazugehören!
Denn dieser wird in seiner größten Ausbaustufe inkl. Plug-in Hybrid Einheit etwa 400 PS leisten und somit ein Leistungsdefizit von ca. 30 PS gegenüber dem Tesla aufweisen.
Bei dem Sprint von 0-100km/h wird der XC90 mit ca. 6,8 s über 2 Sekunden mehr als der Tesla benötigen. Bei der Höchstgeschwindigkeit wird der Volvo dem Tesla mit ca. 230km/h davonfahren. Der rein elektrisch betriebene Tesla wird unter optimalen Bedingungen eine Reichweite von knapp 400 km haben, während der Volvo etwa 1000km Aktionsradius hat. Rein elektrisch wird der Volvo ca. 60km weit fahren und somit die meisten Alltagsfahrten emissionsfrei zurücklegen können. Jedoch bei winterlichen Temperaturen sieht es mit der Reichweite des Tesla eher mau aus. Bei Tests im vergangenen Winter (-7 Grad) mit dem Model S (hat das gleiche Akku verbaut ) wurden aus knapp 400 km Reichweite gerade einmal 100km. Den Volvo sollte das nicht stören. Geht das Akku zur Neige, verrichtet der Verbrennungsmotor seinen Dienst und sorgt für Vortrieb. Reichweitenangst  adé. Auch dieses Kapitel geht aufgrund der Alltagstauglichkeit an den Volvo.

Umwelt / Kosten:

Da werden die meisten ganz klar sagen, das Elektroauto gewinnt bei dem Thema Umwelt. Doch ganz so einfach ist es nicht. 
Denn bei der herkömmlichen  Produktion von Akkus, wie sie im Tesla eingesetzt werden, entstehen Unmengen an CO² und viele andere giftige Stoffe. Auch läuft die Produktion der Tesla Fahrzeuge im Gegensatz zu Volvo noch nicht CO²-neutral. Zu den offiziellen Zahlen bezüglich der CO² Emissionen, die bei der Produktion eines 85kWh Akkus entstehen, schweigt sich Tesla aus. Doch Experten gehen davon aus, daß der Wert in einer Größenordnung liegt, als wäre der Wagen der damit betrieben wird, schon mehrere hunderttausend Kilometer gelaufen. Auch wird nicht überall CO² neutral produzierter Strom als Energiequelle genutzt. Dies schmälert die Bilanz nochmals. Und nicht vergessen sollten die Käufer eines Tesla, dass der Hersteller für jedes produzierte Fahrzeug sogenannte  "emissions credits" vom Staat bekommt.  Diese wiederum verkaufen die Kalifornier an andere Hersteller, die dadurch ganz legal mehr Dreck in die Luft pusten können. So ist der grüne Gedanke gar nicht so grün wie viele denken. Auch ist der weite Transport der Tesla Fahrzeuge um die halbe Welt auch nicht CO² neutral. 
Bei den Fahrzeugpreisen können wir natürlich nur schätzen. Wir gehen davon aus, daß  der neue Volvo XC90 ab etwa 50 000 Euro zu haben sein wird. Das wird in etwa die Hälfte des Preises für einen neues Model X sein. Natürlich können beide Fahrzeuge mit Sonderausstattung noch wesentlich teurer werden. Doch das ist wiederum eine Sache, die jeder Kunde für sich entscheiden muß.
Somit geht auch das letzte Kapitel zum Vorteil für Volvo aus. Er wird einfach das rundere Gesamtkonzept bei deutlich geringerem Preis und keinesfalls mehr Umweltbelastung bringen.

Wir wollen hier nicht schlechte Stimmung gegen Tesla machen. Ganz im Gegenteil. Dieses junge Unternehmen aus dem Silicon Valley hat Beeinduckendes in sehr kurzer Zeit geleistet.
Und mit ihrer Art haben die Kalifornier die gesamte Automobilindustrie aus dem seit Jahrzehnten vorherrschenden Dornröschenschlaf geweckt. Auf einmal sind Dinge möglich, die vor 5 Jahren undenkbar waren. Und somit hat Tesla mit dazu beigetragen, die Welt zu verbessern.
Nun sollte Tesla beginnen den grünen Traum zu leben und nicht mit zweideutigen Geschäften einfach nur Kohle scheffeln.
Die Schweden haben es verstanden!
 Ladestationen ChargeNow von BMW  & Tesla Supercharger im Vergleich.
(Bild:© Motortrend)
BMW hat seine ChargeNow Ladestationen und Tesla die Supercharger. Doch welches System ist das Bessere?
BMW hat zur Markteinführung des E-Modells i3 deutschlandweit etwa 1000 ChargeNow-Ladestationen aufgestellt. Und Tesla ist gerade in Begriff, seine Supercharger Deutschlandweit zu installieren. Doch welche Vorteile haben die beiden Systeme und wo liegen die Schwächen? 
Sicher ist, dass die Elektromobilität nur mit guter Ladeinfrastruktur eine reelle Chance hat, besonders in Deutschland. Denn in kaum einem anderen Industrieland der Welt ist die Skepsis so groß wie in der Bundesrepublik. Doch BMW und Tesla haben es gewagt und zwei völlig unterschiedliche und jedes auf seine Weise beeindruckende Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Beide kann man an der heimischen Steckdose laden. Doch wie ist es wenn man auf die große Reise geht?
Bei Tesla ist dies relativ einfach, wenn ein Supercharger verfügbar ist. Denn diese sind momentan noch rar gesät und oftmals besetzt. BMW hat wie schon anfangs erwähnt tausende eigene Ladestationen installiert. Das Verzeichnis dazu finden Sie auf dieser Karte.
Supercharger gibt es momentan an 8 Stellen in den alten Bundesländern. Weitere sollen bis Ende des Jahres folgen und etwa 60% der Bundesrepublik abdecken.
Bei der Ladegeschwindigkeit ist der Vorteil klar bei den Superchargern von Tesla. Mit 135kW sind 80% des riesigen Tesla Akkus nach 20 Minuten wieder voll. BMW i Besitzer müssen da schon ein wenig mehr Geduld aufbringen. Der Ladevorgang des i3 kann bis zu 5 Stunden dauern.
Und bei den Kosten sind ebenfalls die Tesla-Kunden im Vorteil. Denn die Aufladung an den Superchargern ist ein Fahrzeugleben lang kostenlos (85kWh Akku oder 60 kWh Akku mit Umrüstung vorausgesetzt)
Mit dem i3 ist das Laden recht preisintensiv.
Der Münchner Automobilhersteller verlangt an seinen Stromtankstellen neben einer monatlichen Grundgebühr von 9,50 Euro für jedes öffentliche Laden pro Stunde 2,49 Euro. Erst ab der vierten Ladestunde kostet der Strom stündlich einen Euro. Je nach Ladeleistung kostet der Strom für 100 Kilometer somit knapp sieben Euro. Das Aufladen bei anderen Stromanbietern oder zu Hause wäre nur halb so teuer. Zum Vergleich: Ein BMW 116d kam bei einem Dieselpreis von 1,35 Euro/Liter im Test von einer großen Autozeitschrift auf 6,48 Euro pro 100 Kilometer. In diesem Fall ist die Diesel-Fahrt also mehr als 50 Cent günstiger pro 100 Kilometer, als die Fahrt mit dem bei BMW getankten Strom.  
Dies wiederum ist uns unverständlich. Denn bei aller Innovation und Umweltschutz ist doch für die meißten Kunden letztendlich das Geld entscheidend. Da sollte BMW noch einmal nachdenken. Und bis dahin ist die Tesla - Variante in Sachen Aufladen für die Endverbraucher ganz klar die bessere Lösung.

Pixner
Oh je! Und dabei habe ich doch eine feste und langjährige Beziehung. Und eigentlich bin ich auch sehr glücklich mit ihm. Mein Jetziger ist groß und geräumig und verlässlich und bietet alles, was ich brauche. Eigentlich kommen wir gut miteinander klar. Wir haben beide unsere Macken, aber damit kommen wir klar und wir wissen, wie wir damit umgehen müssen. Wir haben schon so viel zusammen erlebt und auch durchgestanden.  Viele tausende Kilometer haben wir gemeinsam hinter uns gebracht. Gemeinsam alt geworden sind wir, er genauso wie ich. Und auch wenn ich zugeben muß, daß ich gelegentlich mal nach einem anderen Ausschau gehalten habe - eine wirklich passende Alternative gab es nie! Er ist eben der Beste!

Und jetzt kommt dieser Neue daher! Jung, dynamisch, elegant. So voller Elan, sieht gut aus und irgendwie ist er schon was Besonderes. Toll finde ich ja, daß er einfach nur da ist, ohne unbedingt Teil meines Lebens werden zu wollen. Da gibt es ganz andere! Die mir von jeder Ecke zuwinken, ihre Vorzüge anpreisen und unbedingt von mir besessen werden wollen. Fast um jeden Preis. Aber so ist er nicht. Er überzeugt einfach mit sich selber. Und ganz sicher hat er eine Menge Vorzüge - vor allem gegenüber meinem Jetzigen! Er ist jünger, sauberer und sparsamer. Und auch luxuriös, irgendwie. Ich muß zugeben, daß mich auch das beeindruckt. Ja, für ihn könnte ich mir doch vorstellen, meinen Jetzigen einzutauschen. Und das ist mir bisher noch nie in den Sinn gekommen!

Bei näherem Betrachten jedoch, paßt der Neue noch nicht so ganz. Irgendwie ist mein ganzes Leben doch etwas zu groß für ihn. Es fände in ihm einfach nicht genügend Platz. Und auch die Voraussetzungen für ein gemeinsames Leben im Alltag sind hier einfach nicht gegeben. Da ist mein Jetziger in jeder Form schon praktischer. Aber wer weiß? Die Zeiten ändern sich, gute Dinge sind auf dem Weg und vielleicht wächst der Neue ja auch? Und vielleicht kommt irgendwann einmal der Tag, an dem es richtig paßt? Dann könnte ich vielleicht doch schwach werden ...


Übrigens: mein Jetziger ist ein grüner VW T4. Und der Neue? Heißt natürlich Tesla!

Eure
Elsa T.
"Beim Verbrennungsmotor startet erstmal ein zerstörerischer Explosionsprozess, bei dem ein immer knapper werdender Rohstoff rücksichtslos, aber nicht rückstandslos vernichtet wird, noch bevor sich das Fahrzeug von der Stelle bewegt." (solar-sicherheit.de)

Daß das nicht mehr sein muß, ist ja nun schon häufig und ausführlich (nicht nur hier) dargelegt worden.

Daß elektrisch Fahren aber gar nicht so einfach ist, hat ein gewisser amerikanischer Journalist der New York Times eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und ist damit zu trauriger Berühmtheit gelangt.

Was aber ist denn nun der fahrerische Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem herkömmlichen verbrennungsmotorisiertem Wagen? Gibt es Dinge, die zu beachten sind? Muß ich vielleicht noch einmal zur Fahrschule?





Beim Elektroauto ist schon einiges anders und auch anderes zu beachten.
Angefangen beim Anlassen. Zündschlüssel drehen (fällt beim Tesla schon weg) und es passiert nichts. Ja, das Auto ist an! Man hört es nur nicht. 
Gang einlegen - nicht notwendig. Vielleicht muß man bei manchen Modellen einen Hebel aus der "Parken"- in die "Fahren"-Position bewegen. Ansonsten einfach "Gas" geben und losfahren, weiteres Schalten ist nicht nötig.
So bleibt genug Konzentration übrig für die anderen Verkehrsteilnehmer. Radfahrer, Fußgänger vor allem Sehbehinderte und Kinder. Denn das Auto ist tatsächlich nicht, oder kaum, zu hören. Und der Mensch ist es doch gewohnt, daß Fahrzeuge sich durch laute Explosionsgeräusche ankündigen.
Da der Ladevorgang etwas länger dauert als das herkömmliche Volltanken, ist vielleicht auch eine ökonomischere Fahrweise angebracht. Das lernt man zwar in der Fahrschule, wird doch aber gern vergessen. Die wichtigsten Punkte sind wohl: nicht Rasen, gleichmäßiges Fahren, vorausschauend Fahren, die Motorbremse nutzen. Zu beachten ist, daß ein Elektroauto stärker bremst, wenn man vom Gas geht, als ein herkömmliches Auto. Das liegt an der Energierückgewinnung, der Akku lädt, wenn der Wagen rollt. Eine wichtige Verhaltensregel ist also: nicht zu stark beschleunigen und mit dem Motor bremsen! 
Gegebenenfalls kann man sein Elektroauto auch in einen Eko-/Öko- oder sonstigen Sparmodus bringen, wenn es einmal knapp werden sollte. 
Dann hilft es auch elektrische Verbraucher abzuschalten. Radio, Klimaanlage usw. zum Beispiel. Und solche Sachen wie Innenraum oder Motor vorwärmen geschehen im Idealfall, solange das Auto noch geladen wird.

Wichtig ist auch eine genaue Planung vor Reiseantritt. Da Ladestationen ja leider noch nicht so häufig vorhanden sind wie Tankstellen. Bis sich das einmal geändert hat, sollte daher vor Abfahrt geklärt sein, wo ich mein Auto unterwegs aufladen muß. Das läßt sich relativ einfach über Googlemaps herausfinden. Auch manche Navigationssysteme haben schon Ladestationen einzelner Hersteller gespeichert.

Beachtet man wenigstens einige dieser Regeln kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wer sich trotzdem unsicher ist, sollte erstmal ein paar kleinere Runden drehen. So, daß man mit einer Akkuladung auch sicher wieder bis nach Hause kommt. Mit zunehmender Sicherheit kann der Aktionsradius Stück für Stück erweitert werden. 

Und muß ich nun noch einmal zur Fahrschule? Nein. Auch ein elektrisch betriebenes Fahrzeug  darf natürlich mit einem normalen Führerschein gefahren werden. Aber man kann! Es gibt in Deutschland schon einige Fahrschulen, die Fahrstunden im Elektroauto anbieten. Hier kann man unter Anleitung den Umgang mit dem neuen Motor erlernen.

Und was unterscheidet den Fahrer eines Elektroautos vom Fahrer eines herkömmlichen Autos? 
Der Fahrer eines Elektroautos hat es gelernt, sich ohne Lärm und Gestank fortzubewegen. Er nimmt seine Umwelt besser wahr und beeinträchtig andere nicht durch seine Mobilität. Der Fahrer eines Elektroautos findet es vielleicht auch normal, mit seinem Haus Strom zu erzeugen und damit auch sein Auto zu betreiben! Kurz: er ist ein netter, duftender und umsichtiger Verkehrsteilnehmer!

Eure Elsa T.
In diesem Blog ist seit seiner Entstehung schon sehr viel Lobendes und Positives über Tesla geschrieben worden. Und nicht nur hier, auch in vielen anderen Medien wird sich durchaus positiv über Tesla geäußert. Nicht nur von Fans, Besitzern, dem Hersteller natürlich, sondern auch von Gutachtern, Testfahrern und Kennern. Gut bis auf einen ...

Aber was in der letzten Woche mit und für Tesla geschehen ist, stellt alles in den Schatten. Da will auch ich gar nicht viele Worte verlieren, die Sache spricht für sich selbst.

Für alle, die es nicht so direkt mitbekommen haben - das ist passiert:

John Border, Reporter bei der New York Times, bekam ein Tesla Model S für eine Probefahrt über die Interstate 95. Wie sich inzwischen herausstellte, verstieß er so ziemlich gegen alle Regeln und scheiterte. Um es mit Elon Musk zu sagen: "Mit einen John Border hat selbst das Model S keine Chance!" Ein dementsprechend negativer Artikel erschien in der New York Times, gefolgt von einem Wortgefecht zwischen beiden Parteien und beendet durch die Veröffentlichung der Telemetriedaten durch Tesla, die klar belegen, daß Borders Angaben nicht der Wahrheit entsprechen.

Damit aber nicht genug. Denn so etwas lassen Teslafahrer nicht auf sich sitzen!
An diesem Wochenende haben sich sieben Teslabesitzer auf den Weg gemacht, um mit ihren Model S gemeinsam dieselbe Strecke noch einmal abzufahren. Über Youtube, Twitter und die Community Tesla Motors Club kann man die Reise nahezu live verfolgen. Gepostet werden die gefahrene Strecke, Ladezustände, Außen- und Innentemperatur sowie die Ladezeiten an den jeweiligen Stationen. Bisher konnten alle Daten des John Border widerlegt werden. Natürlich!

Es ist tatsächlich bewegend, zu sehen, wie sehr sich Autofahrer ins Zeug legen, um für ihr Auto und ihre Marke einzustehen. Nicht nur für mich, auch für die Köpfe der Marke Tesla. George Blankenship rief sogar höchst persönlich einen Teilnehmer des TeslaRoadTrip an: "I'm just in awe of what you guys are doing."
Welche andere Automarke kann schon etwas Ähnliches berichten?

Da zeigt es sich wieder. Das Besondere an Tesla! Nicht nur neu, umweltfreundlich, sparsam, innovativ ... Tesla verbindet auch, schafft Gemeinsamkeiten. Ein Teslakauf ist eben nicht einfach nur der Kauf eines Autos, sondern auch eine Einstellung und eine bestimmte Lebensart.

Und zu soviel Kundentreue und Loyalität gibt es nichts mehr hinzuzufügen. 
Erfahren ist eben besser als Erklären.

Eure Elsa T.
... schrieb ich vor 2 Wochen und durfte mir seither so einiges anhören.

"Das funktioniert doch sowieso nicht! Die Technik der Elektroautos ist doch noch gar nicht ausgereift."
"Ein Luxusauto und viel zu teuer!"
"Wer weiß was das noch alles kostet. Der Staat läßt sich doch nicht so viele Steuergelder (Mineralöl- und Kfz-Steuer) entgehen."
"Ich kaufe nichts aus den USA, da kann doch nichts Gescheites her kommen."

Und so weiter. Ja, dachte ich mir, wenn so viele Leute unterschiedlichen Alters dieser Meinung sind, dann sollten wir mal darüber reden. Bzw. ich mal darüber schreiben.

Nehmen wir mal Argument 1, das häufigste, das mir begegnete:
"Das funktioniert doch sowieso nicht! Die Technik der Elektroautos ist doch noch gar nicht ausgereift."

Es ist tatsächlich schwer zu glauben. Die deutsche Autoindustrie (und nicht nur die) müht sich nun schon seit Jahren einen akzeptablen Elektromotor mit akzeptabler Reichweite zu konstruieren. Und irgendwie steckt doch alles noch in den Kinderschuhen. Die Reichweite reicht meistenteils doch nur für die kleine Shoppingtour um die Ecke und muß für größere Strecken mit einem Verbrennungsmotor erweitert werden. Das ist dann irgendwie "weder noch" und ich kann jeden verstehen, der mit solchen Ergebnissen vor Augen, vor dem Kauf eines Elektroautos zurückschreckt.
Angesichts  der neuesten VW-Entwicklung mit sage und schreibe 150km elektrischer Reichweite, sind Teslas 500km auch wirklich schwer zu glauben. Außerdem soll der Tesla ja auch noch schnell und vor allem auch schnell wieder geladen sein. Klingt alles in allem wirklich ein wenig nach Science fiction oder nach amerikanischem (Wunsch)Traum.
Nun gibt es jedoch im Internet einige Blogs und Videos, welche die Teslaangaben bestätigen und sogar noch überbieten. Und wer es dann tatsächlich immer noch nicht glauben kann, kann in mehreren europäischen Läden auch mal eine Probefahrt buchen. Für Deutschland wäre das zum Beispiel in München möglich.
Und so wie es scheint, der Roadster fährt immerhin schon seit 2008, scheint die Technik (Motor, Akku usw.) tatsächlich ausgereift zu sein. Sonst würde eine große Firma wie Boeing ja nicht in Akkufragen die Firma Tesla zu Rate ziehen. Oder?

Argument 2 ist das zweithäufigste und mir auch einleuchtendste Argument:
"Ein Luxusauto und viel zu teuer!"

Richtig. Das Model S kostet runde 82 000 Euro (normale Ausstattung). Und - betrachtet man so die Ausstattung und das Ambiente, liegt tatsächlich ein Hauch (vielleicht auch mehr) von Luxus darüber. Das ist schon eine Menge Geld und kaum einer hat das mal eben so übrig. In heutigen Zeiten sowieso nicht. Nichtsdestotrotz ist es  eine rechnerische Überlegung wert. Überlege ich mir ein Auto zu kaufen - neu, Jahreswagen oder gebraucht - bliebe zu rechnen, wieviel ich mit diesem Auto in den nächsten 5 oder 10 Jahren an Steuern zahle und an Treibstoff und an Reparaturkosten, die zwangsläufig zumindest beim Gebrauchten anfallen werden. An so einem Verbrennungsmotor können schon einige Teile kaputt gehen und die sind in der Regel nicht unbedingt billig zu reparieren. All diese Kosten, über sagen wir einmal 5 Jahre, zusammengerechnet könnten dem Neupreis des Model S schon ziemlich nahe kommen! Arg vereinfacht könnte man auch sagen - das Geld, daß ich monatlich zur Tankstelle bringe, könnte ich genausogut zur Bank schaffen. Um beispielsweise den Anschaffungskredit (oder Leasingraten) abzuzahlen. So gesehen ist das Model S dann doch gar nicht so teuer. Und dafür bekommt man noch einen Hauch von Luxus dazu. Inklusive 7 Sitzplätzen und 2 Kofferräumen und einem ziemlich grünen Umweltgewissen.
Vorraussetzung ist natürlich trotz allem ein Sparschwein mit 82000Euro oder aber die eigene Kreditfähigkeit.

Argument 3 betrifft eher zukünftige Kosten:
"Wer weiß was das noch alles kostet. Der Staat läßt sich doch nicht so viele Steuergelder (Mineralöl- und Kfz-Steuer) entgehen."

Und es ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Der Staat wird sich die schönen Einnahmen nicht entgehen lassen (können und wollen). Man stelle sich nur einmal vor, die Hälfte aller deutschen Autobesitzer (oder auch nur ein Viertel) rüstet komplett auf Tesla um! Da entgeht dem deutschen Staat eine Menge an Steuereinnahmen. Und irgendwann in der Zukunft wird es sicher auch so sein, daß Autos mehr und mehr alternativ (ob nun elektrisch oder anders) betrieben werden. Und der Staat wird sich Gedanken machen, wie dieses Loch im Haushalt dann zu stopfen ist. Und natürlich wird zu Lasten des Autofahrers gestopft werden. Wahrscheinlich ist es dann aber auch egal, ob ich rein elektrisch, hybrid oder herkömmlich mit einem Verbrennungsmotor unterwegs bin.
Insofern ist Argument drei nicht wirklich eines, daß gegen den Erwerb eines Teslas spricht. Denn selbst wenn es nur der Strompreis sein sollte, der steigt. Den derzeitigen und noch zu erwartenden Diesel- oder Benzinpreis wird der Strom wohl nicht erreichen. Abgesehen davon gibt es auch für private Nutzer schon genug alternative Möglichkeiten, selbst Strom zu erzeugen oder zu gewinnen. Und wenn es die Solarzellen auf dem Garagendach sind!

Argument 4:
"Ich kaufe nichts aus den USA, da kann doch nichts Gescheites her kommen."

Jaja, Tesla hat es der deutschen Autonation schon ganz schön gezeigt! Denn was Autos angeht, sind doch eigentlich wir Deutschen die Macher, nicht wahr? Wenn wir nur an die Herren Benz und Daimler denken. Und bis heute sind deutsche Markenautos in aller Welt beliebt (auch wenn viele davon schon gar nicht mehr in Deutschland produziert werden). Und nun soll die automobile Wiege der Zukunft in Amerika, in Kalifornien liegen? Schwer zu glauben. Aber neue, innovative Ideen kommen doch öfter mal aus den USA.
Nicht nur das  Fließband, die Quarzuhr,und die Langspielplatte Anfang bis Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Auch die überlebenswichtige Herz-Lungen-Maschine wurde in den USA erfunden. Und natürlich auch so innovative und moderene Dinge wie die  Solarzelle, Nachrichtensatellit und Satellitennavigation, Internet und Computer, Mikroporzessoren und das Weltraumteleskop stammen aus Amerika! Warum also  nicht auch das schnellste seriengefertigte Elektroauto der Welt?!

Nicht alles, was aus den USA kommt muß zwangsläufig schlecht sein. Und nicht alles was uns die Mineralölkonzerne und deren Abhängige einflüstern wollen muß immer richtig sein.

Im Sinne unserer Zukunft, der Umwelt und der Innovationen sollten wir doch einmal unsere Vorurteile über Bord werfen, etwas über den Tellerrand hinaussehen und die Möglichkeit in Betracht ziehen, daß Autofahren eben auch anders gehen kann. Die Möglichkeiten sind da - für beinahe jeden von uns!

1984 testete Stiftung Warentest den "Heimcomputer" . Urteil: "Computer sind für Heimanwender einfach nur sinnlos."



Also, Zettel und Stift raus und einmal nachrechnen und überlegen, ob sich die Anschaffung eines Tesla nicht doch lohnen könnte! Überlegen kann man doch mal ... und dabei ein wenig träumen. Nie wieder tanken, modern und schnell unterwegs sein und gemeinsam mit einem innovativen Auto in eine saubere  Zukunft starten!

Eure Elsa T.
Über das kommende SUV von Tesla-das Model X ist schon viel gesprochen und geschrieben worden. Doch Tesla hat bis jetzt noch keine offiziellen Maße bekannt gegeben. Jetzt hat ein Besucher der Messe in Detroit den Innenraum vermessen und ca. Maße von der Beinfreiheit u.s.w.angegeben. Und erstaunliches hat sich da ergeben. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, um den X mit zwei der grössten Modelle in der Van/SUV Klasse auf dem deutschen Markt zu vergleichen. Audi Q7 und Volkswagen T5. Die Werte vom Model X sind nicht offiziell!
Angaben ohne Gewähr!!!







³³³- 8 Jahre auf 85kWh Akku ohne km Begrenzung
³ – Umrechnung von Elektrischen Verbrauch in Benzin
³³ - Gundlage 1,45€/Liter und 5 Liter verbleiben im Tank bzw. 12 % Akkuladung und 30cent/kwh


Audi Q7 4,2 TDI 340 PS
Quattro
Volkswagen T5 Life
Kurzer Radstand 2,0TDI 180 PS 4Motion
Tesla Model X
Performance
416 PS
Preis: 75 000 EUR 53 907 EUR ca. 60 000 EUR
Leergewicht

2 484 kg ohne 3.Sitzreihe



2 263 kg mit 4 Einzelsitzen plus Bank


ca. 2 280 kg
(ohne 2. Motor)
Länge: 5,089 m 4,892m ca. 5,02m
Breite: 1,983m 1,904m ca. 1,98m
Höhe: 1,729m 1,99 m ca. 1,70m
Kofferraumvolumen Heck: 775 l bis zur 2. Sitzreihe 650L bei voller
Bestuhlung
ca.420l bei voller
Bestuhlung 1200l
bis zur 2. Reihe
Frontkofferaum: - - ca. 320l
Anhängelast: 3500kg 2200kg ?
Innenhöhe von Sitzfläche bis Dach
1.2.3. Reihe


1,03m/0,99m/0,90m


1,05m/0,99m/0,99m


ca.1,04m/1,00m/0,93m
Verbrauch nach DIN 9,2L/100km 7,0L/100km -/1,9L/100km³
CO2/km 242g/km 184g/km -
Beschleunigung: 6,4 s 0-100km/h 10,9s 0-100km/h 4,6s 0-100km/h
Max. Drehmoment:
800/1750-2750 Nm bei 1/min


250 Nm / 1500 - 2750 1/min 600 Nm/ 0-52001/min
Höchstgeschwindikeit: 242km/h 163Km/h 210km/h abgeregelt
Bremsweg 100-0 km/h 38,4m 40,1m ca.32,2 m
Reichweite ca 800km mit 100l ca. 800km mit 75l ca. 500km/Akkuladung
Kosten Tankfüllung:³³ ca.140 EUR ca. 101,50 EUR ca. 18 EUR
Steuern: 699 EUR/Jahr 328EUR/Jahr - für 10 Jahre/?
Efizienzklasse: D C AAA
Garantie: 1Jahr 1 Jahr 1/8Jahre ohne km³³³ Begrenzung