Articles by "Vergleichstest"
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Auch wenn es auf dem Bild nicht so scheint. Bei diesem Test zieht der Deutsche wieder einmal den Kürzeren! (Bild:©Top Gear Photos: Richard Pardon)
Top Gear, die ultimative Größe bei Fahrzeugtests hat die Autopilot Funktionen im Tesla Model S mit denen im BMW 730 Ld verglichen.

Top Gear Produzent Ollie Marriage schreibt: " Tesla treibt die technologische Entwicklung schneller voran als andere Hersteller. Der Autopilot beweist dies beeindruckend.  Versuche den selben Trick mit dem BMW und nach 2 Sekunden ohne die Hände am Steuer beginnt der BMW zu warnen."
Nun ist die Technik da, und irgendwann werden die anderen Hersteller nachziehen. So Marriage weiter.

Entspannes überwachen im Tesla Model S. (Bild:©Top Gear Photos: Richard Pardon)
Marriage schreibt weiter: " Die beiden Fahrzeuge sind keine echten Rivalen.
Beschränken wir uns auf die Fakten: Das Tesla Model S ist schneller. Es ist ein P 90D mit 763 PS, viel effizienter und super leicht zu fahren.
Der BMW ist luxeriöser und hat größere Rücksitze."

Marriage schreibt über den P90D, "Du fährst den Tesla und realisierst, dass die Stille und Geschmeidikeitand den BMW einfach vergessen lassen. Elektrofahrzeuge machen so viel Sinn für Luxusfahrzeuge!... Alles ist automatisch, was den Tesla so einfach zum fahren macht. Ein Gang vorwärts einen Rückwärts. Einen Gang einlegen und das Auto fährt. Und wie!!!
Das schwierigste an diesem Fahrzeug ist das anlegen des Sicherheitsgurtes!

Der Tesla fährt sich konkurrenzlos gut und autonom. (Bild:©Top Gear Photos: Richard Pardon)

Er schreibt weiter: " Der Tesla macht das Fahrerlebnis so hervorragend und angenehm wie möglich. Keine Knöpfe. Und die Anzeigen auf den Zentraldisplay sind einfach und sehr leicht zu verstehen. Du erhältst sofort eine Rückmeldung was das Fahrzeug macht. Tesla macht es vor, wie leicht man mit seinem Fahrzeug interagieren kann.
Der "Central Screen" ist wunderschön und leicht zu navigieren; die Technologie, Eindrucksvoll und einfach."
Über den BMW schreibt Marriage, "Der BMW befindet sich in einer deutlich schlechteren Position als der Tesla. Er muss gegen Mercedes S-Class, Audi A8 bestehen und die gleichen Eigenschaften wie die Konkurrenten vorweisen. Das lässt Ingenieuren und Designern nur sehr wenig Spielraum. ... Das Endergebnis für den Kunden ist ein BMW mit viel Technologie in einem herkömmlichen Auto. Die Konsequenz sind endlose Menüs, zu kompliziert, unzählige Optionen. Das ist zu viel.... Es ist schwer das zu bedienen." 

Doch wer ist bei Top Gear der Sieger bei diesem " hands-free showdown"? Marriage bemerkt: Der BMW ist sicherlich luxeriöser, aber, " Bei diesem Test geht es um Technologie. Und da ist Tesla führend. Sie haben es verstanden,so viel wie möglich Komplexität aus den Auto zu entfernen, das macht es einfach zu bedienen. to make it simple to operate. Dies ist so brilliant gemacht, dass alle von Tesla lernen können!"
 

4 Superschnelle Limousinen im Vergleich. Mercedes S65 AMG, BMW 750 i und Infiniti Q50 S und Tesla Model S. (Bild:©Car and Driver)
Wenn mir jemand vor 5-6 Jahren gesagt hätte, dass ein Kalifornisches Start Up Auto den deutschen Premiumherstellern sagt wo es lang geht, ich hätte ihn für verrückt erklärt.

Ja,  nun haben wir 2016 und genau dieser Fall ist eingetreten. Und diese Kalifornische Luxuslimousine, die sich Tesla Model S nennt, zeigt den deutschen wo der Hammer hängt. Zumindest in einigen Bereichen. Wahnsinn!               Doch nun der Reihe nach.
In dem vom US Magazin Car and Driver durchgeführten Test geht es um Systeme, die autonomes Fahren (zumindest teilweise) ermöglichen. Und genau in diesem Bereich sind die Leute von Tesla anscheinend das Maß aller Dinge.

Dies ist Teslas 1. Stufe des autonomen Fahrens. In 2-3 Jahren sollen die Fahrzeuge vollständig allein durch den Verkehr rollen und auf Wunsch zu ihrem "Herrchen" oder "Frauchen" finden. (Bild:©Car and Driver)
Getestet wurden die die Systema auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Bedienung. Besonderer Augenmerk liegt dabei auf dem Themengebiet Sicherheit. Wie sicher sind die Autopilot-Funktionen, wie funktioniert die Auto-Brems Funktion, lassen sich die Systeme durch äußere Einflüsse "ablenken"?
Dies alles wurde auf einer Strecke von insgesamt 50 Meilen unter realen Bedingungen ermittelt.
Zuvor wurden die Fahrzeuge auf ihre Hardware Komponenten überprüft.
In diesen Bereichen herrscht erst einmal relativ Gleichstand. So sind alle 4 Fahrzeuge mit einer Kamera, mindestens einem Radarsensor und Ultraschallsensoren ausgerüstet. (siehe Bild 3)
Die Software ist von dem jeweiligen Hersteller selbst entwickelt oder zugekauft und modifiziert.


Die wichtigsten Sensoren des Tesla im Überblick. (Bild:©Tesla Motors)
Doch wie arbeiten die Systeme ? Kurz gesagt sehr unterschiedlich. Während BMW, Tesla und Mercedes hochmoderne Stauassistenten, Notbremsfunktionen und automatische Parkassistenten haben, kann der Infiniti nur einen Stauassistenten mit Notbremsfunktion vorweisen. Der Tesla offeriert darüber hinaus noch einen Spurwechselassistenten.

Der Notbremsassistent funktioniert im Tesla am Besten. Auch der Mercedes schlägt sich sehr ordentlich. Nur BMW und Infiniti geraten etwas ins Hintertreffen. (Bild:©Car and Driver)
Die Testergebnisse hingegen eindeutig. Der Tesla gewinnt diesen Vergleich mit seinem ausgeklügelten und zuverlässigen System vor Mercedes, BMW und Infiniti.
Die Systeme des Tesla arbeiten am zuverlässigsten. Er ist der einzige , der teilweise wirklich autonom unterwegs sein kann. Sowohl Notbremsfunktion, als auch der Autopilot arbeiten absolut zuverlässig. Ebenso die Systeme von Mercedes und BMW arbeiten Fehlerfrei. Da die deutschen Fahrzeuge kein Autopilotsysten an Bord haben, gewinnt der Tesla diesen Vergleich.
Der Infiniti schwächelt bei diesem Test. Der hat die wenigsten automatisierten Funktionen und sein Notbremsassistent arbeitet nicht 100%ig.

Die Testergebnisse in der Zusammenfassung. (Bild:©Car and Driver)


Man darf gespannt sein, wie sich diese Systeme in Zukunft weiterentwickel. Tesla Chef Musk kündigt einen vollständigen Autopiloten in etwa 2-3 Jahren an. Mercedes hat mit der neuen E- Klasse soeben ein teilautonom fahrendes Fahrzeug vorgestellt. Die S-Klasse soll nach ihren Facelift im nächsten Jahr noch einen Schritt weiter gehen. Auch der kommende BMW 5er soll in diesem Bereich wieder einen Schritt weiter gehen.
Und vielleicht fährt dann unser Auto in Zukunft mit dem Hund spatzieren? Wer weiss?


So weit wird es sicherlich nicht kommen. Doch wer weiss? (Bild:©Car and Driver)

Die Sinn Hifi-Anlage des Tesla Model S ist absolute Weltklasse! (Bild:© Tesla Motors)
Die deutsche Autozeitschrift Auto Motor Sport bat Tesla Model S und Audi A7 zum "Gesangswettbewerb". 
Welche der beiden Luxuslimousinen verwöhnt die Ohren der Passagiere am meisten?
Zu dem Kampf der Klänge treten das Tesla Model S mit der Sinn Ultra High Fidelity Soundanlage gegen den Audi A7 mit dem Advanced Soundsystem von Bang & Olufsen an.
Doch ist dieser Wettkampf überhaupt gerecht? Schließlich kostet die Tesla Soundanlage mit 2300 Euro nur rund ein Drittel der 16 000 Euro teuren B&O Anlage im Audi?
Und wie dieser Test gerechtfertigt ist! Sorry wenn ich mich wiederhole, aber Tesla ist halt Tesla und nicht irgend ein stures deutsches Unternehmen, welches immer alles besser weiß.
So ließ Tesla Chef Elon Musk die Ingenieure von Sinn bei der Entwicklung von Anfang an mit bestimmen. Die Bleche der Türen wurden auf Wunsch der Toningenieure in einer bestimmten Stärke verbaut,und Verstrebungen kamen dort hin, wo sie hingehören. Auch der Subwoofer kann sich im Tesla in einem 25 Liter Gehäuse "austoben".
So gerüstet spielt die Sinn Soundanlage mit einer unglaublichen Klangfülle auf.
Die Tester der AMS bemerkten:
"Einen derart tiefen und impulsiven Bass dürfte derzeit kein anderes Werks- Soundsystem liefern!"
Auch von der Spielfreude, welche über die gesamte Bandbreite des Systems vorhanden ist,waren die die Tester begeistert.
Im einzelnen wurden die Punkte wie folgt vergeben:
(Model S/Audi A7):

- Auflösung: 8 zu 10
- Tonalität bzw. Ausgewogenheit: 8 zu 9
- Bassfundament: 10 zu 6
- Dynamik: 9 zu 8
- Räumlichkeit: 7 zu 8
- Spaßfaktor: 9 zu 7
- Klang im Fond: 6 zu 9.
Damit ergibt sich bei der Klangbewertung ein Ergebnis von 57 zu 57. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird mit 10 zu 7 bewertet wodurch das Model S schließlich gewinnt.

Wie schon die AMS schrieb, sollten sich deutsche Autobauer ein Beispiel an Tesla nehmen. Und nicht nur bei den Musikanlagen!!!
Vergleichstest Tesla Model S und BMW Grande Coupe
(Bild:©AS)

Stromschlag gegen das BMW Grande Coupé. Der Newcomer aus Kalifornien fordert die deutsche Oberklasse zum Duell heraus.
In verschiedenen Magazinen wurden diese beiden Modelle in den letzten Tagen einem Vergleichstest unterzogen. Der BMW 640i xdrive Gran Coupé fordert das Tesla Model S zum Duell heraus. Sozusagen alte Welt gegen neue Welt.
Und in der Tat, wenn man das Model S betrachtet, mit seinen versenkbaren Türgriffen, dem 17 Zoll Touchscreen und dem neuen frischen Design, sieht der BMW schon fast wie von vorgestern aus.
Auch seine Grösse von 5,01m (3cm länger als der Tesla) kann der Münchner nicht zu seinem Vorteil verbuchen. Denn das Tesla Model S ist viel luftiger geschnitten und hat bei Bedarf sogar für bis zu 7 Passagiere platz. Und durch den vorderen Kofferaum, wo im BMW der Motor sitzt, geht das Kapitel Variabilität/Transport ganz klar an den Sunnyboy aus Kalifornien.
Bei der Paradedisziplin des BMW - dem Antrieb - tritt das Grande Coupe´mit dem Allradantrieb X-Driver gegen den Heckantrieb des Model S an.
Doch auch hier ist das Bessere des Guten Feind! So lässt das Model S den BMW beim Sprint glatt stehen und nimmt dem Bayern beim Sprint auf Tempo 100 fast 3,5s ab. Lediglich bei der Endgeschwindikeit hat der BMW mit 250km/h klar die Nase vorn. 
Auch bei Fahrdynamik und Fahrkomfort kann der BMW den Tesla nicht wirklich abhängen. In dieser Kategorie herrscht Gleichstand.
Lediglich bei den Assistenzsystemen kann der BMW so richtig Boden gut machen!
Head-up-Display? Nachtsichtsystem? Staufolge-Pilot? Im Tesla noch Zukunftsmusik. Doch die Zukunft wird nicht lange auf sich warten lassen. Denn schon 2014 werden die ersten Assistenzsysteme im Tesla Einzug halten. 
So herrscht (noch) Gleichstand. Aber das kann sich sehr schnell ändern.

Pixner 
Vergleichstest Tesla Model S, Mercedes S Klasse, BMW 750 Li bei der Autozeitung.  (Bild:© Autozeitung)
Wenn mir vor 5 Jahren jemand gesagt hätte, dass es 2013 mal ein Elektroauto aus Kalifornien geben wird, welches im gleichen Atemzug mit den Highlights der deutschen Automobilbaukunst Mercedes S Klasse und BMW 750 genannt wird, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt!
Und wenn mir dieser gesagt hätte, das dieser Übersee-Emporkömmling den Deutschen so etwas von um die Ohren fährt, dass man denkt das bundesdeutsche Luxusblech wäre mit einem heftigen Defekt ins Rennen geschickt worden! Ich glaube ich hätte geantwortet: "Egal was du nimmst, aber die Dosierung stimmt nicht!"
Ja was soll ich sagen, wir haben 2013 und genau das ist passiert.
Die renommierte Autozeitung hat den Vergleich gewagt und ich war erstaunt, wie beeindruckend dieser Vergleich war.
Zum Thema Platzverhältnisse schreiben die Herren der Autozeitung:
"Der Tesla bietet den hinteren Insassen mit Ausnahme der eingeschränkten Beinfreiheit ebenfalls gute Platzverhältnisse, als Chauffeursauto tut sich der Ami allerdings nicht hervor. Er ist eher praktisch veranlagt und deklassiert die deutsche Konkurrenz mit seinem großzügigen und wegen der großen Heckklappe leicht beladbaren Kofferraum sowie der Option, dort zwei zusätzliche Einzelsitze zu installieren.Auf denen finden immerhin zwei Kinder entgegen der Fahrtrichtung Platz. Und wo bei BMW und Mercedes der Motor steckt, überrascht der Tesla mit einem weiteren Laderaum. Somit steckt in der eleganten Limousine in puncto Variabilität, Ladevolumen und der Möglichkeit, bis zu sieben Personen zu transportieren, ein ähnlich großes Talent wie in einem Van."
Und beim Thema Antrieb kann der Tesla sein Talent so richtig ausspielen. Die Redaktion merkt an:
"DER 421 PS STARKE E-MOTOR LÄSST DIE HIGHTECH-V8 ALT AUSSEHEN
Obwohl die beiden Biturbo-Achtzylinder-Benziner sämtliche Register der aktuellen Motorentechnik ziehen und zweifellos „State of the Art“ sind, wirken sie im direkten Vergleich geradezu altertümlich. Zu viele Nachteile bringt ein Verbrennungsmotor konzeptbedingt einfach mit sich. Ob Wirkungsgrad, Ansprechverhalten, Laufkultur oder Leistungsentfaltung, in allen Punkten wirkt der 421 PS starke Asynchronmotor des Model S einfach wie aus einer anderen Epoche. Fast beschleicht einen im Tesla das Gefühl, das Auto habe gar keinen Motor und werde wie von Geisterhand beschleunigt. Man sieht keinen Motor, es gibt auch keinen Startknopf, um ihn zu „starten“ oder besser gesagt in Bereitschaft zu versetzen. Stattdessen drückt man nur einmal kurz das Bremspedal durch. Mit einem Druck auf das Fahrpedal setzt sich der Stromer dann in Bewegung – und wie! Zu hören ist dabei abgesehen von einem leisen Brummen bei flotter Fahrt auch nahezu nichts. 600 Nm entwickelt der flüssigkeitsgekühlte E-Motor, und zwar aus dem Stand ohne jedwede Verzögerung, einfach so. Die Beschleunigung gleicht daher einem Katapultstart: Gnadenlos, linear und ohne Unterbrechung stürmt der Tesla nach vorn. So begeisternd das Fahr- und speziell das Beschleunigungserlebnis ist, so simpel ist die Antriebstechnik, die dahinter steckt. Ein E-Motor und eine Konstantübersetzung – that’s it."

Auch bei dem Gesamteindruck bekommt das Model S viel Lob.
"Das Verblüffendste am Tesla ist jedoch nicht der famose Elektroantrieb, sondern die Reife des Fahrzeugs, die sich auch in Bereichen wie dem Fahrwerk oder der Bedienung zeigt."
Insgesamt also ein beeindruckendes Ergebnis für ein so junges Auto. Man darf gespannt sein, was in weiteren 5 Jahren sein wird.
Den ganzen Artikel und die dazugehörigen Bilder finden Sie in der Autozeitung.de
Wir danken der Redaktion der Autozeitung für die freundliche Genehmigung.

Pixner



"Beim Verbrennungsmotor startet erstmal ein zerstörerischer Explosionsprozess, bei dem ein immer knapper werdender Rohstoff rücksichtslos, aber nicht rückstandslos vernichtet wird, noch bevor sich das Fahrzeug von der Stelle bewegt." (solar-sicherheit.de)

Daß das nicht mehr sein muß, ist ja nun schon häufig und ausführlich (nicht nur hier) dargelegt worden.

Daß elektrisch Fahren aber gar nicht so einfach ist, hat ein gewisser amerikanischer Journalist der New York Times eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und ist damit zu trauriger Berühmtheit gelangt.

Was aber ist denn nun der fahrerische Unterschied zwischen einem Elektroauto und einem herkömmlichen verbrennungsmotorisiertem Wagen? Gibt es Dinge, die zu beachten sind? Muß ich vielleicht noch einmal zur Fahrschule?





Beim Elektroauto ist schon einiges anders und auch anderes zu beachten.
Angefangen beim Anlassen. Zündschlüssel drehen (fällt beim Tesla schon weg) und es passiert nichts. Ja, das Auto ist an! Man hört es nur nicht. 
Gang einlegen - nicht notwendig. Vielleicht muß man bei manchen Modellen einen Hebel aus der "Parken"- in die "Fahren"-Position bewegen. Ansonsten einfach "Gas" geben und losfahren, weiteres Schalten ist nicht nötig.
So bleibt genug Konzentration übrig für die anderen Verkehrsteilnehmer. Radfahrer, Fußgänger vor allem Sehbehinderte und Kinder. Denn das Auto ist tatsächlich nicht, oder kaum, zu hören. Und der Mensch ist es doch gewohnt, daß Fahrzeuge sich durch laute Explosionsgeräusche ankündigen.
Da der Ladevorgang etwas länger dauert als das herkömmliche Volltanken, ist vielleicht auch eine ökonomischere Fahrweise angebracht. Das lernt man zwar in der Fahrschule, wird doch aber gern vergessen. Die wichtigsten Punkte sind wohl: nicht Rasen, gleichmäßiges Fahren, vorausschauend Fahren, die Motorbremse nutzen. Zu beachten ist, daß ein Elektroauto stärker bremst, wenn man vom Gas geht, als ein herkömmliches Auto. Das liegt an der Energierückgewinnung, der Akku lädt, wenn der Wagen rollt. Eine wichtige Verhaltensregel ist also: nicht zu stark beschleunigen und mit dem Motor bremsen! 
Gegebenenfalls kann man sein Elektroauto auch in einen Eko-/Öko- oder sonstigen Sparmodus bringen, wenn es einmal knapp werden sollte. 
Dann hilft es auch elektrische Verbraucher abzuschalten. Radio, Klimaanlage usw. zum Beispiel. Und solche Sachen wie Innenraum oder Motor vorwärmen geschehen im Idealfall, solange das Auto noch geladen wird.

Wichtig ist auch eine genaue Planung vor Reiseantritt. Da Ladestationen ja leider noch nicht so häufig vorhanden sind wie Tankstellen. Bis sich das einmal geändert hat, sollte daher vor Abfahrt geklärt sein, wo ich mein Auto unterwegs aufladen muß. Das läßt sich relativ einfach über Googlemaps herausfinden. Auch manche Navigationssysteme haben schon Ladestationen einzelner Hersteller gespeichert.

Beachtet man wenigstens einige dieser Regeln kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Wer sich trotzdem unsicher ist, sollte erstmal ein paar kleinere Runden drehen. So, daß man mit einer Akkuladung auch sicher wieder bis nach Hause kommt. Mit zunehmender Sicherheit kann der Aktionsradius Stück für Stück erweitert werden. 

Und muß ich nun noch einmal zur Fahrschule? Nein. Auch ein elektrisch betriebenes Fahrzeug  darf natürlich mit einem normalen Führerschein gefahren werden. Aber man kann! Es gibt in Deutschland schon einige Fahrschulen, die Fahrstunden im Elektroauto anbieten. Hier kann man unter Anleitung den Umgang mit dem neuen Motor erlernen.

Und was unterscheidet den Fahrer eines Elektroautos vom Fahrer eines herkömmlichen Autos? 
Der Fahrer eines Elektroautos hat es gelernt, sich ohne Lärm und Gestank fortzubewegen. Er nimmt seine Umwelt besser wahr und beeinträchtig andere nicht durch seine Mobilität. Der Fahrer eines Elektroautos findet es vielleicht auch normal, mit seinem Haus Strom zu erzeugen und damit auch sein Auto zu betreiben! Kurz: er ist ein netter, duftender und umsichtiger Verkehrsteilnehmer!

Eure Elsa T.

 Nachdem das Model S bei Beschleunigungsrennen Viper und co das Fürchten gelehrt hat, ist nun ein
Chevrolet Volt gegen das Model aus dem Hause Tesla angetreten. Wie das Rennen verlief, sollte ja wohl jeden klar sein.

Das Modell S übernahm sofort die Führung  und kam auf der Ziellinie in nur 12,562 Sekunden bei 108,34 MpH ins Ziel, während der Volt  17,201 Sekunden für die gleiche Strecke benötigte und  kaum 80 MpH erreichte.

Und nun noch ein Argument mehr, warum dieses Rennen  alles andere ist als fair. Die gleiche Tesla Model S hat 
vor etwa einer Woche ein Viertel-Meile Geschwindigkeits-Weltrekord für ein Serienfahrzeug  mit einer Zeit von 12,371 Sekunden bei 110,84 MpH Endgeschwindikeit.


Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
Äpfel mit Birnen vergleichen kann man nicht und es ist eigentlich Schwachsinn. Eigentlich.....! Wir machen es trotzdem und vergleichen das Model S mit dem Audi  A7 anhand von Fakten. Aber einige Gedanken vornweg.
Denn die Autowelt befindet sich in einem grossen Umbruch. Renomierte grosse Marken bekommen wirtschaftliche Probleme und verschwinden. Genau so geschieht es aber auch mit kleinen Firmen.
Was ist der Grund? Sind des die Preise? Die Schulden der Firmen? Die Produkte?
Ich denke von allem etwas. Doch das grösste Problem sind die Scheuklappen der Grossen vornehmlich europäischen Autobauer die sich die Verantwortlichen über Jahrzehnte angelegt haben. Daimler ist da eine kleine Ausnahme.  Die haben schon seit vielen Jahren alternative Antriebe in der Entwicklung und fast einsatzbereit. Und nicht zuletzt haben sie sich einen Spalt in der Tür zur Elektromobilität mit dem Einstieg bei Tesla  offen gehalten. Aber ansonsten herrscht in Europas Autoindustrie Einheitsbrei vor. Diesel hier,Turbo da, Direkteinspritzung dort und so weiter und sofort. Ich bin mir sicher, dass geniale Ingenieure schon seit Jahren die Dinge in der Schublade haben, die Tesla jetzt auf den Markt gebracht hat. Aber solange in der EU und besonders in Deutschland die Autolobby regiert, werden Inovationen schon im Keim erstickt.
Da werden Kisten völlig am Kunden vorbeientwickelt. Immer grösser und grösser. Und eines hässlicher als das andere und fast keines dieser Vehikel entspricht Kundenwünschen. Da kann es vielen Firmen schnell wie Saab, Gumpert u.v. m. gehen. Patente an die Chinesen und den Rest platt machen. Wo bleibt da der Pioniergeist? Der Forscherdrang? Die Verantwortung für unser Kinder und unsere Erde?
Aber noch regiert das Geld. Und keiner der Autobauer will und kann auf die fest eingefahrenen Strukturen verzichten. Da muss bei den "modernen Kisten" alle 15 000km ein Ölwechsel mit Filter sein. Da werden die Kunden mit der Wartung ihrer Autos abgezockt bis ihnen Hören und Sehen vergeht. Alleine für Ölwechsel werden in Deutschland Mio. Liter Öl benötigt. Und der Gewinn liegt einzig und allein bei den Konzernen und deren Helfer. Das es anders gehen kann zeigt unser Vergleich. Wo wir wieder bei unserem Obst wären.


Der Audi A7 ist ohne Zweifel ein sehr gelungenes Auto mit prima Qualität und Zuverlässigkeit. Doch dass es anders, umweltfreundlich geht zeigt unsere Tabelle. Die Tabelle ist anhand der offiziellen Daten von Audi und Tesla entstanden.
Eine genaue Überprüfung der Verbrauchsangaben ist selbstverständlich erst bei Probefahrten von beiden Modellen möglich.

Tesladrivers.blogspot.com / Pixner
² - Berechnung: 1 Liter Benzin = 8,77kwh
³ - beim Einsatz von regenerativer Energie



TESLA MODEL S
85 kWh Akku
AUDI A7
V8-Zylinder


Kaufpreis 81 740 EUR 79 900 EUR
Leistung
Drehmoment
416 PS
600 Nm / 0-5100 Nm bei min -1
420 PS
550/1400-5200 Nm bei min -1
Beschleunigung 0-100 4,6 s 4,7 s
Höchstgeschwindikeit 210 km/h 250 km/h
Verbrauch ² 1,9l/100km 11,5l/100km
CO2-Emissionen (g/km) 0 g ³ 230g
Reichweite ca. 500 km ca. 650km
Kraftstoffkosten(voll) ca. 20 EUR ca. 120 EUR
Kosten pro km ca. 0,04 EUR ca. 0,18 EUR
KFZ Steuer/Jahr 0 (10 Jahre) ca. 350 EUR
Garantie 8 Jahre ohne km Begrenzung 1 Jahr max.100 000 km
Wartung kleiner Serv. 0 EUR (nur Updates) ca. 390 EUR
Grosse Inspektion ? ca. 1000 EUR
Kraftstoffkosten bei 13000 km Fahrleistung 520 EUR ca. 2400 EUR
Wertverlust 1.Jahr ? ca. 20 %
Versicherung
Haftpflichtversicherungsklasse
?
Versicherungsklasse Vollkasko
?
Versicherungsklasse Teilkasko
?


Haftpflichtversicherungsklasse
Versicherungsklasse Vollkasko
Versicherungsklasse Teilkasko


Händler/Service in DE (Stand 01/13) 1 1656
Efizienzklasse AAA E
CO2-Emissionen gesamt bei 13000 km 0 ³ kg

2990 kg

 Einen interessanten Artikel haben wir in der Autobild Greencars gefunden. Wir sind über den Artikel erstaunt,wie positiv diese neue Antriebstechnologie "gegrüsst" worden ist.
Den gesamten Artikel mit allen Bildern finden Sie hier.


Eine ganz neue E-Klasse

Wer es nicht schon wusste, ahnt es beim Anblick von Tesla Model S und Fisker Karma: Die Autowelt ist im Umbruch. Zwei coole E-Mobile im Vergleich. er die Worte "Elektroauto" und "cool" im Internet in eine Suchmaschine eingibt, bekommt zwar viele Treffer – aber keine vernünftigen Ergebnisse. Denn Google schlägt kein Auto vor. Sorry, liebes World Wide Web. Diesmal bist du zu langsam für die Realität. Denn was AUTO BILD weltexklusiv erleben durfte, ist sowohl elektrisch als auch cool: Wir waren mit den amerikanischen Limousinen Tesla Model S und Fisker Karma unterwegs. Luxusautos für die Generation iPad. Kostenpunkt: 100.000 Euro und mehr. Tesla? Fisker? Nie gehört? Kein Wunder. Die Autowelt ist im Umbruch: Neue Hersteller entstehen und treiben die alten vor sich her. Noch liegen die automobilen Machtzentren in Detroit, Wolfsburg, Tokio. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Technik entwickelt sich immer schneller weiter, wird rasant besser. Und die alten Auto-Dinosaurier mit ihrer Bürokratie, den Bürden des Erfolgs und dem Druck der Aktionäre können sich immer schlechter anpassen, schwerer Schritt halten. Wer dafür einen Beweis braucht, dem sei eine Testfahrt mit Tesla Model S und Fisker Karma empfohlen. Elon Musk, Chef von Tesla und so etwas wie der Steve Jobs der Autoindustrie, bringt gerade das Model S an den Start. Eine Limousine, die auf den ersten Blick zwar gefällig, aber nicht gerade auffällig erscheint. Der Eindruck täuscht. Unter dem Aluminiumkleid verbirgt sich Technik der Zukunft. Tesla bietet das Model S mit drei verschiedenen Akku-Packs und einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern an. Sofort zu kaufen. Fast wie ein Eingeständnis des Scheiterns liest sich da die Ankündigung von BMW, im kommenden Jahr den elektrisch angetriebenen i3 mit einer Reichweite von etwa 160 Kilometern an den Start zu bringen. Wer erwartet, das Model S fahre sich wie ein handgeschnitzter Prototyp, der irrt gewaltig. Der Innenraum der fast fünf Meter langen Schräghecklimousine ist blitzsauber verarbeitet. Feines Leder, edles Holz und kühles Aluminium bilden den Rahmen für den 17 Zoll großen Touchscreen in der Mittelkonsole. Hier lässt sich aus dem Handgelenk navigieren, surfen, bedienen. Mit der Logik eines iPad oder iPhone. Wie selbstverständlich ist das Model S zu jeder Zeit online. Wer einmal blitzschnell die Navigationskarte aus dem Netz geladen hat, wird über jeden Versuch seines Händlers lachen, ihm eine CD-ROM mit einem Kartenupdate für Hunderte Euro verkaufen zu wollen. Aber das Model S taugt nicht nur für Onliner – es überzeugt auch als Auto. Das luftgefederte Fahrwerk ist straff, ganz für den europäischen Geschmack abgestimmt. Die Lenkung ist präzise, steht einem BMW in nichts nach. Keine übertriebene Dynamik – das Model S beschleunigt in unter fünf Sekunden auf 100, erst bei 210 km/h wird abgeregelt.

In den USA haben sie es ausprobiert, im Sprint über eine Viertelmeile hängt der Tesla sogar einen BMW M5 ab. Nahezu lautlos und beiläufig schüttelt der Tesla diese Fahrleistungen aus dem Ärmel – und holt ganz nebenbei das Elektroauto aus der Müsli-Ecke. Die Limousine definiert sich vor allem über ihre Leistung, nicht über niedrigen CO2-Ausstoß und Verzicht. So lautlos wie der Tesla ist der Karma nicht. Denn der Däne Henrik Fisker hat das Problem der Reichweite mit einem Range-Extender gelöst. Das ist der Fachbegriff für den Zweiliter-Turbo unter der Haube, der immer dann anspringt, wenn der 20 Kilowattstunden große Akku des Hybriden in die Knie geht. Und das tut er oft. So mischt sich in das Summen des Elektroantriebs das Brummen des Benziners. Nicht unsympathisch, nur in diesem Hightech-Umfeld nicht erwartet. Auch der Fisker zeigt im Innenraum, wie der Luxus der Zukunft aussehen kann. Der Armaturenträger ist mit Velours bezogen, die Holzfurniere stammen aus Waldbrandresten – und echte Magnolienblätter zieren die Kunststoffscheiben in der Mittelkonsole. Cool – und ganz anders als die S-Klassen, A8 und 7er dieser Welt. Beide sind Autos für einen extrem kleinen Kundenkreis, keine Frage. Aber sie geben schon heute eine Antwort darauf, wie Mobilität morgen aussehen kann. Spricht sich das erst mal rum, liefert Google sicher auch vernünftige Ergebnisse für die Suchbegriffe "Elektroauto" und "cool".

Technische Daten Fisker Karma zwei Elektromotoren an der Hinterachse, Vierzylinder, Turbo, vorn • Hubraum 1998 cm³ • Leistung der E-Motoren 300 kW (408 PS) • max. Drehmoment 1300 Nm • Hinterradantrieb • einstufiges Getriebe • L/B/H 4998/1985/1330 mm • Batteriekapazität 20 kWh • Tank 36 l • Leergewicht 2505 kg • 0–100 km/h 6,3 • Spitze 200 km/h • Verbrauch EU-Mix 2,2 l Super • CO2 53 g/km • Händler in Deutschland: 7 • Preis (Ausstattung Ecochic) 124.400 Euro.

Technische Daten Tesla Model S Elektromotor, hinten • Leistung 310 kW (416 PS) bei 5000/min • max. Drehmoment 600 Nm von 0 bis 5100/min • Hinterradantrieb • einstufiges Getriebe • L/B/H 4978/1964/1435 mm • wassergekühlter Lithium-Ionen-Akku, Kapazität 85 kWh • Leergewicht 2106 kg • 0–100 km/h 4,6 s • Spitze 212 km/h • Reichweite laut Hersteller 500 km • Verbrauch EU-Mix k. A. • Händler in Deutschland: 1 • Preis (Ausstattung Performance) ca. 98.000 Euro.

Quelle: Autobild
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